Region: Ergolding

Keine Mehrbelastung für Eltern: Kindergartengebühren in Ergolding zum 1. Januar 2027 anpassen!

Petition richtet sich an:
Marktgemeinderat Ergolding

197 Unterschriften

56 %
350 für Sammelziel

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  1. Gestartet 04.10.2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Marktgemeinderat Ergolding

Der Markt Ergolding soll seine Gebührensatzung für die kommunalen Kindertagesstätten vor dem 1. Januar 2027 anpassen, damit Eltern durch die Reform des BayKiBiG nicht mehr zahlen müssen. Wir fordern:

  1. Transparenz: Die Verwaltung legt dem Marktgemeinderat rechtzeitig dar, welche zusätzlichen staatlichen Fördermittel der Markt Ergolding ab 2027 für seine Kindertagesstätten erhält.
  2. Beiträge senken: Die Beiträge für Kinder ab dem 1. September des Jahres, in dem sie drei Jahre alt werden, bis zur Einschulung sinken um 100 € pro Monat. Der Beschluss soll vor dem 1. Januar 2027 gefasst werden.
  3. Geschwisterrabatt: Für das zweite und jedes weitere Kind aus demselben Haushalt werden die Beiträge um 50 % ermäßigt.

Begründung

Am 22. Juli 2026 hat der Bayerische Landtag die Reform des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) beschlossen. Sie tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Bisher hat der Freistaat für jedes Kind ab dem Kindergartenalter 100 € pro Monat an die Gemeinden gezahlt, und die Gebühren mussten um genau diesen Betrag gesenkt werden. Diese Pflicht entfällt mit der Reform.
Ändert der Markt Ergolding seine Gebührensatzung nicht, zahlen Eltern von Kindergartenkindern ab Januar 2027 100 € mehr pro Kind und Monat, also 1.200 € mehr im Jahr.
Dabei verschwindet das Geld nicht: Laut Staatsregierung bleiben die Mittel in voller Höhe im Kita-System und fließen künftig über den sogenannten Qualitätsbonus direkt an die Einrichtungen. Insgesamt soll die staatliche Betriebskostenförderung um 25 % steigen.
Die Beitragssenkung ist also durch die umgeschichteten staatlichen Mittel gedeckt, denn genau dafür waren sie bisher gedacht. Die darüber hinausgehende Erhöhung der Förderung bleibt beim Markt und kann das Defizit der Kinderbetreuung verringern.
Familien mit mehreren Kindern tragen die höchste Last. Ein Geschwisterrabatt ist eine bewusste Investition des Marktes in Familien und, bei einer historisch niedrigen Geburtenrate, ein Zeichen für eine kinderfreundliche Gemeinde.
Die Zeit drängt: Damit Eltern ab Januar nicht mehr zahlen, muss der Marktgemeinderat noch in diesem Jahr entscheiden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, ödp Ortsverband Ergolding, Ergolding
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.10.2026
Sammlung endet: 22.11.2026
Region: Ergolding
Kategorie: Familie

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Warum Menschen unterschreiben

Da ich selbst Mutter von zwei Kindern bin die im Kintergartenalter sind und ich stark der Meinung bin das es viele Eltern enorm belasten wird.

Weil Kinderbetreuung (mindestens die Kernzeit oder das Vorschuljahr) umsonst sein soll. Arbeit muss sich lohnen. In anderen Bundesländern werden die Betreuungskosten komplett übernommen. In Städten kostet die Betreuung oft das Doppelte. Das ist unfair.

Weil es nicht sein kann, dass die Familien immer mehr belastet werden, sie sichern schließlich unsere Zukunft

Finanzielle Entlastung für Familien

Weil die Geburten immer weiter zurückgehen, weil alles immer teurer wird und sich das weniger und weniger leisten können.

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