Lärmschutz jetzt! Gegen unerträglichen Zuglärm nach Gleissanierung

Petition richtet sich an:
Kreistag Landkreis Berchtesgadener Land

277 Unterschriften

21 %
228 von 1.100 für Quorum in Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Berchtesgadener Land

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  1. Gestartet 21.07.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Kreistag Landkreis Berchtesgadener Land

Wir fordern die Deutsche Bahn und die zuständigen Behörden auf, umgehend technische Überprüfungen und wirksame Lärmschutzmaßnahmen auf dem Bahnstreckenabschnitt zwischen Bayerisch Gmain und Bischofswiesen durchzuführen. Ziel muss es sein, das extreme Quietschen und das laute Abrollgeräusch der Züge, das seit der letzten Gleissanierung auftritt, sofort zu beseitigen.

Begründung

Seit der jüngsten Sanierung der Gleise zwischen Bayerisch Gmain und Bischofswiesen hat sich die Lebensqualität der Anwohner drastisch verschlechtert. Anstatt einer Verbesserung hat die Sanierung zu einer massiven Lärmbelästigung geführt. Die Züge rollen extrem laut ab und verursachen ein lautes, unerträgliches Quietschen. Diese massive Lärmbelästigung tritt zweimal in der Stunde auf und dauert bis tief in die Nacht (01:00 Uhr) an. Ein normaler Schlaf und eine nächtliche Erholung sind für die Anwohner so nicht mehr möglich.

Dauerhafter Lärm, insbesondere in den späten Abend- und Nachtstunden, macht nachweislich krank und stellt eine unzumutbare Belastung dar. Wir fordern die Verantwortlichen daher auf, den Mangel an der Strecke umgehend zu beheben (z.B. durch Schienenschleifen, Spurkranzschmierung oder Anpassung der Geschwindigkeit) und den vorherigen, ruhigeren Zustand wiederherzustellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Isabella Jordan, Bayerisch Gmain
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.07.2026
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Landkreis Berchtesgadener Land
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • 2. Update

    am 03.08.2026

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei finden Sie die beiden E-Mails der DB InfraGO AG sowie des Eisenbahn-Bundesamtes.
    Leider enthalten beide Schreiben keine konkrete Aussage dazu, wann mit einer spürbaren Verbesserung der Lärmsituation zu rechnen ist. Die bisherigen Rückmeldungen sind insgesamt wenig verbindlich und lassen keinen klaren Zeitplan erkennen.
    Ich hoffe, dass wir mit der Petition weiterhin Aufmerksamkeit auf dieses Problem lenken und den notwendigen Druck aufbauen können, damit zeitnah wirksame Maßnahmen ergriffen werden und sich die Situation möglichst schnell verbessert.

    DB InfraGO AG:
    vielen Dank für die Weiterleitung der Nachricht von Frau Jordan.
    Sie hat sich bereits selbst bei uns gemeldet und wir haben sie leider um noch etwas Geduld bitten müssen. Grund dafür ist, dass wir erst Beschwerden bereits im April erhalten haben und im Mai Maßnahmen (Neulagenschliff und Qualitätsstopfgang) durchgeführt haben. Da dann bis vor wenigen Wochen keine Beschwerden an uns herangetragen wurden, dachten wir die Lärmbelastung wäre nicht mehr vorhanden. Erst als die Gemeinde Bayrisch Gmain auf uns zu kam, haben wir eine erneute Überprüfung der Anlage veranlassen und die Ausschreibung für die erforderlichen Maßnahmen auf den Weg bringen können. 

    Wir verstehen, dass es in der aktuellen Hitzewelle eine zusätzliche Belastung ist und hoffen die Maßnahme zeitnah umsetzen zu können.
     

    Eisenbahn-Bundesamt:
    ich beziehe mich auf Ihre o.g. Beschwerde.
    Das Eisenbahn-Bundesamt ist gemäß § 4 Abs. 6 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) die für Eisenbahnbetriebsanlagen des Bundes zuständige Immissionsschutzbehörde.
    Daher wurde der Vorgang an uns weitergeleitet.
     
