Der Netzbetreiber TenneT plant im Auftrag der Bundesnetzagentur den Bau einer SüdLink Mega-Gleichstromtrasse mit einer Leistung von 500 kV, einer Breite von 25-30 metern, direkt an Wohngebieten, durch zusammenhängende Waldgebiete und Naturschutzgebiete. In der Bauphase wird zudem eine Trassenbreite von 70m benötigt. Hinzu kommen noch die großflächig anzulegenden Zuwegungen als Zubringer zur eigentlichen Trasse.

Begründung

Der Trassenbau erfolgt nicht, um die Versorgungssicherheit der betroffenen Regionen zu verbessern. Diese Leitung ist eine reine Transitleitung. Die Kosten trägt jeder Stromkunde. Weiterhin werden Wohngebiete von ihr direkt geschnitten. Gemeinden haben in diesen Gebieten keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr. Die gesundheitlichen Gefahren sind noch nicht erforscht. Grundstücke erfahren einen Wertverlust. Es findet eine faktische Enteigung der Flächeneigentümer statt. Naturschutzgebiete werden weiträumig geschädigt und zerstört und das in Bosphärenreservaten, Vogelschutzgebieten und Trinkwasserschutzgebieten. Waldgebiete werden abgeholzt. Wiederaufforstungen sind dann untersagt. Die Landwirtschaft wird Einschränkungen in der Nutzbarkeit Ihrer Äcker und Wiesen hinnehmen müssen. Eigentümer werden es schieriger haben, solche Flächen zu verpachten. Die Böden erfahren eine Erwärmung am Trassenstrang. Flüsse werden gequert, Berufssfischer haben Angst, ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Wichtige Bundesstraßen Neubauten und Ortsumfahrungen werden bei der Realisierung erschwert bis vollständig unmöglich. Die Folgen dieser Trasse auf Mensch, Tier und Umwelt sind nicht ausreichend bis gar nicht erforscht. Sinnvolle Energiepolitik macht diese Trasse sicherlich überflüssig.

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Ich halte das ganze für einen großangelegten Versuch an Mensch und Natur. Nur aus Profitgier und von der Regierung gebilligt.es gibt keinerlei Erfahrungen mit einer Trasse dieser Dimension. Ich frage mich wann die Leute endlich aufwachen.

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