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Bild zur Petition mit dem Thema: Patientenverfügung akzeptieren: keine Fesselung, Unterbringung in Psych-Stationen, Qualitätskontroll Patientenverfügung akzeptieren: keine Fesselung, Unterbringung in Psych-Stationen, Qualitätskontroll
  • Von: Vorstand (Stimme der Opfer) mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 38 Unterstützende
    37 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen.

Patientenverfügung akzeptieren: keine Fesselung, Unterbringung in Psych-Stationen, Qualitätskontroll

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War Mollath unschuldig gefesselt? Viele psychisch Kranke kennen Fesseln und Einsperren

Obwohl mehr als 25% aller Leute mal depressiv werden, weiß kaum jemand, dass man z.B. bei Selbstmordgefahr ans Bett gefesselt mit Händen und Füßen (Gürtel, Messer, Nadeln etc. werden sowieso weggeschlossen) und auf unbestimmte Zeit (bis zu einer eventuellen Genesung) eingesperrt werden kann, ohne Möglichkeit, nach draußen zu telefonieren (Handy, PC weggeschlossen, Stationshandy oft nicht gereicht) oder Besuch (in Fesseln) zu empfangen und sich gegen Gewalt von wahnsinnigen Mitpatienten (z.B. Kissen auf das Gesicht drücken) zu wehren.

Der Fall Mollath mit Versagen der von Psychologen und Justiz hat gezeigt, dass Psychiatrie missbrauchbar ist. Ich hoffe, man ist schlauer geworden und hat Begutachtung erweitert, Richter psychologisch geschult und meiner Meinung nach auch die Pflege:

Deutschland sollte auf geschlossenen Stationen moderne Methoden der Gesprächstherapie einführen und Gewalt-Methoden abschaffen (Fesselung, Zwangsmedikation (Nebenwirkungen bis zum Tod möglich!)) oder psychisch Kranken zumindest das gleiche Recht (auf körperliche und seelische Unversehrtheit) einräumen: Behandlung verweigern zu dürfen (reelle Anerkennung von Patientenverfügung - Entscheidung in gesunden Phasen), um sich Negativ-Folgen einer Fehldiagnose zu entziehen:

Job-Verlust, finanzieller Absturz, Angriffen von Mitpatienten wehrlos ausgeliefert, Verschlechterung der seelischen Gesundheit, Isolation von Familie und Freunden (können wegen Sorge um Selbstmord polizeilich gewaltsame Einweisung auslösen), Stigmatisierung durch Fehldiagnosen, Gewalt-Einweisungen bei jeder Verletzung trotz Patientenverfügung.

Wenn das Recht auf Selbstbestimmung (Patientenverfügung, Vorsorge-Vollmacht) erlaubt, Behandlung von Kebs oder Herzrhythmusstörung und Bettgitter (freiheitsentziehend) abzulehnen trotz Lebensgefahr, sollte das Recht gemäß Gleichbe-rechtigung (Menschenrecht) auch psychisch Kranken zustehen!

Helfen Sie staatliches Kidnapping mit klinischer Krankmachung beenden! Helfen Sie Unrecht und Krankmachung an (ggf. vermeintlich) psychisch Kranken verhindern mit Ihrer Unterschrift zur Online-Petition!

Der Entzug von Handies und PC kann nicht nur Berufsschädigend sein, sondern auch Hilferufe nach draußen verhindern. Ich finde, es sollte andere Methoden des Datenschutzes geben, in denen wenigstens teilweise ein Zugang zum Eigentum möglich ist.

PS: Es kann nicht sein, dass sich unschuldige Patienten hinterher in eine freiwillige (häusliche) Isolation bis zur Deprivation begeben, gegen die ein Massenmörder (Breivik) Recht bekommen hat! Seid mir nicht bös' - für viele mag das übertrieben sein, aber ich möchte hier auf die Standarts der Antifolterkomission hinweisen, die auch Fesslung und Isolation als Foltermethode ausweist.

Begründung:

Obwohl unberechtigte Unterbringung strafbar ist, können Menschen mehrfach fälschlich untergebracht werden, ggf. weil Ärzte Angst vor Knast bei Fehldiagnose haben. Ich verstehe nicht, warum sie Abhandlungen von Rechtsanwalt Saschenbrecker blanke Theorie bleiben. In der Praxis wird während der Zeit der Fesselung kein Benachrichtigung an Angehörige getätigt, kein Besuch genehmigt, so dass kein Hilferuf nach draußen erfolgen kann bei Problemen mit Mitpatienten oder Pflege (kein teilweises Losmachen für Toilettenschüssel über Tage bei Vergewaltigungserfahrung) ... Außerdem finde ich es unrecht, dass vermeintliche Zustimmung zu weiterem Aufenthalt mit der Drohung zu Fesselung (wegen Fluchtgefahr) und/oder dauerhafter Unterbringung erzwungen wird. Vom Grundgesetz her steht jedem Menschen das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit zu, das Recht auf Selbstbestimmung, das Recht auf Freiheit (und freie Meinungsäußerung und unantastbare Menschenwürde ...). Das Recht zur Behandlungsentscheidung steht selbst Alkoholikern bei Lebensgefahr zu und Patientenverfügung sichert es für Alte, bei Krebs etc. zu (siehe im Flyer Patientenverfuegung.pdf des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz oder PatientenverfuegungundVorsorgevollmacht.pdf vom Landesverband Psychiatrieerfahrender). All das kann in Psychiatrie mehr als mit Füßen getreten werden, der Beruf kann unmöglich gemacht werden und damit alleine schon mehr Schaden als Nutzen produziert werden (siehe . Es gibt ambulante Angebote und wenn die helfen, während stationäre Therapie krank macht (Panikstörung hinzu gekommen), dann ist schwer etwas schief gelaufen! Es kann nicht sein, dass es Leute gibt mit schweren Lebenserfahrungen, für die Klinik das Schlimmste auf der Welt ist und die sagen: Nur über meine Leiche noch einmal (e-book "Unschuldig in der Psychiatrie wie in einem Gefängnis" von Elsbeth).

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Münster-Sarmsheim, 28.06.2016 (aktiv bis 27.12.2016)


Neuigkeiten

Es wurde präziser formuliert. Neuer Petitionstext: War Mollath unschuldig gefesselt? Viele psychisch Kranke kennen Fesseln und Einsperren Obwohl mehr als 25% aller Leute mal depressiv werden, weiß kaum jemand, dass man z.B. bei Selbstmordgefahr ans ...

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Debatte zur Petition

PRO: Eine beeindruckende Petition. Ich habe Ihre Schilderungen sehr aufmerksam gelesen. Leider habe ich mich vorher nie mit diesem Thema befasst und kann deshalb wenig dazu sagen. Aber ich glaube Ihnen dass es hier Fehleinweisungen und unwürdige "Behandlungen" ...

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