    Da die Lärmproblematik durch Arbeiten am Oberbau bzw. den Schienen in Form einer Gleiserneuerung aufgetreten ist, haben die Kollegen vom Sachbereich 2, die bei uns für die Überwachung des Oberbaus zuständig sind, eine entsprechende Überprüfung durchgeführt sowie eine Stellungnahme bei der Betreiberin des Schienenwegs, der DB InfraGO AG angefordert:

    „Bei den Bauarbeiten wurde der bestehende Schotter gereinigt. Dadurch wurde auch der Bewuchs im Gleis, der bisher dämpfend und damit auch etwas lärmreduzierend gewirkt hat, entfernt. Der Bewuchs führte zu einem vermehrten Feinkornanteil in der Bettung, was die Entwässerung des Gleises massiv verschlechtert hat und daher zwingend zu beheben war. Sowohl der gereinigte, als auch der neu hinzugefügte Schotter sind nun so grobkörnig, so dass ein Pflanzenwachstum im Gleis möglichst nicht stattfindet und eine optimale Entwässerung gewährleistet ist. Aus zeitlichen und witterungsbedingten Gründen war es zuerst leider nicht mehr möglich auf der Schiene im Umbaubereich in der Hauptsperrpause einen sogenannten „Neulagenschliff“ aufzubringen. Dabei werden die obersten Millimeter der Fahrfläche der Schiene abgeschliffen, um eine möglichst glatte Fahrfläche zu schaffen. Die Arbeiten wurden zum 31.05.2026 durchgeführt und sollten den Lärmpegel reduziert haben.

    Generell verläuft die Strecke in einem sehr engen Bogen in dem Bereich. Der Radius wurde im Zuge der Baumaßnahme jedoch nicht geändert. Der Wechsel von Stahl- auf ZSX-Schwellen hat die Luftschallabsorption vergrößert und die Lagestabilität erhöht. Der Umbaubereich stellt den Bereich mit den geringsten Radien da, weswegen die Fahrgeräusche (u.a. „Kurvenquietschen“) hier am stärksten sind, an der Steilstrecke zwischen Bayerisch Gmain und Bischofswiesen.“
     
    Aktueller Stand:
    Nachdem auch der Neulagenschliff wohl keinen ausreichenden Erfolg bei der Emissionsreduktion erzielt hat, plant die DB InfraGO AG nun, die Schienen zu schmieren. Bislang konnte jedoch noch kein Auftrag an eine entsprechende Firma erteilt werden. Die Schmierung ist jedoch vorgesehen, es existiert allerdings noch kein Termin für die Ausführung. Der DB InfraGO AG ist weiterhin nicht bekannt, dass im Rahmen des Umbaus bauliche Auffälligkeiten entstanden sind. Es werden dort nochmals die Abnahmen überprüft. Dies nimmt noch etwas Zeit in Anspruch.
     
    Wir werden Sie über die weiteren Schritte bzw. die Ergebnisse unaufgefordert informieren.
     

  • 1. Update

    am 25.07.2026

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte Sie über den aktuellen Stand der Petition informieren.

    Ich stand bereits im Austausch mit dem Landratsamt Berchtesgadener Land. Auf meine Nachfrage, welche Behörde für das Anliegen zuständig ist und ob seitens des Landratsamtes Unterstützung möglich ist, erhielt ich folgende Rückmeldung: "Wie gesagt, ist (allein) zuständige Aufsichtsbehörde für öffentliche Bahnstrecken das Eisenbahnbundesamt. Wir haben auch nicht die Möglichkeiten dahingehend tätig zu werden."

    Das Landratsamt hat mein Anliegen anschließend an den Bereich Bauen der Deutschen Bahn AG weitergeleitet. Da dieser Bereich jedoch nicht zuständig ist, wurde die Anfrage an die Region Süd der DB InfraGO Fahrweg in München weitergeleitet. Auf eine Rückmeldung von dort warte ich derzeit noch.

    Um den Prozess zu unterstützen und den Handlungsdruck auf die zuständigen Stellen zu erhöhen, würde ich mich freuen, wenn auch Sie Ihre Beschwerde direkt an die folgenden Ansprechpartner richten würden:


    Je mehr Betroffene ihre Anliegen bei den zuständigen Behörden und der Deutschen Bahn vorbringen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Problematik geprüft und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

    Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung und Ihr Engagement.

    Mit freundlichen Grüßen
    Isabella Jordan

Warum Menschen unterschreiben

Seit die Gleise zwischen Bad Reichenhall und Bayrisch Gmein neu sind ist es mit der Ruhe aus.
MfG eine genervte Mitbürgerin die hier aufgewachsen ist und hier lebt.

Der Lärm ist unerträglich wenn ich bei meinen Eltern bin

Es ist eine Frechheit, dass die DB den Bewohnern im gesamten Talkessel seit Monaten diese Lärmbeladtung zumutet und offensichtlich überhaupt keine Anstalten macht, diesen Missstand von sich aus zu beseitigen.

Lärm 2x pro Stunde, man kann nicht mit offenem Fenster und ohne Ohrstöpsel schlafen...das geht bis nach Mitternacht und dann ab frühmorgens wieder los....Ebenso nervig ist es auch, wenn man auf dem.Balkon sitzt, sowie , wenn man mal Ruhe tagsüber haben möchte, muss man die Fenster schließen. Ebenso störend ist das ohrenbetäubende Quietschen und das extrem laute Abrollen nach der Sanierung....

unerträgliche Lärmbelastung

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