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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 24.07.2020Die Petition wird zurückgezogen.
Petition richtet sich an: Bayerische Staatsregierung
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern die Bayerische Staatsregierung auf, das zu Beginn der Legislaturperiode gegebene Versprechen einzulösen und bis 2023 ein 365-€-Ticket im VGN zu ermöglichen, indem der Freistaat mindestens 2/3 der durch die Einführung entstehenden Kosten dauerhaft und indexiert übernimmt.
Ein leistungsfähiger, attraktiver und bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr ist eines der zentralen Mittel für mehr Lebensqualität durch die Eröffnung neuer Freiräume in dicht besiedelten Stadtgebieten, sauberere Luft, weniger Lärm, mehr Umwelt- und Klimaschutz und inklusive Mobilität für alle. Davon profitieren nicht nur die Nutzer des ÖPNV, sondern alle Bürgerinnen und Bürger.
Die Mitgliedskommunen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) diskutieren derzeit nach einem Vorstoß der Stadt Nürnberg die Einführung eines 365-€-Tickets zum 1. Januar 2023. Die Kosten dafür können die beteiligten Städte, Landkreise und Gemeinden nicht aus eigener Kraft stemmen. Deshalb ist eine dauerhafte und Preissteigerungen berücksichtigende Förderung durch den Freistaat nötig, der mindestens 2/3 der entstehenden Kosten übernehmen muss.
Der jetzige Ministerpräsident Markus Söder hat die Einführung eines 365-€-Tickets im Wahlkampf 2018 versprochen. Es ist auch Bestandteil des Koalitionsvertrags von CSU und FW für die aktuelle Legislaturperiode, die bis 2023 dauert. Wir fordern die Staatsregierung auf, dieses Versprechen jetzt auch einzulösen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pademie sind Maßnahmen für einen attraktiven ÖPNV - und dazu gehört der Preis - äußerst wichtig. Gleichzeitig darf die Übernahme der Kosten für das 365-€-Ticket nicht zu Einsparungen beim ÖPNV im ländlichen Raum führen. Dort muss der Freistaat vielmehr gleichzeitig stärker in das Angebot investieren, um attraktive Verbindungen und Taktungen zu schaffen.