Nestle, mischt jetzt auch im Biomarktsegment mit ! Bereits 2007 wurden Aktionäre und verantwortliche Manager des Nestlé-Konzerns von der Stiftung Ethik & Ökonomie (ethecon) mit dem Internationalen Black Planet Award für «herausragende Verantwortung bei Zerstörung und Ruin unseres Blauen Planeten hin zu einem Schwarzen Planeten» ausgezeichnet) Der schon seit den 70er Jahren umstrittene Großkonzern, der wegen seinem weltweiten flächendeckenden Markennetz und durch Schlagzeilen wie z.B. gentechnisch veränderte Lebensmittel, Kinderarbeit, unfairen Handel, Tierversuche, Regenwaldzerstörung, dem Handel von Wasser und zuletzt durch den Pferdefleischskandal in die Kritik geratende Konzern, kooperiert inzwischen mit zwei der größten Biomarktketten Deutschlands. Als Convenience-Produkte, bezeichnet man eine Produktpalette, die aus Fertiggerichten und Tiefkühlprodukten besteht. Die umsatzstarke Biosparte bietet inzwischen auch eine Auswahl an Tiefkühlpizzen und anderen Schnellgerichten an. So stellt auch die Wagner-Nestle AG,bekannt durch eine Vielzahl von Tiefkühlpizzen und Marktführer, in Zusammenarbeit mit dem ökologischen Verband Naturland, Pizzen her, die mit Zutaten aus kontrolliert biologschem Anbau nach EU Verordnung hergestellt werden. Im Gegensatz zu den sonst so großzügig sichtbaren Nestle Emblemen auf den Produkten des Nestle Konzerns, muss man hier schon mit der Lupe suchen um zu erkennen, daß es sich bei der Biopizza um ein echtes Großkonzernprodukt handelt. Die Unternehmen Bio Company und die LPG, unter anderem Mitglied im Aktionsbündnis Gentechnikfreies Brandenburg, werben für Nachhaltigkeit,Transparenz und der Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern. In den Auslagen der Tiefkühltruhen beider Biomärkte sind folgende Produkte des Herstellers Nestle zu finden: Fünf Varianten Bio-Steinofenpizzen: Salami, Margherita, Käse-Spinat, Vegetaria und - ganz neu - Schinken Pesto dazu noch Bio-Steinofen Pizzies in den Sorten Salami und Käse-Spinat, Bio-Steinofen Piccolinis und Bio-Flammkuchen in den beiden Varianten Käse-Lauch und Elsässer Art.
Tatsache ist aber, daß mit jedem Verkauf dieser Produkte, die Interessen eines Konzerns finanziert werden,der weltweit ungeniert Genprodukte verkauft und weiter seiner agressiven Geschäftsideologie nachgeht. Hier besteht ein großer Widerspruch zu der bisherigen Geschäftsphilosophie der Bio Supermärkte und des ökologischen Verbandes Naturland. Ein Tabubruch, der dazu führen könnte, daß sich eine weitere Entwicklung dieser Art etabliert. So ist beispielsweise inzwischen auch eines der Demeter Pionier Unternehmen, die Söbbeke AG, von dem konventionellen Molkereikonzern Bongrain aus Frankreich übernommen worden. Die Stellungsnahmen der Biomarktketten und des ökologischem Verbandes fielen lapidar aus: Die Verantwortung wird auf den Kunden geschoben, es wird auf Zeit gespielt und man sieht sich an Verträge gebunden. Zitat des LPG Geschäftsführers Werner Schauerte;„ Wir können das Kaufverhalten der Kunden natürlich nur innerhalb von vergleichbaren Leistungen "steuern". Zitatende

wp.me/p3yoj5-3

Begründung

Aufgrund der umstrittenden Geschäftsideologie von Nestle, darf es keine Kooperation mit einem Konzern dieser Art geben.

Der Verkauf von Produkten im Biomarkt erzielt Umsätze die der Konzern für seine Interessen nutzen kann und das widerspricht damit auch der Geschäftsphilosophie von Biomärkten und ökologischen Verbänden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marek Foeller aus Berlin
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