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  • Von: Martin Möller mehr
  • An: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und ...
  • Region: Mecklenburg-Vorpommern mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 86 Tage verbleibend
  • 33 Unterstützer
    23 in Mecklenburg-Vorpommern
    0% erreicht von
    8.500  für Quorum  (?)

kürzere Fahrzeiten für unsere Schulkinder

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Den Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern werden Schulwege von 2x40min für Grundschüler bzw. 2x60min für Regional- und Gymnasialschüler (vom Verlassen des Hauses bis zum Klassenzimmer) zugemutet. Diese Obergrenze halte ich für zu hoch und nicht kindgerecht.
Ich fordere das "Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur" diese Zeiten in 2x30min zu korrigieren.

Begründung:

Schulkinder haben ein hohes Pensum an Wissensvermittlung zu verarbeiten und sollten auch physisch in der Lage sein konzentriert am Unterricht teilzunehmen. Dies können sie nur, wenn sie ausgeruht zur Schule kommen. Bei vielen Schulen im Land liegt der Unterrichtsbeginn zwischen 7.00 und 7.20 Uhr (Quelle: SVZ vom 16.12.2014). Man kann sich selbst ausrechnen, wann die betreffenden Kinder aufstehen müssen.
Seit Jahren verschlechtern sich die Bedingungen für unsere Schulkinder. Dies steht im Widerspruch zur „UN-Kinderrechtskonvention“:

Artikel 3
(1) Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.

Artikel 31
(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.
(2) Die Vertragsstaaten achten und fördern das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben und fördern die Bereitstellung geeigneter und gleicher Möglichkeiten für die kulturelle und künstlerische Betätigung sowie für aktive Erholung und Freizeitbeschäftigung.

Das Wohl der Kinder wird bei diesen Maßnahmen wohl kaum vorrangig berücksichtigt. Viel mehr steht mal wieder der schnöde Mammon im Vordergrund.
Ist uns das Wohl unserer Kinder nicht ein paar Euro mehr wert?
Wofür steht eigentlich der Begriff „Sozial“? Willy Brandt hätte vielleicht eine Antwort gewusst.
Ich wünsche mir eine rege Beteiligung, denn es geht um unsere Kinder und Enkelkinder, also um unsere Zukunft!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Eldena, 16.11.2016 (aktiv bis 15.05.2017)


Neuigkeiten

Die Laufzeit der Petition habe ich auf 6 Monate geändert. Da laut Bildungsministerium momentan keine Schulen gefährdet sind, habe ich mich zu dieser Verlängerung entschieden. Ursprünglich sollte im Januar eine Bewertung der Schulen vorgenommen werden. Neuer ...

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Debatte zur Petition

PRO: Man lässt die Kinder einfach an den Schulen ,die in der Nähe sind zur Schule gehen.Es soll eine " Freie Schulwahl " geben.Geht das Kind nicht auf eine staatlich zuständige Schule bekommt es keine Zuschüsse für die Schülerbeförderung.Ich werde indirekt ...

CONTRA: Ich habe im Ende Verständnis für die Forderung. Wofür ich aber kein Verständnis habe ist, dass man eine Forderung ohne Lösungsvorschlag aufstellt. Wie soll die Halbierung der Beförderungszeiten denn Ihrer Meinung nach realisiert werden können.

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Warum Unterstützer unterschreiben

Ja, diese langen Beförderungszeiten sind mir auch ein Dorn im Auge, allerdings wird es nicht ganz einfach, diese zu ändern. Es müssten dann wesentlich mehr (halbvolle) Busse fahren oder wieder mehr Schulen aufmachen. Aber auf jeden Fall ein unterstü ...

Weil unsere Kinder es nicht verdient haben, die Schultage mit SOLCH einem Start zu beginnen. Sie sollten dieselben Chancen haben, wie Kinder in der Stadt. Im dünnbesiedelten ländlichen Raum sollen unsere "schlauen" Politiker sich mal was be ...

...

Weil es um das Wohl unserer Kinder geht.

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