Die vom Basler Regierungsrat angekündigten Entlastungsmassnahmen sehen für 2017 die Schliessung der Skulpturhalle Basel und die Magazinierung ihrer über 2'200 Abgüsse griechischer und römischer Kunstwerke vor. Durch Personalabbau und den Wegfall von Betriebs- und Unterhaltskosten sollen so jährlich 200'000 Franken eingespart werden. In Aussicht gestellt wird, dass die Gipsabgüsse 2023, im Rahmen des zwar vorgesehenen, aber noch ungewissen Umzugs des Antikenmuseums in das Museum an der Augustinergasse (heute Standort des Naturhistorischen Museums), wieder zugänglich sein sollen. Mit der Schliessung würde ein zentraler Teil des ältesten Museums der Stadt und die weltweit drittgrösste Abgusssammlung bewusst dem Vergessen preisgegeben. Die Magazinierung der fragilen Abgüsse würde einen historischen, einzigartigen Bestand einem nicht zu verantwortenden Risiko aussetzen: Mit ernsthaften Beschädigungen, ja dem Verlust ganzer Werke wäre zu rechnen. Durch die Schliessung würden nicht nur die archäologische Forschung und Lehre, sondern auch Schulen und Kulturinteressierte einen Ausbildungsort und eine lebendige, innovative Institution verlieren. Die Kulturlandschaft Basel würde mutwillig geschädigt und damit ärmer. Stellt man noch den finanziellen Aufwand für Verpackung und Magazinierung in Rechnung, bliebe jeglicher Spareffekt aus.

Wir, die Unterzeichnenden, ersuchen den Regierungsrat dringend, von der Schliessung der Skulpturhalle und den damit verbundenen Budgetkürzungen für das Antikenmuseum Basel abzusehen.

Begründung

Die Skulpturhalle ist ein Kernstück der Basler Museumsgeschichte und zugleich eine Institution von internationalem Rang: Erinnert sei an die Bauskulpturen des berühmten Parthenontempels auf der Athener Akropolis, die nur in Basel als Abgüsse komplett vorhanden sind. Die Skulpturhalle muss in der Verantwortung für gelebte Werte auch für künftige Generationen bewahrt werden. Die Kosten für die geplante Einlagerung der Abgüsse würde die budgetierte Einsparung von 200'000 weit übertreffen.

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Freunde der Skulpturhalle Basel

    Am Mittwochmorgen, dem 20. Mai 2015, wurde die Petition «Keine Schliessung der Skulpturhalle Basel» der Basler Regierung im Rathaushof übergeben. Zahlreiche Unterstützer begleiteten den Anlass.

    Über 6500* Unterschriften hat die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie innerhalb von zwei Monaten gesammelt, um sich gegen die Schliessung der Skulpturhalle Basel und die Magazinierung der über 2’200 Abgüsse griechischer und römischer Kunstwerke zu wehren. Unter dem Geleit von drei als Gipsabgüsse griechischer Statuen verkleideten Studierenden und von vielen ganz oder teilweise in Weiss gekleideten Freunden der Skulpturhalle nahm die Staatsschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl nicht nur die Unterschriftenlisten und die vielen Kommentare, sondern auch einen Gipsabguss eines Kopfes der Göttin Athena entgegen. Möge die Göttin der Weisheit und der wohlüberlegten Strategien dafür sorgen, dass die Regierung den Mut findet, das Vorhaben zu überdenken und einen weisen Entscheid zu treffen. Herr Regierungspräsident Guy Morin war offiziell nicht anwesend, doch ist es einem aufmerksamen Journalisten der «TagesWoche» nicht entgangen, dass Morin die Aktion von einem Fenster des Rathauses aus mitverfolgt hat.

    Weitere Informationen zum Anlass finden sich unter:
    www.tageswoche.ch/de/2015_21/kultur/688333/Schliessung-der-Skulpturhalle-als-%C2%ABunverantwortliche-Schreibtischtat%C2%BB-gebrandmarkt.htm

    Es ist uns ein grosses Anliegen, allen, die die Petition unterstützt und verbreitet haben, noch einmal sehr herzlich zu danken.

    Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie (SAKA)

    *nach definitiver Auszählung

  • Die Petition «Keine Schliessung der Skulpturhalle Basel» ist zur Übergabe bereit

    Liebe Freunde der Skulpturhalle Basel

    Die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie (SAKA) lancierte am 22. Februar die Petition «Keine Schliessung der Skulpturhalle Basel», um sich gegen die vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt im Rahmen der Entlastungsmassnahmen vorgesehene Schliessung der Skulpturhalle und die Magazinierung der über 2ʼ200 Abgüsse griechischer und römischer Kunstwerke zu wehren. Innerhalb der gesetzten Frist von zwei Monaten haben nicht nur Sie, sondern über 6000 Personen aus Basel, der Schweiz und aus 30 Ländern der ganzen Welt handschriftlich oder auf elektronischem Weg unterzeichnet. Viele von Ihnen haben sich auch persönlich sehr für die Verbreitung unserer Petition eingesetzt. Für alle Unterstützung danken wir ganz herzlich.

    Der grosse Zuspruch und die vielfältigen Kommentare sind ein starker Beweis, dass die Skulpturhalle Basel ein hohes Ansehen und grosse Wertschätzung sowohl in der Forschung als auch beim Publikum geniesst. Das drückt sich nicht zuletzt auch in den Besucherzahlen aus, die 2014 einen Zuwachs von fast 20% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

    Die Übergabe der Unterschriften und Kommentare an Herrn Regierungspräsidenten Guy Morin findet am Mittwoch, dem 20. Mai 2015, von 11.00 bis 11.15 Uhr im Hof des Basler Rathauses statt.
    Wir laden alle Interessierten zur Übergabe der Petition ein – je mehr am Anlass teilnehmen, desto grösseres Gewicht erhält unsere Forderung. Zudem schlagen wir vor, unsere Sympathie mit den Gipsen durch das Tragen von ganz oder partiell weisser Kleidung zum Ausdruck zu bringen.

    Mit grossem Dank für Ihre Unterstützung,

    Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klassische Archäologie (SAKA)

Pro

Cher Monsieur le Président Guy Morin Permettez-moi d’ajouter mon voix dans le choral qui chante contre l’idée de fermer les portes de notre trésor, le Skulpture Halle. Il sera tellement triste de arrive à la fin de votre mandate après tous que vous aviez bien fait pour la vie culturale de Bâle d’être connue comme l’homme qui a fermer le bijou dans notre couronne de éducation et culture. J’espère que vous pourriez accepter le faite que le Skulpturhalle est un spécimen unique pour le recherche, l’éducation de nos scolaires aux Université et de formation des gendres de tout sort à Bâle.

Contra

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