L 20/156 - Aufhebung der Maskenpflicht

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

233 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

233 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

Durch eine Mundschutzpflicht lässt sich die Infektionsrate nicht effektiv verlangsamen, stattdessen werden dadurch effektivere Maßnahmen wie Social Distancing, Abstandhalten, Handhygiene und Nies-/Hustetikette vernachlässigt. Bei falscher Benutzung sind die Masken sogar kontraproduktiv. Werden die Masken über einen längeren Zeitraum getragen (z.B. in Bus und Bahn auf dem Weg von/zur Arbeit) werden sie feucht und unbequem, man fasst sich dadurch ins Gesicht, was die Schutzwirkung minimiert. Eine Maskenpflicht impliziert, dass es das A und O zur Bekämpfung von Covid-19 wäre, aber das ist es nicht. Das A und O sind Social Distancing, Abstand halten, Handhygiene und Nies-/Hustetikette. Die Begründung des RKI, jetzt allen Menschen einen Mundschutz zu empfehlen, weil eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus u.U. erst nach einiger Zeit - wenn überhaupt - Symptome zeigt ist nicht nachvollziehbar, da dieser Umstand bereits zuvor bekannt war. Schutzmasken vermitteln eine falsche Sicherheit, die sie nicht gewährleisten. Der Zeitpunkt der Einführung parallel zu zahlreichen Lockerungen verstärkt diesen Eindruck, weil es so aussieht, dass die Bedeckung von Nase und Mund ausgleichen könnte, dass die Menschen jetzt wieder etwas mehr soziale Kontakte haben können, was aber nicht der Fall ist. Zuguterletzt soll erwähnt werden, dass die Reduzierung der Fallzahlen seit Anfang/Mitte März ohne Maskenpflicht funktioniert hat. Aus den zuvor genannten Gründen sollte die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase im Einzelhandel und ÖPNV aufgehoben werden.

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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.05.2020
Sammlung endet: 17.06.2020
Region: Freie Hansestadt Bremen
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) Nr. 14 vom 4. Dezember 2020

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die Bürgerschaft
    (Landtag) keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: L 20/156

    Gegenstand: Aufhebung der Maskenpflicht

    Begründung:
    Der Petent regt an, die Maskenpflicht aufzuheben. Zur Begründung trägt er im Wesentlichen vor,
    eine Mundschutzpflicht verlangsame die Infektionsrate nicht effektiv. Stattdessen würden effektivere
    Maßnahmen wie Abstand halten, Handhygiene und Nies-/Hustenetikette vernachlässigt, weil sich
    die Menschen durch die Maske sicher fühlten. Bei falscher Nutzung seien Masken sogar
    kontraproduktiv. Die Petition wird von 233 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme der Senatorin für
    Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit,
    sein Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern. Unter Berücksichtigung
    dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung zusammengefasst wie folgt dar:

    Der Petitionsausschuss kann das Anliegen des Petenten zwar nachvollziehen. Angesicht der erneut
    stark angestiegenen Infektionen kann er sich jedoch nicht für die Aufhebung der Maskenpflicht
    einsetzen. In Bremen und auch in den anderen Ländern setzt man zur Bekämpfung der Corona-
    Pandemie auf eine Kombination von Abstandsregelungen, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken.
    Hinzu kommt angesichts der wieder angestiegenen Infektionszahlen die Einschränkung von
    Kontakten. Solange es keine wirksame Impfung gegen das Virus gibt, sieht der Ausschuss keine
    Möglichkeit, von den genannten Maßnahmen Abstand zu nehmen.

    Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit werden die zur Bekämpfung der Pandemie getroffenen
    Maßnahmen regelmäßig überprüft. Auf aktuelle Entwicklungen kann so flexibel eingegangen
    werden.

    Begründung (PDF)

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