Mit der Petition wird gefordert, dass eine Untersuchung zum Klimawandel in Auftrag gegeben wird, die der vorherrschenden Dynamik der pazifischen Erwärmung auf den Grund geht und Auswirkungen für die europäische Wirtschaft prognostiziert.

Begründung

Der Klimawandel wirkt sich vielfältig aus. Der größte Ozean - der Pazifik - ist aufgrund seiner Größe stärker betroffen als andere Ozeane.Indizien dafür sind die allgemein bekannten Verhältnisse von Kontinentalklima im Vergleich zum Seeklima. Der Pazifik ist stärker erwärmt als der Atlantik.Symptome der pazifischen Super-Erwärmung sind:1. die Taifune auf den Philippinen der letzten Jahre, die stets Rekorde brachen,2. die Dürre in Kalifornien,3. die viel zu hohen Temperaturen in Alaska (Vergleichspunkte Fairbanks, Alaska, und Bielefeld, Deutschland),4. die Abschmelzung des Nordpols (Beaufortsee) von der Bering-See her, die mit dem Pazifik in Verbindung steht,5. die Abdrängung der kalten Polarluft aus dem pazifischen Arktisraum in den atlantischen Arktisraum und die damit einhergehenden Tiefdrucksysteme, die in Europa für regelmäßige und stets heftigere Überschwemmungen sorgen,6. das Korallensterben am Great Barrier Riff.Untersucht werden soll, 1. ob der Pazifik "kippen" könnte, wenn die Wärme des Pazifik ein bestimmtes Maß überschreitet.2. Ob ein "Kippen des Pazifik" das globale Klima kippen könnte,3. Wenn von Kippen die Rede ist - was soll das bedeuten, wie könnte dieses Kippen aussehen?Prognostiziert werden sollen Auswirkungen einer globalen am Pazifik ausgelösten Katastrophe in naher Zeit.Konsequenzen sollen genannt werden, z. B. für den Bau von Verkehrsmitteln in Deutschland (Überdachung, Verrohrung - Glastunnel - von Autobahnen, Eisenbahntrassen und Energietrassen) zum Schutz vor permanenten Klimakatastrophen.Ich erinnere an den Zusammenbruch des Schienenverkehrs beim letzten Hochwasser an der Elbe.

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Neuigkeiten

  • Pet 2-18-18-2704-033133

    Klimaschutz


    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 09.03.2017 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen entsprochen worden ist.

    Begründung

    Mit der Petition wird vorgeschlagen, eine Untersuchung zum Klimawandel in Auftrag
    zu geben, die der vorherrschenden Dynamik der pazifischen Erwärmung auf den
    Grund geht und Auswirkungen für die europäische Wirtschaft prognostiziert.
    Zur Begründung seiner Eingabe führt der Petent insbesondere an, der Klimawandel
    wirke sich vielfältig aus. Wegen seiner Größe sei der Pazifik davon stärker betroffen
    als andere Ozeane. Symptome der stärkeren Erwärmung des Pazifiks seien
    beispielsweise die jüngsten schweren Taifune auf den Philippinen, die Dürre in
    Kalifornien, Abschmelzung des Nordpols. Nachgegangen werden soll speziell der
    These der Kipp-Punkte (kritische Schwellen im Klimasystem) und Optionen für
    infrastrukturelle Anpassungsmaßnahmen.
    Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten zu dem Vorbringen des Petenten wird auf die
    von ihm eingereichten Unterlagen verwiesen.
    Die Petition ist auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlich
    worden. Sie wurde durch 32 Mitzeichnungen gestützt und es gingen
    15 Diskussionsbeiträge ein.
    Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, ihre Haltung
    zu der Eingabe darzulegen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich
    unter Einbeziehung der seitens der Bundesregierung angeführten Aspekte wie folgt
    zusammenfassen:
    Der Petitionsausschuss hält den Vorschlag des Petenten für interessant, beinhaltet
    er doch relevante Fragestellungen, zu denen die politischen Akteure Informationen
    aus der Wissenschaft benötigen. Gleichwohl vermag der Ausschuss das Anliegen

    nicht zu unterstützen, da sich die verschiedenen Ressorts im Rahmen ihrer
    Forschung bereits mit dem Themenkreis befassen.
    Der Petitionsausschuss weist zunächst darauf hin, dass Forschung zum
    Klimawandel mit all seinen Facetten – von den physikalischen Grundlagen bis hin zu
    den Folgen und nötigen Maßnahmen – an vielen deutschen und europäischen
    Forschungseinrichtungen sowie weltweit betrieben wird, in Deutschland z. B. am
    Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.
    Die bisherigen Ergebnisse der internationalen wissenschaftlichen Arbeiten zum
    Klimawandel wurden im fünften Sachstandsbericht des Weltklimarates in den Jahren
    2013/2014 veröffentlicht. Der Bericht behandelt die anthropogenen, das heißt durch
    den Menschen verursachten Klimaänderungen, macht Projektionen zur möglichen
    künftigen Entwicklung, stellt Maßnahmen zur Minderung der Emissionen
    treibhauswirksamer Gase dar und zur Anpassung an künftige Klimaänderungen.
    Kernbotschaften daraus hat die deutsche Intergovernmental Panel on Climate
    Change (IPCC – auch Weltklimarat genannt)-Koordinierungsstelle veröffentlicht.
    Der Petitionsausschuss hebt weiter hervor, dass sich die Bundesregierung in ihrer
    Ressortforschung umfassend mit dem Klimawandel, seinen Folgen,
    Gegenmaßnahmen und Anpassung als Grundlage für ihre politische Arbeit befasst.
    So verfolgen z. B. das Bundesministerium für Bildung und Forschung, aber auch
    nachgeordnete Behörden, wie das Umweltbundesamt im Auftrag des
    Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der
    Deutsche Wetterdienst für das Bundesministerium für Verkehr und digitale
    Infrastruktur, Forschungsprogramme zu Klimawandel, -folgen und maßnahmen. Die
    vom Petenten angesprochenen Kipp-Punkte wurden z. B. in einem Projekt des
    Bundesumweltamtes zu "Kipp-Punkte im Klimasystem – welche Gefahren drohen?"
    untersucht. Zu Optionen und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des
    Klimawandels gibt es ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt,
    Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Abschließend bemerkt der
    Petitionsausschuss, dass sämtliche genannte Untersuchungen auf den jeweiligen
    Internetseiten der genannten Stellen zugänglich sind.
    Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Petitionsausschuss, das Petitionsverfahren
    abzuschließen, weil dem Anliegen entsprochen worden ist.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.