Wir fordern das Landratsamt Hildburghausen auf, das faschistische Konzert „Rock für Identität“ am 7. Mai 2016 zu verbieten!

Keinen Fußbreit den Faschisten am 7.5. in Hildburghausen! Am 7. Mai ist in Hildburghausen das faschistische Konzert „Rock für Identität“ geplant. Letztes Jahr versammelten sich zu diesem Anlass über 1.000 Faschisten aus ganz Europa. Hier kommen diejenigen zusammen, die durch ihre Hassparolen den Boden bereiten für Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, für Drohungen und Anschläge auf Linke und Antifaschisten. Aus ihrer volksverhetzenden, antidemokratischen, rassistischen und faschistischen Gesinnung machten Organisatoren und Bands in der Vergangenheit kein Geheimnis. Die Vorfälle in Freital oder die jüngsten Drohungen gegen das linke „Rebellische Musikfestival“ in Thüringen beweisen das. Wir kritisieren die Entscheidung scharf, dass das „Rock für Identität“ mit geringfügigen Auflagen erlaubt wurde. Wir sind entschieden dagegen, dass dadurch ausgemachte Nazis über ihre Musik ihre Gesinnung legal unter die Jugend tragen können. Im letzten Jahr beteiligten sich Millionen Menschen an der Solidaritätsbewegung mit Flüchtlingen, es entstand die größte antirassistische und antifaschistische Bewegung der letzten Jahre. Für uns kommt nicht in Frage, uns einschüchtern zu lassen und den Nazis auch nur einen Millimeter in Thüringen zu überlassen. Wir fordern das Verbot des „Rock für Identität“! Kommt am 7. Mai nach Hildburghausen zahlreich zum antifaschistischen Protest! Beteiligt euch an der Vorbereitung! Keinen Fußbreit den Faschisten! Die Jugend steht links!

Begründung

Erstunterzeichner: Jugendverband REBELL Fritz Hofmann, Stadtratsmitglied Eisenach für den „Eisenacher Aufbruch“ Sonja Borgwardt, Weltfrauen Rihan Derwish, PYD-Jugend Monika-Gärtner-Engel, Stadtverordnete AUF Gelsenkirchen Hasan D., ATIF Emre D., ATIF Kommunistische Partei Iran – Sektion Deutschland Mehdi Rezai Katrin Huber, Betriebsrat Opel Eisenach MLPD Landesverband Baden-Württemberg Anne Wilhelm, Kämpferischer Frauenrat Lukas Weißert, Liedermacher MLPD Rhein-Main Wolfgang Lange, MLPD Bremen Bernd Giewolies, Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo Ulja Serway, Hans Nowak, Sprecher Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo Fritz Ullmann, Linkes Forum Ilka May, Vorstandssprecherin Eisenacher Aufbruch Dominik Golenia, Delegierter IG Metall Eisenach Rainer Weinmann, Vertrauensmann Opel Eisenach Barbara Krampf, Eisenach Solidarität International e.V. Eisenacher Aufbruch Max Herre, Musiker, Berlin MLPD Landesverband Nord Yilmaz Gültekin, Ratsmitglied Essen, DieLinke Ezgi Güyildar, Ratsmitglied Essen, DieLinke Klemens Ross, Rechtswanwalt, Essen Inan Demir, Revolutionärer Jugendverband, Wuppertal Özgur Cagli, Bund der Alevitischen Studierenden Duisburg Michelle Mauritz, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Sonsbeck Marnix Bruggeman, Sozialistische Partei (SP) Niederlande, Amsterdam David van de Velde, Rood Doris Michel, VVN-BdA Duisburg Klaus Kinzel, DieLinke und Solidarität International (SI), Duisburg Kaya Gülis, DKH, Duisburg

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Fritz Hofmann aus Eisenach
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Pro

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen! Bei solchen Hass-Konzerten wird die gewaltsame Unterdrückung propagandistisch und gefühlsmäßig vorbereitet von Linken, Fremden, von allen die nicht in das Menschenbild dieser Möchtegern-Herrenrasse passen. Deshalb müssen solche Konzerte verboten werden!

Contra

Statt Verbote sollten Linke eher aufklären. Aber wenn man auf Demos schon "Deutscher verrecke" gröhlt, sollte man sich mal fragen ob man nicht selbst auch ein Rassist ist. Die Linken bedenken nicht, dass bei einem Verbot rechter Parteien oder Demos die REchten gleich nach einem Verbot für Linke schreien. Irgendwann gibts dann nur noch CDU und SPD....ob das so das richtige ist? Und bei dem Deutschenhass, der leider unter Linken mehr und mehr vorherrscht braucht ihr euch nicht wundern, dass die Rechten Zulauf kriegen.