Region: Cologne

Kita Karl-Korn-Straße erhalten – seit über 40 Jahren ein Zuhause für Kölner Familien

Petition is addressed to
Oberbürgermeister der Stadt Köln, Rat der Stadt Köln, Jugendhilfeausschuss

2,312 Signatures

33 %
1,725 from 5,200 for quorum in Cologne Cologne

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  1. Launched 11/06/2026
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Petition addressed to: Oberbürgermeister der Stadt Köln, Rat der Stadt Köln, Jugendhilfeausschuss

Wir fordern die Stadt Köln auf:

  • die Beschlussvorlage zur Verlängerung des Mietverhältnisses zeitnah zu erstellen und durch die Gremien zu führen
  • den betrieblichen Bedarf höher zu gewichten als rein statistische Versorgungsquoten
  • anzuerkennen, dass für die innerstädtische Lage dieses Bestandsgebäudes die Mietpreis-Vorgaben für Kita-Neubauten sachgerecht sind
  • eine politische Entscheidung zu treffen, die die Familien in der Südstadt nicht im Stich lässt

Reason

Die städtische Kindertagesstätte Karl-Korn-Straße in der Kölner Altstadt-Süd steht zum 31. März 2027 vor dem Aus – obwohl eine Lösung in greifbarer Nähe liegt.

Seit über 40 Jahren betreut die Einrichtung Kinder aus der Kölner Südstadt. Aktuell sind es rund 50 Kinder in drei Gruppen, darunter eine Kleinkindgruppe. Die Kita ist durchgehend voll ausgelastet. Jedes Jahr stehen mehr Familien auf der Warteliste als aufgenommen werden können – besonders im U3-Bereich, wo der Bedarf in der Innenstadt strukturell hoch ist.

Der aktuelle Mietvertrag endet zum 31. März 2027 und die Einrichtung muss bereits zu Weihnachten 2026 geräumt werden (auf Grund von notwendigen Rückbaumaßnahmen). Die Kinder würden mitten im laufenden Kita-Jahr auf umliegende Einrichtungen verteilt – teils in Übergangslösungen, wie die Unterbringung in Allzweckräumen.

Eine Lösung wäre möglich. Der private Eigentümer ist gesprächsbereit und hat sich bei den Konditionen erheblich bewegt. Das Jugendamt will die Einrichtung aus betrieblicher Sicht halten. Dennoch droht die Beschlussvorlage für eine Neuanmietung der Kita an verwaltungsinternen Vorgaben und Rahmenbedingungen zu scheitern.

Die Neuanmietung der Kita muss der Rat der Stadt Köln genehmigen. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird derzeit vom Jugendamt erstellt. Bevor diese den Jugendhilfeausschuss als erstes politisches Gremium erreicht, muss sie aber durch mehrere städtische Verwaltungsstellen mitgezeichnet werden – Rechtsamt, Liegenschaftsverwaltung, Kämmerei. Jede dieser Stellen prüft nur ihren eigenen Aufgabenbereich, ohne die Gesamtsituation zu bewerten:

  • Die Bedarfsplanung weist für den Stadtbezirk Innenstadt rechnerisch eine „Überversorgung" mit Kita-Plätzen aus. Dass die Kita Karl-Korn-Straße faktisch jedes Jahr Familien abweisen muss und das Jugendamt selbst sagt, dass es den Standort aus betrieblicher Sicht weiter benötigt, fließt in diese Rechnung nicht ein.
  • Die Mietpreis-Vorgaben der Stadt für die Anmietung von Bestandsgebäuden sind niedriger als für Kita-Neubauten. Sie spiegeln aber nicht das Mietpreisniveau in der Kölner Südstadt wider. Das Angebot des Eigentümers liegt im für Neubauten zulässigen Rahmen, gilt aber nach formalen Vorgaben für ein Bestandsgebäude als zu hoch.
  • Die Haushaltsbewirtschaftung ist seit Januar 2026 restriktiv. Die Bereitschaft, ein laufendes Mietverhältnis pragmatisch fortzuführen, ist dadurch zusätzlich erschwert.

Jede dieser Hürden für sich genommen ist formal nachvollziehbar. In der Gesamtschau führen sie aber dazu, dass eine voll ausgelastete Kita mit dringendem betrieblichen Bedarf geschlossen wird, obwohl alle inhaltlich Beteiligten – Eltern, Jugendamt, Eigentümer – eine Fortführung wollen.
Das ist kein Versagen einzelner Personen, sondern eine strukturelle Schwäche der Verwaltung: Niemand bewertet die Gesamtsituation. Genau deshalb braucht es jetzt eine politische Entscheidung, die die formalen Hürden überwindet.

Wir fordern die Stadt Köln auf:

  • die Beschlussvorlage zur Verlängerung des Mietverhältnisses zeitnah zu erstellen und durch die Gremien zu führen
  • den betrieblichen Bedarf höher zu gewichten als rein statistische Versorgungsquoten
  • anzuerkennen, dass für die innerstädtische Lage dieses Bestandsgebäudes die Mietpreis-Vorgaben für Kita-Neubauten sachgerecht sind
  • eine politische Entscheidung zu treffen, die die Familien in der Südstadt nicht im Stich lässt

Wir bitten alle Kölnerinnen und Kölner, die diese Forderung unterstützen, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzen: Für den Erhalt der Kita Karl-Korn-Straße. Für eine Verwaltung, die familienpolitische Verantwortung wahrnimmt. Für eine Südstadt, die ihre gewachsenen sozialen Strukturen behält.

Thank you so much for your support, Stephan Schmitz, Köln
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 06/11/2026
Collection ends: 09/20/2026
Region: Cologne
Topic: Education

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Why people sign

Das war meine Kita, beste Kita und ich wünsche vielen Kindern, dass sie dort noch betreut werden können

Die Kinder brauchen Kitas! Das Viertel braucht diese Kita. Es gibt viel zu wenige davon. Eltern suchen immer sehr lange bis sie einen Kita platz für ihre Kinder bekommen. Das geht nicht. Kinder lernen in der Kita viel, bevor sie in die Schule kommen. Das ist notwendig! Viele Eltern können das alles alleine nicht schaffen. In vielen Familien arbeiten beide Eltern Vollzeit!

Wir sind froh über jeden Kitaplatz. Es gibt einfach nicht genug in Köln

Alle meine Kinder waren in diesem Kindergarten .
Es ist ein sehr schöner guter Kindergarten inmitten der Südstadt , es ist für mich absolut understandlich das nicht alles , von Seiten der Stadt Köln , getan wird um diesen Standort als Kindergarten zu halten.

Kinder und Familien brauchen verlässliche Betreuungsangebote. Diese Kita muss erhalten bleiben.

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