Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 30.03.2026Hallo zusammen,
vielen Dank noch einmal an alle, die die Petition unterstützt haben. Die Beteiligung und das Feedback aus der Nachbarschaft haben gezeigt, dass das Thema viele von uns bewegt.
Ich habe inzwischen die offizielle Rückmeldung des Bezirksamts bzw. der Bürgerschaft erhalten.
Kurz gesagt: Die Petition wurde abgelehnt. Begründet wird das damit, dass der zugrunde liegende Bebauungsplan aus Sicht der Behörden ordnungsgemäß zustande gekommen ist, inklusive Bürgerbeteiligung, und daher kein Anlass besteht, daran etwas zu ändern. Das bedeutet im Klartext, dass der geplante Durchgang weiterhin umgesetzt werden kann. Nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, das Thema aus persönlichen Gründen und aufgrund fehlender Kapazitäten nicht weiter aktiv voranzutreiben.Ich möchte mich an dieser Stelle ehrlich bei euch allen bedanken, für eure Unterstützung, eure Stimmen und euer Interesse. Falls sich jemand anderes aus der Nachbarschaft dazu entscheidet, das Thema weiterzuführen, wünsche ich euch viel Erfolg dabei.
Ein weiteres Vorgehen gegen den Bebauungsplan wäre nach aktuellem Stand nur über eine Klage möglich. Auch eine weitere Petition mit größerem Mobilisierungsaufwand und mehr Unterstützern könnte dabei helfen.
Bei einer Klage könnten insbesondere drei Punkte eine Rolle spielen:
-mögliche Abweichungen zwischen Planung und tatsächlicher Umsetzung (z. B. der schmalerer Weg als laut Bebauungsplan vorgesehen und die nähe zu den Terassen)
-der Schutz der Privatsphäre der Anwohner -die Sicherheit der Anwohner (insbesondere im Erdgeschoss)Vielleicht nimmt sich jemand diesem Thema noch einmal strukturiert und mit den nötigen Ressourcen an.
Vielen Dank euch allen und alles Gute. -
Die Petition wurde eingereicht
am 06.08.2025Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am 23. Juli 2025 habe ich im Namen der Initiative Rimunity unsere Petition offiziell beim Bezirksamt Eimsbüttel eingereicht.
Adressiert war das Schreiben an Frau Bezirksamtsleiterin Kay Gätgens und das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung.
Da viele von Ihnen die Neuigkeiten-Funktion auf openPetition abonniert haben, möchte ich heute alle auf den aktuellen Stand bringen – und auch schon auf mögliche nächste Schritte vorbereiten.
Hier das vollständige Schreiben, das wir an das Bezirksamt und die zuständigen Gremien gesendet haben:
Einreichung der Petition:
Keine Öffnung des Grünzug-Durchgangs -
Schutz unserer Wohnanlage am Rimbertweg.
Bezirksamt Eimsbüttel
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
z. Hd. Frau Bezirksamtsleiterin Kay Gätgens
Grindelberg 66
20144 Hamburg
23.07.2025
Einreichung einer Bürgerpetition gegen die geplante Durchwegung zwischen Rimbertweg 19a und dem Grünzug Lokstedt - Drucksache 22-1222
Sehr geehrte Frau Gätgens,
sehr geehrtes Bezirksamt-Team,
mit diesem Schreiben überreichen wir Ihnen offiziell unsere Petition gegen die geplante Öffnung zwischen dem Rimbertweg 19a und dem Grünzug Lokstedt. Diese Maßnahme wird von uns und vielen weiteren Anwohnerinnen und Anwohnern entschieden abgelehnt - Menschen, die hier leben, deren Kinder hier zur Schule gehen, deren Familien hier ihre Zukunft sehen.
Wir fordern: Stoppen Sie dieses Vorhaben sofort!
