Welfare

Kostenfreier Schulbustransfer für Grundschüler, die außerhalb der Kernortsgrenzen wohnen

Petition is directed to
Landrat Christian Ante
549 supporters 463 in Breisgau-Hochschwarzwald
21% from 2,200 for quorum
549 supporters 463 in Breisgau-Hochschwarzwald
21% from 2,200 for quorum
  1. Launched 01/07/2024
  2. Time remaining > 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

I agree that my data will be stored . I decide who can see my support. I can revoke this consent at any time .

 

Kinder die außerhalb der Kernorstgrenze wohnen sollen eine kostenfreie Fahrkarte für den Schulbusverlehr in der jeweiligen Gemeinde erhalten. Somit wäre der Grundnutzen „sicherer Schulweg“ für alle gewährt.

Reason

Ab August 2024 soll die Schulbeförderung für Grundschulkinder kostenpflichtig werden. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wird zukünftig nur noch einen Zuschuss von 15€ pro Kind zahlen. Für die Eltern entsteht ein Eigenanteil von 15,42 €/Monat für das Deutschland-Ticket JugendBW. Bisher haben Kinder die > 3km von der Schule entfernt wohnten, das Ticket kostenfrei von der 1.-4. Klasse erhalten. Der Kreistag argumentiert, alle Grundschulkinder, unabhängig von der Entfernung, können nun ein vergünstigtes Ticket nutzen, außerdem verringern sich die Verwaltungskosten und führt zu Einsparungen. (Kreistagssitzung 13.05.2024)
Die Argumente seitens des Kreistages sind nicht akzeptabel!
Die kostenfreie Schulbeförderung hatte ursprünglich den Gedanken Kindern einen sicheren Schulweg zu gewähren. In den Außenbereichen der Gemeinde gibt es folgende Risiken:

Bei vielen Schulwegen gibt es keine Fuß- bzw. Radwege,
In den Wintermonaten ist es zu Schulbeginn noch dunkel und die Straßen sind großteils nicht beleuchtet
Die Fahrradprüfung, zur sicheren Teilnahme im Straßenverkehr ist in der Regel erst in der vierten Klasse.
Des Weiteren gibt es folgende Gegenargumente:
Die Einsparungen, die der Kreistag durchgeführt hat, tragen die Eltern die tatsächlich auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind und bisher wussten, dass ihre Kinder sicher in der Schule ankommen
Die Selbstständigkeit der Kinder ist zu fördern. Jedoch wird mit dem oben genannten Beschluss eine Zunahme der „Eltern-Taxis“ erreicht. Die Kinder lernen nicht den Schulweg alleine zu bestreiten. „Eltern-Taxis“ sind zudem von Schulen nicht erwünscht und führen zur Verkehrsbelastung.
Grundsätzlich steht die Sicherheit der Kinder an oberster Stelle. Das Argument,
„dass durch die Förderung des Erwerbs eines DTJBW ein Anreiz zur Nutzung des ÖPNV auch außerhalb der schulischen Nutzung für Grundschüler (und ihrer Familien) geschaffen wird“
ist in diesem Zusammenhang obsolet. Die Teilhabe an Freizeitaktivitäten kann dann gefördert werden, wenn grundsätzliche Leistungen finanziert werden können.
Da bisher nur Kinder mit einer Entfernung ab 3 km vom Schulort begünstigt wurden, wäre es sinnvoll eine kostenfreie Fahrkarte für alle Kinder die außerhalb der Kernortsgrenzen einzuführen, die nur für die jeweilige Gemeinde gültig ist. Somit wäre der Grundnutzen „sicherer Schulweg“ für alle gewährt.

Thank you for your support, Christina Schnurr from Kirchzarten
Question to the initiator

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Why people sign

Weil wir betroffen sind.
Es nicht sein kann dass immer alle finanziellen Engpässe auf den Schultern der Eltern ausgetragen wird.
Schulpflicht gibt alle gleich, dann sollte es auch keine Nachteile für einzelne geben. Für einige ist der Schulweg kostenlos für andere nicht. Wo bleibt hier die Gleichberechtigung.
Ein Deutschlandticket total unattraktiv ist für einen Grundschüler.
Die Entscheidung getroffen wurde ohne Betroffene davor anzuhören.
Bürokratie wird wieder aufgebaut.
Es trifft auch nur wieder die, die sowieso finanziell schon schauen müssen wo sie bleiben.
Wo bitte ist denn hier wieder die Lobby der Kinder und Familien.

- bin selbst betroffen mit drei Kindern
- das Jugendticket nützt uns im ländlichen Raum überhaupt nicht
- Gleichberechtigung ist hier auch ein Fremdwort, wir können uns den Ort der Schule nicht aussuchen
- Familien sind ohnehin schon stark belastet
- kulturelle Bildung (wie Instrumentenausbildung) wird künftig nur noch für privilegiertere Kinder möglich sein, wenn überall die Kosten weiterhin in dem Maß ansteigen (Kita, Lebensmittel usw.)
- von Bürokratieabbau kann hier auch überhaupt nicht die Rede sein

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