Der Deutsche Bundestag möge sich für den Schutz und die Wahrung der Rechte von Zirkusunternehmen einsetzen und Maßnahmen ergreifen, die die Existenz von Zirkussen in Deutschland sichern.

Reason

Zirkusunternehmen haben seit vielen Jahren mit Anfeindungen und Angriffen zu kämpfen, die die Ausübung und Fortführung dieser jahrhundertelangen Tradition zunehmend erschweren und die Betreiber sowohl in ihren Menschenrechten als auch in ihren Rechten als Unternehmer nicht unerheblich einschränken.

Die massiven Attacken von Tierschutzorganisationen nehmen zu, die von Störungen der Vorführungen bis hin zu körperlichen Angriffen reichen und viele Zuschauerinnen und Zuschauer an einem unbeschwerten Zirkusbesuch hindern. Die Mehrheit der Zirkusbetreiber erkennt die tierschutzrechtlichen Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben auch im eigenen Interesse an und verfolgt deren Umsetzung mit größter Verantwortung und bestem Wissen. Da Tiervorführungen ein wesentlicher Bestandteil des Traditionsgutes Zirkus sind und das Zusammenleben von Mensch und Tier sehr eng ist, ist den Zirkusunternehmen selbst an einer guten Haltung der Tiere gelegen. In den Fällen, in denen die Tiere nicht gemäß den Anforderungen des gesetzlichen Tierschutzes gehalten werden, müssen entsprechende Maßnahmen zur Wiederherstellung tragfähiger Umstände eingeleitet werden.

In der Regel werden Zirkusunternehmen aber von namhaften Tierschutzorganisationen unter Generalverdacht gestellt. Es wird unterstellt, dass jeder Zirkus seine Tiere schlecht behandelt und auch schlecht hält. Gegen derartige Vorhaltungen und „Sippenhaft“ wehren sich diejenigen Zirkusunternehmen, die sich an die geltenden Tierschutzrichtlinien halten. Angriffe und Störungen der Vorstellungen mit zum Teil körperlichen Übergriffen, Demonstrationen und Behinderungen der Besucherinnen und Besucher überschreiten nicht selten die Grenzen des Zumutbaren.

Hinzu kommt, dass mangelnde Akzeptanz und erhebliche Vorurteile in der Bevölkerung und bei Ämtern dazu führen, dass es für Zirkusunternehmen immer schwerer wird, in Kommunen geeignete Plätze für ihre Vorführungen zu finden. Darauf sind die Unternehmen allerdings auch aus wirtschaftlichen Gründen angewiesen. Ohne die Bereitstellung von geeigneten Plätzen, auf denen nicht nur die Zirkusvorführungen stattfinden, sondern die Zirkusfamilien mit Tieren und Personal ja auch für eine kurze Zeit wohnen und leben, wird es den Zirkusunternehmen unmöglich sein, für die laufenden Kosten für Lebensunterhalt, Tierunterhalt und weitere Betriebskosten aufzukommen. Dadurch wird die Zukunft der Zirkusse als bedeutender traditionsreicher Kulturgutträger erheblich gefährdet. Es muss auch die Diskretion vor dem Eigentum der Zirkusse gewahrt werden und öffentliche Trübbilder von Tierrechtlern um in jeder Art den Unternehmen nicht mehr zu schaden. Bei Zerstörung des Eigentums sollte mit Schadensersatz jeglicher Art Strafrechtlich verfolgt werden.

 

 

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News

pro

Die Zeiten wo Bären Fahrrad fahren und Raubtiere durch Feuerreifen springen sind vorbei! Heutzutage haben die Tiere große Außläufe und machen nur noch das, was ihren natürlichen Verhaltensweisen entspricht! Im Circus kann man den Tieren so nah kommen wie nirgenswo, so weckt der Circus auch ein interresse für den Artenschutz!

contra

Die oberflächlichen ?Darbietungen? entwürdigen die Tiere und vermitteln den Zuschauern nichts über das natürliche Verhalten von Tieren oder deren Bedürfnisse. Erfahrene Kinderpsychologen sagen, dass Zirkusse Kindern gefährliche Werte vermitteln. Wenn Kinder sehen, wie fühlende Lebewesen mit der Peitsche durch die Manege getrieben, gestoßen oder erniedrigt werden, kann ihre junge und beeinflussbare Psyche leicht abnormale soziale Werte entwickeln. Kinder lernen bei einem Besuch im Zirkus fälschlicherweise, dass es richtig sei, die Gefühle, Bedürfnisse und Rechte anderer Lebewesen zu ignorieren.