Der Spitzenverband der Krankenkassen plant den Kauf einer Luxusimmobilie im Zentrum von Berlin. Das bis zu 78-Millionen teure Bürogebäude „Palais am Deutschen Theater“ soll durch einer Sonderumlage der lokalen AOKs finanziert werden.

Es ist ein Skandal, wie das Geld der Versicherten hier verprasst wird, um einigen wenigen Funktionären ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen, während bei Gesundheitsausgaben an jeder Ecke gespart wird. Der GKV-Spitzenverband dagegen leistet sich eine LED-Beleuchtung für 750.000 EUR und hängt sich iPads an die Wand, um die Luxus-Deckenkühlung zu steuern.

Weiterführende Links: Spiegel: Krankenkassen sollen Sonderabgabe für Luxusimmobilie zahlen www.spiegel.de/spiegel/vorab/krankenkassen-sollen-sonderabgabe-fuer-luxusimmobilie-zahlen-a-915854.html

Berliner Kurier: Kassenbosse kaufen sich Protz-Palast auf Rezept www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/versicherte-sollen-zahlen-kassenbosse-kaufen-sich-protz-palast-auf-rezept,7169128,23973836.html

Ärztezeitung: Luxusimmobilie auf Kosten der Versicherten www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/843810/gkv-spitzenverband-luxusimmobilie-kosten-versicherten.html

Begründung

Eine öffentliche Stelle muss mit gutem Vorbild vorangehen. Wenn der oberste Verband der Krankenkassen anfängt für das Geld der Versicherten Immobilien in bester Lage zu kaufen sendet dies das falsche Signal an das ganze Land. Die Funktionäre des GKV-Spitzenverband arbeiten für- und zum Wohl aller Versicherten des Landes und nicht umgekehrt.

Daher fordere ich: Keine Luxusimmobilie auf Kosten der Krankenversicherten

Bitte helfen Sie mir ein Signal zu setzen und unterzeichnen Sie diese Petition. Es geht auch um Ihr Geld!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Liebe Mitstreiter,

    wir haben erfahren, dass der Spitzenverband der Krankenkassen plant, diese Woche den Kauf abzuschließen und seine Kaufoption in Anspruch nimmt.

    Bitte helfen Sie uns, unser Unterschriftenziel zu erreichen, um Minister Bahr unser Anliegen vorzutragen. Er ist die letzte Instanz, die diesen Wahnsinn stoppen kann!

  • Wir haben erfahren, dass einige Versicherte nun auch eine Strafanzeige gegen die GKV-Spitze und Minister Bahr eingebracht haben. Es geht um die Veruntreuung von Versicherungsgeldern und den Verstoss gegen das in der GKV-Satzung festgelegte Gebot der Sparsamkeit.

  • Der von der GKV-Spitze "gesponserte" Informationsdienst d f g veröffentlichte heute unsere Petition als gekaufte und gesteuerte Stimmungsmache.

    Wir wehren uns als Initiatoren dieser Petition gegen solche Unterstellungen. Sie sind nicht nur völlig aus der Luft gegriffen, sondern sie verunglimpfen uns. Man kann sich jetzt gut vorstellen, mit welchen Mitteln die „Herren“ arbeiten bei dieser Denkweise. Alles gekauft.

    Um so wichtiger ist unsere Petition, um die wildgewordenen Lobbyisten wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.

    Danke für Ihre Unterstützung!

Pro

Krankenkassen haben schon jetzt zu wenig Geld, um für ihre Versicherten zu sorgen. Eine teure Immobilie wird die Situation nicht verbessern.

Contra

Hier wird viel mit Unkenntnis argumentiert. Auf Dauer ist der Kauf einer Immobilie deutlich günstiger als Miete in Berlin mit steigender Tendenz, deshalb will ja der Investor lieber vermieten als verkaufen. Eine Luxusimmobilie ist das Gebäude nun gerade nicht. Wer nicht glaubt sollte vorbeikommen.