Die geplante Öffnung bedroht maßgeblich unsere Sicherheit, unsere Ruhe, unsere Wohnqualität. Sie ermöglicht direkten Zugang und Einsehbarkeit unserer Terrassen für Fremde, eine Zunahme von Durchgangsverkehr, sowie die Missachtung der Wohnnutzung in einem bisher abgeschirmten Innenhof Bereich. Sie missachtet den Willen der Menschen, die hier leben.
All diese Gründe sprechen eindeutig gegen das Vorhaben.
Wir lassen nicht länger über unsere Köpfe hinweg entscheiden.
Wir betonen ausdrücklich, dass diese Petition mit minimalstem organisatorischen Aufwand durchgeführt wurde – es wurden keinerlei Flyer verteilt oder aktive Haustüraktionen vorgenommen. Das Ergebnis von 76 Unterschriften spiegelt somit ein erhebliches Mobilisierungspotential wider.
Es ist Ausdruck eines klaren Stimmungsbilds: Diese Nachbarschaft steht zusammen. Und sie ist bereit, sich lautstark zu wehren.
Sollte unser Anliegen ignoriert werden, werden wir alle Register ziehen. Eine zweite, deutlich umfangreichere Kampagne, inklusive Öffentlichkeitsarbeit und weiterführender Anwohneraktivierung ist bereits in Planung – sie wird sichtbar und hörbar die Stimmen unserer Nachbarschaft bündeln und insbesondere die jungen Menschen ins Zentrum rücken.
Denn gerade junge Menschen, die langfristig hier leben, werden die politischen Spielräume neu besetzen. Mit Energie, mit Kreativität und mit Nachdruck.
Wir werden uns nicht mehr ruhig verweisen lassen, wenn über unser Zuhause entschieden wird.
Denn genau das passiert hier: Entscheidungen über unsere Lebensrealität werden gefällt von Menschen, die diese Straße nur auf Google Maps gesehen haben. Die hier auftauchen, sich nicht zeigen, und dann verschwinden – mit einem Bauplan unter dem Arm und einem Geschäftsmodell im Kopf. Auf Kosten unserer Sicherheit, unserer Privatsphäre, unserer Kinder.
Das werden wir nicht hinnehmen.
Wir erwarten einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe und die Miteinbeziehung unseres Daseins.
Denn wir wohnen hier.
Das hier ist kein Spielfeld für Investoren und Verwaltungslogik.
Das hier ist unser Zuhause.
Wir bitten um eine offizielle Entgegennahme dieser Petition und die Weiterleitung an die zuständigen Gremien.
Für Rückfragen oder eine Terminvereinbarung stehen wir gerne zur Verfügung unter:
E-Mail: triumph@tobiasthiessen.com
Die vollständige Petition finden Sie unter: bit.ly/Schutz-unserer-Wohnanlage-Rimunity
Mit freundlichen Grüßen
Initiative Rimunity
Tobias Thiessen, Ansprechpartner
Ende des Schreibens an das Bezirksamt Eimsbüttel
Zusätzlich erschien kürzlich ein Artikel im Niendorfer Wochenblatt, der sich ebenfalls mit unserer Petition und der geplanten Durchwegung beschäftigt.
Ein direkter Nachbar hat den Artikel mit einem handschriftlichen Hinweis versehen, der die ablehnende Stimmungslage unterstreicht. (Bild im Anhang, Name zum Schutz der Privatsphäre geschwärzt)
Was bedeutet das jetzt?
Wir warten auf eine offizielle Reaktion des Bezirksamts.
Sollte keine Antwort oder Bewegung erfolgen, werden wir eine zweite, umfangreichere Petition starten – diesmal mit aktiver Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um noch mehr Menschen zu erreichen.
Viele von Ihnen haben bereits die Neuigkeiten-Funktion abonniert – bitte bleiben Sie wachsam und bereit, die nächste Aktion mitzutragen.
Unser Ziel bleibt klar: Keine Öffnung des Grünzug-Durchgangs – Schutz unserer Wohnanlage am Rimbertweg!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und den Zusammenhalt!
Tobias Thiessen
Initiative Rimunity -
Änderungen an der Petition
am 14.05.2025