Ich und viele andere besorgte EinwohnerInnen der Orte an der Pfefferminzbahn (Sömmerda -Großheringen) mußten diese Woche zur Kenntnis nehmen. Das ihr Unternehmen einseitig, ohne vorherige Abstimmung mit den Aufgabenträgern Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH und NASA-Verkehrsgesellschaft Sachsen Anhalt GmbH die Leistungen im Schienenpersonennahverkehr vorerst für den Zeitraum vom 14. bis zum 19. Juli 2015 eingestellt hat. Ebenso, wurde der Pächter der Bahnstrecke die Thüringer Eisenbahngesellschaft mbH vor vollendete Tatsachen gestellt.

Zum Sachverhalt, erschien am 15.07.2015 im Regionalteil für Sömmerda ein entsprechender Artikel.

siehe hier: soemmerda.thueringer-allgemeine.de/web/soemmerda/startseite/detail/-/specific/DB-Regio-bestellt-Personenverkehr-auf-Pfeffibahn-zwischen-Soemmerda-und-Grossher-2043852589

In welchem schon darüber gemutmaßt wird, dass es der Testlauf für eine dauerhafte Abbestellung der Leistung sein könnte. Desweiteren wird die Maßnahme damit begründet, dass es in ihrem Unternehmen einen Mangel an Triebfahrzeugführern gäbe?

Bitte schaffen Sie Klarheit, mir und allen anderen UnterzeichnerInnen der Petition darüber. Wie es mit den SPNV-Leistungen auf der Pfefferminzbahn seitens ihres Unternehmens bis zur Betriebsaufnahme im Dezember 2018. Nachfolgend der aktuell im Rahmen des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt mit ausgeschriebenen Pfefferminzbahn weitergeht?

Begründung

Die Pfefferminzbahn, ist ein wichtige ländliche geprägte Verbindungsstrecke zwischen den Haupttrassen Erfurt - Magdeburg und Frankfurt (Main) - Erfurt - Halle/Leipzig - Berlin (-Rostock). Sie bietet den Menschen in den Anreinerorten, welche keinen Zugang zu einem eigenen Kraftfahrzeug haben. Die Möglichkeit zur Teilhabe am sozialen und öffentlichen Leben. Sie ist sowohl- im Güter- als auch im Personenverkehr, ein wichtiger Garant für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen und Unternehmen an der Bahnstrecke. Sie bietet, aufstrebenden Unternehmen wie z. B. dem MDC-Motorenwerk in Kölleda die Möglichkeit Rohstoffe auf der Schiene umweltfreundlich und nachhaltig zu beziehen. Wie auch die von ihnen produzierten Waren an Kunden bzw. Zwischenhändler zu versenden. Auch werden künftig Kommunen an der Bahnstrecke, künftig mit gemeinsamen Gewerbegebieten an den Start gehen. In welchen bereit bestehende Firmen expandieren und neue sich ansiedeln werden. Vor dem Hintergrund steigender Benzinpreise und sich immer mehr verstopfender Straßeninfrastruktur, ist damit also zu rechnen, dass künftig weniger ArbeitnehmerInnen mit dem eigenen KFZ zu ihrer Arbeitsstelle bzw. von ihr nach Hause gelangen werden. Sie ist von wichtiger Bedeutung, für den Tourismus zu historisch bedeutsamen Denkmälern und Bauwerken. Hier seien zum Beispiel die Gemeinde Auerstedt angeführt, in deren Nähe Kaiser Napoleon 1806 eine seiner wichtigsten Schlachten schlug. Oder aber die sehr gut erhaltene Eckardtsburg in Eckardtsberga in Sachsen-Anhalt. Welche Jahr für Jahr Heerscharen von Touristen anzieht.

Hieraus versteht sich, dass Güter- und Personenverkehr auf der Pfefferminzbahn in der Zukunft einmal mehr nur GEMEINSAM funktionieren können.

Der SPNV darf NICHT EINGESTELLT werden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe UnterzeichnerInnen,

    da sich bei mir erneut gesundheitliche Probleme bei mir anbahnen. Und die Verkehslage auf der Pfefferminzbahn sich zumindest teilweise normalisiert hat.

    Ziehe ich umgehend die Petition zurück.

    Ich danke recht herzlichst allen UnterzeichnerInnen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Reinhardt

  • Am heutigen 20.07.2014 ist zumindest die morgendliche Zugleistung (planmäßig 07:09 Uhr ab Kölleda) in Richtung Sömmerda wie gehabt mit VT 641 gefahren. Die Verspätung betrug lediglich 2 Minuten. Ich habe vom Auto aus den Triebwagen sehen können.

    Allerdings, bleibt die Petition vorerst erhalten. Bis das normale Zugangebot oder eine annähernd Vergleichbares wiederhergestellt ist.

    Dazu efolgt durch mich, eine regelmäßige Presseschau der hiesigen Regionalpresse. (Thüringer Allgemeine - Lokalteil Sömmerda)

    Bei Neuigkeiten zum Thema, werden ich möglichst zeitnah hier berichten.

  • Die OTZ schrieb am gestrigen, 17.07.2015 dass Folgende. :

    www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Zugausfaelle-und-Schienenersatzverkehr-In-Thueringen-fehlen-der-Deutschen-Bahn-1189259328

    Wonach auch auf der Strecke Sömmerda-Großheringen der SEV bis zum 26. Juli 2015 verlängert wird.

    Ob es wohl bei diesem Termin bleibt, kann getrost aus fraglich angesehen werden.

    Wir machen auf jeden Fall, mit unverminderter Härte weiter!

Pro

Weil es um den Kern, die hoheitliche Pflichtaufgabe Bürger zu befördern und ANzubinden, geht. Zudem hat der "Petent" (sagt man das so?) hinter den Vorhang geschaut, das schien tatsächlich ein Testlauf zu sein. WObei sich mir die Frage stellt was DB oder Land davon haben, es sei denn man hat andere gemeinsame Pläne!

Contra

Noch kein CONTRA Argument.