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Petition is addressed to: Oberbürgermeisterin Christiana Bauer, Ratsfraktionen
Schneefall, Glätte und kaum geräumte Fahrrad- und Fußwege – Die Partei Lobbyisten für Kinder „LfK“ fordert ab sofort bis Ende Februar 2026 ein kostenloses Winterticket für den städtischen ÖPNV für alle Schülerinnen und Schüler in Bielefeld
Ein solches Schüler-Winterticket wäre sehr leicht umsetzbar, denn Busse und Bahnen fahren ja ohnehin und die Infrastruktur ist vorhanden. Die Kontrolle ist einfach. Alle Kinder ab Klasse 5 bzw. 10 Jahren zeigen einfach ihren Schülerausweis vor und dieses gilt dann als Ticket. Hiermit erhöhen wir die Verkehrssicherheit, sichern die Teilhabe und Mobilität von Kindern und Jugendlichen, machen den ÖPNV bekannter und erfahrbar und reduzieren auch noch unnötige Privatfahrten mit dem PKW. Ein geeignetes Schülerticket gibt es in Bielefeld nicht. Wer selbst zahlen muss, landet sofort beim teuren Deutschlandticket für 43, - Euro, ein überteuertes System, das Familien belastet und Mobilität erschwert.
Reason
Wir fordern das kostenlose Winterticket , weil das bisherige System ungerecht und für viele Familien schlicht nicht bezahlbar ist. Denn alle Kinder, die die einfache Mindestentfernung zur nächstgelegenen Schule unterschreiten (in der Primarstufe mehr als 2 km, der Sekundarstufe I mehr als 3,5 km, der Sekundarstufe II mehr als 5 km), müssen ein ÖPNV-Ticket, das für Schulfahrten nutzbar ist, selbst zahlen (ausgenommen Inhaber eines Bielefeld-Passes, Empfänger von SGB XII oder SGB II-Leistungen mit Schülerfahrkostenanspruch).
Die günstigste Alternative kostet seit Januar 2026 43,- Euro pro Kind, allerdings muss der Antrag auf das Deutschlandticket für Schüler bis zum 20. des jeweiligen Vormonats bestellt werden, nachdem die Schule eine Bestätigung ausgefüllt hat. Lange Rede, kurzer Sinn, alle Schüler, die angesichts der Wetterlage Schwierigkeiten haben zur Schule zu kommen, müssen entweder von den Eltern gebracht werden, sich wagemutig auf den Drahtesel schwingen, lange Wege zu Fuß zurücklegen oder ein überteuertes Deutschlandticket kaufen.
Ein solches Ticket erhöht zudem die Verkehrssicherheit, wird dem Mobilitätsbedürfnis gerecht, ist gerecht und fair, ermöglicht schulische und außerschulische Bildung, reduziert unnötige Privatfahrten mit dem PKW und macht den ÖPNV attraktiver und generiert die Kunden von morgen. Es kann doch nicht sein, dass nur Kinder, die weit genug weg wohnen oder bedürftig sind, das Ticket bekommen, aber diejenigen, die knapp keine Leistungen bekommen, so viel für die Mobilität ihrer Kinder aufwenden müssen, oft mehr als für das Jobticket von Erwachsenen, das mit Zuschüssen maximal 46,-€ kostet und oft sogar noch günstiger ist.