Aufgrund des Wachstums des Zewener Kindergartens wurden Anfang des Jahres zwei Gruppen in einen Teil der Grundschule ausgelagert.

Der sog. "Standort Schule" des Kindergartens Zewen wurde hierfür umfangreich seitens der Stadt Trier umgebaut und auch das Außengelände wurde völlig neu angelegt, um den neuen Anforderungen Rechnung zu tragen.

Nach einem halben Jahr der Nutzung gibt es noch immer einige Punkte, die auch auf Rückfrage nicht abschließend geklärt sind.

  1. Alle 45 Minuten klingelt im Flur vor den Gruppenräumen die alte Schulglocke. Dies ist nicht nur störend, sondern auch völlig unnötig. Um dies abzustellen, müsste lediglich eine gesonderte Ansteuerung der Glocke für den Feueralarm installiert werden, da dieser ebenfalls über die gleiche Glocke läuft.
  2. Die geforderte Raumtemperatur von 17 °C im Treppenhaus ist für den Kindergarten nicht zumutbar, da die Kinder in diesen Bereich auch spielen und sich für längere Zeit aufhalten. Hier wird eine Sondergenehmigung benötigt, um diese Spielflächen auch in der kalten Jahreszeit zu erhalten.
  3. Der wichtigste Punkt ist jedoch der nicht vorhandene Sonnenschutz auf dem leider fast komplett gepflasterten Außengelände. Der komplette Spielplatz heizt sich in den Sommermonaten aufgrund der sonnigen Lage so stark auf, dass ein Spielen dort nicht möglich ist. Die vorgenommene Bepflanzung wird frühestens in 10 Jahren Abhilfe schaffen. Beim Betreten der Rutsche beispielsweise besteht durch die Sonneneinstrahlung die Gefahr von Verbrennungen. Der Spielplatz in dieser Form im Sommer nicht nutzbar. Das seitens des Kindergartens geforderte Sonnensegel wurde abgelehnt.

Begründung

Leider sind den Verantwortlichen des Kindergartens die Hände gebunden, da offizielle Anträge zu den oben genannten Punkten bereits abgelehnt wurden. Eigeninitiativen seitens des Fördervereins sind auf dem Gelände der Stadt nicht zulässig, weshalb bspw. das Sonnensegel nicht in Eigenregie installiert werden kann. Damit die Kinder zukünftig den Spielplatz auch im Sommer nutzen können, ohne dass mit ernsthaften Verletzungen durch Verbrennungen, Sonnenstiche u.ä. gerechnet werden muss, ist die Installation eines Sonnensegels unabdingbar, da die Bepflanzung frühestens in 10 Jahren für ausreichend Schatten im Spielbereich sorgen wird.

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Neuigkeiten

  • Guten Morgen,

    wie bereits in meiner letzten Nachricht berichtet, liegt uns eine Stellungnahme zur Thematik seitens der Stadt vor. Meines Erachtens bringt uns diese Petition nicht weiter, zumal es auch keine neuen Unterzeichner mehr gibt. Ich hoffe, dass wir auf anderen Wegen in der Zukunft noch etwas bewegen können.

    Herzliche Grüße,
    Kirsten Kielholtz

  • Hallo liebe Unterstützer der Petition,

    folgende Mail habe ich soeben aus dem Rathaus erhalten.
    Ich denke hiermit sind unsere Möglichkeiten vorerst ausgeschöpft, auch wenn ich sicher nicht in allen Punkten mit dem Amt einer Meinung bin. Aber zumindest konnten wir ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugen und auch etwas bewegen.

    Hier die Antwort des Fachamts:
    Zunächst vielen Dank für Ihre Anregungen. Der Umbau des Kindergarten
    Standorts „Schule“ und des Außengeländes erfolgte in enger Abstimmung
    mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus. Die zuständigen Personen
    stehen im ständigen Austausch und sind stets daran interessiert, schnelle
    Lösungen zu finden. Dies betrifft auch die vorgeschlagenen Änderungen.

    Die Störung durch die Schulglocke konnte mittlerweile behoben werden.
    Aufgrund des Brandes im Dezember 2015 wurden einige der Leitungen
    beschädigt, sodass zum Abstellen der Glocke zusätzliche Leitungswege sowie
    aufwendige Arbeiten an der Zentrale erforderlich wurden. Eine einfache,
    gesonderte Ansteuerung der Schulglocke für den Feueralarm zu installieren,
    ist nicht möglich gewesen.

    Ein zusätzlicher Sonnenschutzes auf dem Außengeländes wird vom Fachamt
    ebenfalls nicht befürwortet. Das Fachamt weist dabei darauf hin, dass neben
    dem neu angelegten Außengelände ein weiteres Außengelände der Schule
    besteht, dass für die Kita zur Mitnutzung zur Verfügung steht. Dort besteht
    eine natürliche Beschattung. Dieses Gelände kann an heißen Sommertagen
    genutzt werden.

    In der Vorplanung ist die Nutzung des Treppenhauses als Spielflur nicht
    angedacht. Der angesprochene Flur dient als erster Rettungsweg für die Kita
    sowie als zweiter Rettungsweg für die Schule und muss daher von sämtlichen
    Brandlasten freigehalten werden. Eine Änderung der Nutzung wird daher vom
    Fachamt nicht befürwortet. Da Flure und Treppenhäuser in städtischen
    Gebäuden nur mit 15-17 Grad beheizt werden, ist für diesen Bereich eine
    Raumtemperatur von 17 Grad vorgesehen.

    Viele Grüße,
    Kirsten Kielholtz

  • Hallo liebe Unterstützer des Kindergartens Zewen,

    vielen lieben Dank für die vielen Unterschriften!
    Ich freue mich, dass unsere Aktion schon den ersten Wirbel in den Reihen des Jugendamts und anderen verantwortlichen Stellen verursacht hat - und das nicht ohne Konsequenzen!

    Der Kindergartenleitern Frau Kuhn wurde mitgeteilt, dass in Kürze ein neues Kabel für die Schulglocke gezogen wird, so dass sie im Kindergarten tatsächlich nur noch als Feueralarm dient. Ein erster Erfolg unserer Aktion. :-)

    Teilt weiter fleißig den Link, sprecht darüber und motiviert Freunde, Familie und Bekannte unser Anliegen zu unterstützen. Gemeinsam können wir noch eine Menge bewegen.

    Herzliche Grüße,
    Kirsten Kielholtz

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