Kinder und Jugendliche vor digitalen Suchtmechanismen schützen und Medienkompetenz stärken

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Ich fordere den Deutschen Bundestag auf, wirksame gesetzliche und bildungspolitische Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, um Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besser vor den negativen Auswirkungen exzessiver Smartphone-, Social-Media- und Gaming-Nutzung zu schützen sowie die Medienkompetenz nachhaltig zu stärken.

Deshalb fordere ich:

  • die Einführung wirksamer Jugendschutzmaßnahmen für Nutzer unter 16 Jahren,

  • die Einschränkung besonders suchtfördernder Funktionen auf digitalen Plattformen für Minderjährige,

  • eine wirksame und datenschutzkonforme Altersverifikation für soziale Netzwerke,

  • einen stärkeren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor manipulativen Mechanismen in Online-Spielen,

  • die Förderung smartphonearmer Lernumgebungen während der Unterrichtszeit,

  • die verbindliche Verankerung von Medienkompetenz als Bildungsauftrag in allen Schulen,

  • die Vermittlung von Kompetenzen zu Datenschutz, Desinformation, sozialen Medien, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz,

  • den Ausbau von Unterstützungs- und Bildungsangeboten für Eltern und Erziehungsberechtigte

Begründung

Digitale Medien gehören heute zum Alltag und bieten große Chancen für Bildung, Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig werden viele soziale Netzwerke, Apps und Online-Spiele gezielt so gestaltet, dass Nutzer möglichst viel Zeit auf den Plattformen verbringen.

Kinder und Jugendliche sind aufgrund ihres Alters und ihrer Entwicklung besonders anfällig für diese Mechanismen. Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte beobachten zunehmend Probleme wie Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafmangel, Leistungsabfall in der Schule, soziale Isolation, Cybermobbing sowie psychische Belastungen durch ständige Erreichbarkeit und sozialen Vergleich.

Viele digitale Angebote nutzen Funktionen wie endloses Scrollen, automatische Videowiedergabe, algorithmisch gesteuerte Inhalte und permanente Benachrichtigungen. Diese Mechanismen fördern eine intensive Nutzung und erschweren insbesondere jungen Menschen einen gesunden und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien.

Gleichzeitig fehlt es vielerorts an einer systematischen Vermittlung von Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche müssen lernen, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen, Desinformation zu erkennen, ihre Daten zu schützen und die Auswirkungen digitaler Medien auf ihr eigenes Verhalten zu verstehenZiel dieser Petition ist nicht die Ablehnung digitaler Technologien. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, digitale Medien sicher, kritisch, verantwortungsvoll und selbstbestimmt zu nutzen und sie gleichzeitig vor Geschäftsmodellen zu schützen, die auf maximale Aufmerksamkeit und Nutzungsdauer ausgerichtet sind.

Ein starker Kinder- und Jugendschutz sowie eine umfassende Medienbildung sind Voraussetzungen für eine gesunde und verantwortungsvolle digitale Zukunft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, René Scholz, Gelenau/Erzgeb.
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.06.2026
Sammlung endet: 08.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Warum Menschen unterschreiben

ja und das sofort.

Da ich mittlerweile schon 4 jährige am Handy sehe wo die Eltern dem Kind das Handy geben um es ruhig zu stellen auch schon jugendliche die den ganzen Tag nur am Handy sind nicht mehr raus gehen und ich finde sowas absolut nicht schon und ich finde die Jugendlichen und Kinder sollten mehr an die frische luft

Die negativen Auswirkungen des Medienkonsums prägen den Lebenslauf nachhaltig. Kinder können oft nur unselbstständig ihre mediale Zeit selbst limitieren. Hier ist Handeln gefragt.

Weil sie für eine bessere Zukunft und den Schutz unserer Kinder ist

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