Region: Köln

Kita Karl-Korn-Straße erhalten – seit über 40 Jahren ein Zuhause für Kölner Familien

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister der Stadt Köln, Rat der Stadt Köln, Jugendhilfeausschuss

1.190 Unterschriften

16 %
836 von 5.200 für Quorum in Köln Köln

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836 von 5.200 für Quorum in Köln Köln
  1. Gestartet 11.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

12.06.2026, 06:56

Der Petitionstext wurde aktualisiert, um klarer zu machen, warum die in Arbeit befindliche Beschlussvorlage zu scheitern droht.


Neue Begründung:

Die städtische Kindertagesstätte Karl-Korn-Straße in der Kölner Altstadt-Süd steht zum 31. März 2027 vor dem Aus – obwohl eine Lösung in greifbarer Nähe liegt.

Seit über 40 Jahren betreut die Einrichtung Kinder aus der Kölner Südstadt. Aktuell sind es rund 50 Kinder in drei Gruppen, darunter eine Kleinkindgruppe. Die Kita ist durchgehend voll ausgelastet. Jedes Jahr stehen mehr Familien auf der Warteliste als aufgenommen werden können – besonders im U3-Bereich, wo der Bedarf in der Innenstadt strukturell hoch ist.

Der aktuelle Mietvertrag endet zum 31. März 2027 Sollte bis dahin keine Einigung über eine Verlängerung erreicht werden, müssteund die Einrichtung muss bereits zu Weihnachten 2026 räumengeräumt werden (auf Grund von notwendigen Rückbaumaßnahmen). Die Kinder würden mitten im laufenden Kita-Jahr auf umliegende Einrichtungen verteilt – teils in Übergangslösungen, wie die Unterbringung in Allzweckräumen.

Eine Lösung wäre möglich. Der private Eigentümer ist gesprächsbereit und hat sich bei den Konditionen erheblich bewegt. Das Jugendamt will die Einrichtung aus betrieblicher Sicht halten. Dennoch droht die Beschlussvorlage für eine Neuanmietung der Kita an verwaltungsinternen Vorgaben und Rahmenbedingungen zu scheitern:scheitern.

Die anNeuanmietung statistischender Versorgungsquoten,Kita muss der Rat der Stadt Köln genehmigen. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird derzeit vom Jugendamt erstellt. Bevor diese den Jugendhilfeausschuss als erstes politisches Gremium erreicht, muss sie aber durch mehrere städtische Verwaltungsstellen mitgezeichnet werden – Rechtsamt, Liegenschaftsverwaltung, Kämmerei. Jede dieser Stellen prüft nur ihren eigenen Aufgabenbereich, ohne die derGesamtsituation realenzu Nachfragebewerten:

  • Die widersprechen,Bedarfsplanung weist für den Stadtbezirk Innenstadt rechnerisch eine „Überversorgung" mit Kita-Plätzen aus. Dass die Kita Karl-Korn-Straße faktisch jedes Jahr Familien abweisen muss und andas Mietpreis-Vorgaben,Jugendamt selbst sagt, dass es den Standort aus betrieblicher Sicht weiter benötigt, fließt in diese Rechnung nicht ein.
  • Die Mietpreis-Vorgaben der Stadt für die derAnmietung innerstädtischenvon LageBestandsgebäuden sind niedriger als für Kita-Neubauten. Sie spiegeln aber nicht gerechtdas werden.Mietpreisniveau in der Kölner Südstadt wider. Das Angebot des Eigentümers liegt im für Neubauten zulässigen Rahmen, gilt aber nach formalen Vorgaben für ein Bestandsgebäude als zu hoch.
  • Die Haushaltsbewirtschaftung ist seit Januar 2026 restriktiv. Die Bereitschaft, ein laufendes Mietverhältnis pragmatisch fortzuführen, ist dadurch zusätzlich erschwert.

ErstJede dieser Hürden für sich genommen ist formal nachvollziehbar. In der Gesamtschau führen sie aber dazu, dass eine voll ausgelastete Kita mit dringendem betrieblichen Bedarf geschlossen wird, obwohl alle inhaltlich Beteiligten – Eltern, Jugendamt, Eigentümer – eine Fortführung wollen.
Das ist kein Versagen einzelner Personen, sondern eine strukturelle Schwäche der Verwaltung: Niemand bewertet die InitiativeGesamtsituation. desGenau Elternbeiratsdeshalb brachtebraucht es jetzt eine politische Entscheidung, die Verhandlungspartner im Frühjahr 2026 wieder zusammen. Jetzt liegt eine Verhandlungsbasis vor – die Stadtformalen istHürden am Zug.überwindet.

Wir fordern die Stadt Köln auf:

  • die Beschlussvorlage zur Verlängerung des Mietverhältnisses zeitnah zu erstellen und durch die Gremien zu führen
  • den betrieblichen Bedarf höher zu gewichten als rein statistische Versorgungsquoten
  • anzuerkennen, dass für die innerstädtische Lage dieses Bestandsgebäudes die Mietpreis-Vorgaben für Kita-Neubauten sachgerecht sind
  • eine politische Entscheidung zu treffen, die die Familien in der Südstadt nicht im Stich lässt

Wir bitten alle Kölnerinnen und Kölner, die diese Forderung unterstützen, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzen: Für den Erhalt der Kita Karl-Korn-Straße. Für eine Verwaltung, die familienpolitische Verantwortung wahrnimmt. Für eine Südstadt, die ihre gewachsenen sozialen Strukturen behält.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 690 (512 in Köln)



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