Wir fordern die Stadt Koblenz auf, den im Stadtrat beschlossenen Entwurf eines Bäderkonzeptes in Teilen zu ändern. Der vorliegende Entwurf deckt mit seinem 25m-Becken und 6 Bahnen nicht mehr den geänderten Bedarf von Koblenz. Ein Hallenbad mit einem teilbaren 50m-Becken und 10 Bahnen bietet allen Nutzergruppen die Möglichkeit zum Schwimmen und zur Bewegung im Wasser. Vorliegende Konzepte bieten die Möglichkeit zur Planung, Bau und Inbetriebnahme innerhalb von 10 Monaten. Die Baukosen liegen deutlich unterhalb der Planungen der Stadt und die Folgekosten sind günstiger als bei den Planungen der Stadt. Diese Konzepte wurden in anderen Städten in Deutschland umgesetzt und können als Referenz herangezogen werden. Eine Änderung der Planungen und Ausschreibungen verzögert den Baubeginn nicht, bietet aber eine Chance für die Stadt eine zukunftsfeste Lösung zu finden.

Begrundelse

Den Koblenzerinnen und Koblenzern und dem Koblenzer Sport fehlt Wasserfläche, KiTa´s, Schulen, Universität und Fachhochschule können keinen oder nur gekürzten Schwimmunterricht anbieten, die älter werdende Bevölkerung benötigt ein alterns- und alternsgerechtes Sportstätten-Angebot. Dies wurde in einzelnen Gesprächen von allen Fraktionen des Stadtrates bestätigt. Lediglich aus dieser Feststellung heraus eine neue Konzeption inkl. teilbarem 50m-Becken anzuschieben und dadurch die eigene, mittlerweile überholte Beschlusslage zu ändern, fehlt bisher. Die Stadt Koblenz, als aufführende Verwaltung der Beschlüsse des Stadtrates Koblenz plant mit ihrem 25m-Becken und 6 Bahnen Bürgerinnen und Bürger, in der Verwaltungssprache "die Öffentlichkeit" vom Schwimmen auszusperren.

Denn nur mit einem teilbaren 50m-Becken und 10 Bahnen steht der Öffentlichkeit das Schwimmbecken und genügend Wasserfläche uneingeschränkt zur Verfügung, bei einem teilbaren 50m-Becken können Öffentlichkeit und Schule, die Öffentlichkeit und DLRG, Öffentlichkeit und Wasserspringen, Öffentlichkeit und Leistungssport das Schwimmbad zeitgleich und ohne Einschränkungen nutzen.

Also kein "entweder, oder" sondern ein "sowohl als auch", sollte die Überlegungen lenken und das geht nur bei einem teilbaren 50m-Becken.

Ein Neubau auf der Basis des beschlossenen Entwurfs „Bäderkonzept“ zementiert auf Jahrzehnte, dass Koblenz danach weniger Wasserfläche in Hallenbädern zur Verfügung steht, als vor dem Abriss vom „Stadtbad in der Weißergasse“ und „Unibad auf dem Oberwerth“ zur Verfügung stand, also kein Ersatz sonder Reduzierung.

Wir setzen auf die Weitsicht der Koblenzer Stadträte, dass Sie ihren Blick auf Schüler, Studenten, Sportler und Senioren richten und der Verwaltung einen entsprechenden Auftrag zur Neuplanung erteilen. Gesundheitsvorsorge kostet Geld, fehlende Vorsorge kostet die Gesundheit.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit ihrer Unterschrift.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SC Poseidon Koblenz e.V. Fra Koblenz
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Debatter

Pro

Wo gibts denn sowas. Die Bürger Koblenz' leben an zwei Flüssen, der Mosel und dem Rhein. Und da ist dieser Stadt es nicht möglich, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine adäquate Möglichkeit des Schwimmen lernens zu geben. Ignoranz in der Projektierung kostet die Bürger Nerven. Man muss dieses - gelinde gesagt - KLEINES Problem der Vergrößerung doch mit GUTEM WILLEN und vor allem VERSTAND endlich mal lösen. Der Stadtrat sollte kurzfristig NEU abstimmen und eine zukunftsfähige Lösung vorbereiten. Das Hallenbad ist zu klein!

Contra

Neues Hallenbad auf jeden Fall, längst überfällig! Aber doppelt so lang und rund doppelt so breit und dabei kaum teurer??? und schon mehrfach realisiert??? Das Motto "Das Beste oder Nichts" ist o.k. wenn man selbst bezahlt. Aber auf Kosten der Steuerzahler??? P:S: Bin selbst Schwimmlehrer, aber das lehne ich ab.