Der Presse ist zu entnehmen, dass ein Investor den Bau einer kommerziellen Mehrzweckhalle in der Parkstadt Eggerstedt in Pinneberg plant.

Auf dem betreffenden Grundstück sollten bereits zwei andere Projekte durch diesen Investor realisiert werden.

Erst sollte ein XXL-Campus, dann ein neues Schwimmbad und nun eine Mehrzweckhalle für Pinneberg sinnvoll sein. Welcher Vorschlag kommt als Nächstes?

Der Beschluss über die kommerzielle Mehrzweckhalle soll in der Ratsversammlung der Stadt Pinneberg gefasst werden.

Die Unterzeichner lehnen den Bau der kommerziellen Mehrzweckhalle ab.

Begründung

  1. Verkehrsbelastung Die Kapazität der Mehrzweckhalle soll bei 3.500 Personen liegen. Da nicht damit zu rechnen ist, dass alle Besucher diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln anfahren, ist von einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen auszugehen. Der beim Bau der Parkstadt Eggerstedt zugrunde liegende Verkehrsentwicklungsplan bzw. der Verkehrsuntersuchung zum B-Plan hat bereits die Grenzen der Verkehrsbelastung aufgezeigt. Vor Beschlussfassung über die Umprojektierung müsste also eine Aktualisierung des Verkehrsentwicklungsplanes vorgenommen werden. Nur so kann ein Verkehrsinfarkt in den Stadtteilen Eggerstedt, Quellental und Thesdorf verhindert werden.

  2. Keine Vorteile für den Haushalt Durch den Wechsel der geplanten Investition vom XXL-Campus (bzw. Hallenbad) zum Bau einer Mehrzweckhalle dürften für die Stadt Pinneberg kaum Mehreinnahmen für den Haushalt realisierbar sein. Die wohl notwendigen Umbauarbeiten, um die Anfahrt zur Halle zu gewährleisten, am Eggerstedter Weg würden sogar zusätzliche Mittel in Anspruch nehmen.

  3. Umweltbelastung für das Landschaftsschutzgebiet Bereits der Bau der Parkstadt Eggerstedt hat für das angrenzende Landschaftsschutzgebiet einen erheblichen Eingriff dargestellt. Dem Gebiet muss nun die nächsten Jahre Zeit zur Regeneration gegeben werden. Eine weitere Urbanisierung dieses Gebietes ist daher auch aus ökologischen Gesichtspunkten entgegen zu wirken.

Hintergrundinformationen: www.abendblatt.de/region/pinneberg/article213464351/Mehrzweckhalle-fuer-3500-Besucher-geplant.html

Anbei ein paar Links zu aktuellen Entwicklungen:

www.abendblatt.de/region/pinneberg/article213533465/Der-Weg-fuer-Gert-Prantners-Hotel-ist-frei.html

www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/der-deal-ist-besiegelt-id19175461.html

Entscheidung des OVG Schleswig-Holstein zum Bebauungsplan Nr. 115 „Parkstadt Eggerstedt“:

www.schleswig-holstein.de/DE/Justiz/OVG/Presse/PI_OVG/2018_03_16_B_Plan%20Parkstadt%20Eggerstedt.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mathias Reese aus Pinneberg
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Sollte eine solche Halle wirklich gebaut werden, müssten mehrere Ausschüsse öffentlich darüber beraten. Auch müsste ein Verkehrskonzept vorgelegt werden. Ich finde es nicht nur traurig, sondern beängstigend, dass es in Pinneberg Politiker einer bestimmten Partei gibt, die hier ohne irgendeine richtige Basis Ängste bei den Bürgern schüren, um sich für die nächste Wahl besser darzustellen. Dies ist auch leider nicht das erste Mal das diese Politiker dies tun.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 01.03.2018

    Weil ich selber Anwohner bin...

  • Gudrun Hamm Pinneberg

    am 25.02.2018

    Lärmbelästigung

  • am 23.02.2018

    Die Eindämmung des Indivdualverkehrs scheint mir hier sehr wichtig. Außerdem sind Verwandte betroffen

  • am 22.02.2018

    Weil eine Mehrzweckhalle im Wohngebiet nicht passt

  • am 22.02.2018

    Bei solchen Projekten möchte ich von den gewählten Volksvertretern zuvor informiert werden

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