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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Luxusimmobilie auf Kosten der Krankenversicherten Keine Luxusimmobilie auf Kosten der Krankenversicherten
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Gesundheitsminister Daniel Bahr
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 16.808 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Keine Luxusimmobilie auf Kosten der Krankenversicherten

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Der Spitzenverband der Krankenkassen plant den Kauf einer Luxusimmobilie im Zentrum von Berlin. Das bis zu 78-Millionen teure Bürogebäude „Palais am Deutschen Theater“ soll durch einer Sonderumlage der lokalen AOKs finanziert werden.

Es ist ein Skandal, wie das Geld der Versicherten hier verprasst wird, um einigen wenigen Funktionären ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen, während bei Gesundheitsausgaben an jeder Ecke gespart wird. Der GKV-Spitzenverband dagegen leistet sich eine LED-Beleuchtung für 750.000 EUR und hängt sich iPads an die Wand, um die Luxus-Deckenkühlung zu steuern.

Weiterführende Links: Spiegel: Krankenkassen sollen Sonderabgabe für Luxusimmobilie zahlen www.spiegel.de/spiegel/vorab/krankenkassen-sollen-sonderabgabe-fuer-luxusimmobilie-zahlen-a-915854.html

Berliner Kurier: Kassenbosse kaufen sich Protz-Palast auf Rezept www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/versicherte-sollen-zahlen-kassenbosse-kaufen-sich-protz-palast-auf-rezept,7169128,23973836.html

Ärztezeitung: Luxusimmobilie auf Kosten der Versicherten www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/843810/gkv-spitzenverband-luxusimmobilie-kosten-versicherten.html

Begründung:

Eine öffentliche Stelle muss mit gutem Vorbild vorangehen. Wenn der oberste Verband der Krankenkassen anfängt für das Geld der Versicherten Immobilien in bester Lage zu kaufen sendet dies das falsche Signal an das ganze Land. Die Funktionäre des GKV-Spitzenverband arbeiten für- und zum Wohl aller Versicherten des Landes und nicht umgekehrt.

Daher fordere ich: Keine Luxusimmobilie auf Kosten der Krankenversicherten

Bitte helfen Sie mir ein Signal zu setzen und unterzeichnen Sie diese Petition. Es geht auch um Ihr Geld!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 12.08.2013 (aktiv bis 22.09.2013)


Neuigkeiten

Liebe Mitstreiter, wir haben erfahren, dass der Spitzenverband der Krankenkassen plant, diese Woche den Kauf abzuschließen und seine Kaufoption in Anspruch nimmt. Bitte helfen Sie uns, unser Unterschriftenziel zu erreichen, um Minister Bahr unser ...

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Debatte zur Petition

PRO: Krankenkassen haben schon jetzt zu wenig Geld, um für ihre Versicherten zu sorgen. Eine teure Immobilie wird die Situation nicht verbessern.

PRO: Der GKV wird in Zukunft Probleme haben, Einsparungen bei Ärzten und Spitälern zu fordern, wenn er dieses Gebot nicht selbst vorlebt. Das wird das Gesundheitssystem insgesamt belasten und für junge Menschen in einigen Jahren unbezahlbar machen.

CONTRA: Hier wird viel mit Unkenntnis argumentiert. Auf Dauer ist der Kauf einer Immobilie deutlich günstiger als Miete in Berlin mit steigender Tendenz, deshalb will ja der Investor lieber vermieten als verkaufen. Eine Luxusimmobilie ist das Gebäude nun gerade ...

CONTRA: Betriebswirtschaftlich ist es die beste Entscheidung, die man fällen kann. Das Betriebsvermögen langfristig sichern, indem man (auf die kommenden Jahre gesehen) überproportional im Wert steigende Immobilien zu kaufen. Das sichert auch in Jahren, wo keine ...

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