Das Bildungsniveau der Bremer Schüler erhöhen

Bereits im Kindergarten sollte darauf geachtet werden, dass Kinder ausschließlich deutsch sprechen. Grammatik- und Sprechfehler der Kinder sollten stets korrigiert werden. Bei Kindern deren Sprachschatz gering bzw. deren Sprache sehr fehlerhaft ist, sollte zwei Mal pro Woche ein Deutsch-“Unterricht“ direkt im Kindergarten angeboten werden.

VOR der Einschulung sollte der Sprachschatz bedeutend gründlicher geprüft werden. Sollten Defizite festgestellt werden, so darf das Kind NICHT eingeschult werden. In der ersten Klasse sollen sich Lehrer auf alle Kinder gleich konzentrieren können und nicht einzelnen Kindern die Deutsche Sprache vermitteln.

Es darf NICHT sein, dass erst WÄHREND des ersten Schuljahres geprüft wird, ob es Kinder in der Klasse gibt, die einen besonderen Förderungsbedarf haben!!!

Nur so kann sichergestellt werden, dass den Kindern in der Ersten Klasse die Kenntnissen des Lehrplans der ersten Klasse und nicht nur die deutsche Sprache vermittelt wird. Und nur so haben die Schüler der Vierten Klasse die Chance den Unterrichtsstoff der vierten Klasse zu beherrschen und nicht ein Unterrichtsjahr hinterher zuhängen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peggy Diestelkamp

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) Nr. 32 vom 26. Oktober 2018

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe der staatlichen Deputation für Kinder und
    Bildung zur Kenntnis zu geben:

    Eingabe Nr.: L 19/199

    Gegenstand:
    Bildungsniveau in bremischen Schulen erhöhen

    Begründung:
    Die Petentin regt verschiedene Maßnahmen an, mittels derer eine Erhöhung des
    Bildungsniveaus der bremischen Schüler erreicht werden soll. So solle für Kinder mit
    mangelhaften Deutschkenntnissen bereits im Kindergarten Deutschunterricht angeboten
    werden und der Sprachschatz vor Einschulung überprüft werden, um ggf. die Einschulung um
    ein Jahr zu verschieben. Die Petition wird von 6 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme der Senatorin
    für Kinder und Bildung eingeholt. Außerdem hatte die Petentin die Möglichkeit, ihr Anliegen im
    Rahmen der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern. Unter Berücksichtigung dessen stellt
    sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung zusammengefasst wie folgt dar:

    In der Zielrichtung, eine Erhöhung des Bildungsniveaus zu erreichen, unterstützt der
    Petitionsausschuss die Forderungen der Petentin. Der Petitionsausschuss sieht in Bildung die
    Grundvoraussetzung für ein aktives und selbstbestimmtes Leben und für eine Teilhabe an der
    Gesellschaft. Er sieht es als notwendig an, insbesondere für benachteiligte Kinder und
    Jugendliche eine entsprechende Lernbegleitung zur Verfügung zu stellen. Insofern begrüßt
    der Ausschuss das von der Senatorin für Kinder und Bildung vorgelegte Maßnahmenpaket
    „Pakt zur Verbesserung der Bildungsqualität“ sowie die Erhöhung der Haushaltsmittel für den
    Bildungsbereich für 2018 um 122,1 und für 2019 um weitere 151,1 Millionen Euro.

    Die Senatorin für Kinder und Bildung hat allerdings für den Ausschuss nachvollziehbar
    dargelegt, dass einige der von der Petentin vorgeschlagenen Maßnahmen geltendem
    Schulrecht sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen zur frühen Sprachbildung und
    Mehrsprachigkeit widersprechen und bereits etablierte Maßnahmen der Sprachförderung im
    Vorschulalter nicht ausreichend berücksichtigen. Insoweit nimmt der Ausschuss Bezug auf die
    der Petentin bekannte ausführliche Stellungnahme der Senatorin für Kinder und Bildung.

    Angesichts der Ergebnisse des IQB-Bildungstrends sowie des Bildungsmonitors der Initiative
    Neue Soziale Marktwirtschaft sieht der Petitionsausschuss jedoch die Notwendigkeit, weitere
    Anstrengungen auch im Bereich der Sprachförderung zu unternehmen. Aus diesem Grund
    sollte die Petition der Staatlichen Deputation für Kinder und Bildung zur Verfügung gestellt
    werden.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.