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2. Update
on 03 Aug 2026Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei finden Sie die beiden E-Mails der DB InfraGO AG sowie des Eisenbahn-Bundesamtes.
Leider enthalten beide Schreiben keine konkrete Aussage dazu, wann mit einer spürbaren Verbesserung der Lärmsituation zu rechnen ist. Die bisherigen Rückmeldungen sind insgesamt wenig verbindlich und lassen keinen klaren Zeitplan erkennen.
Ich hoffe, dass wir mit der Petition weiterhin Aufmerksamkeit auf dieses Problem lenken und den notwendigen Druck aufbauen können, damit zeitnah wirksame Maßnahmen ergriffen werden und sich die Situation möglichst schnell verbessert.DB InfraGO AG:
vielen Dank für die Weiterleitung der Nachricht von Frau Jordan.
Sie hat sich bereits selbst bei uns gemeldet und wir haben sie leider um noch etwas Geduld bitten müssen. Grund dafür ist, dass wir erst Beschwerden bereits im April erhalten haben und im Mai Maßnahmen (Neulagenschliff und Qualitätsstopfgang) durchgeführt haben. Da dann bis vor wenigen Wochen keine Beschwerden an uns herangetragen wurden, dachten wir die Lärmbelastung wäre nicht mehr vorhanden. Erst als die Gemeinde Bayrisch Gmain auf uns zu kam, haben wir eine erneute Überprüfung der Anlage veranlassen und die Ausschreibung für die erforderlichen Maßnahmen auf den Weg bringen können.Wir verstehen, dass es in der aktuellen Hitzewelle eine zusätzliche Belastung ist und hoffen die Maßnahme zeitnah umsetzen zu können.
Eisenbahn-Bundesamt:
ich beziehe mich auf Ihre o.g. Beschwerde.
Das Eisenbahn-Bundesamt ist gemäß § 4 Abs. 6 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) die für Eisenbahnbetriebsanlagen des Bundes zuständige Immissionsschutzbehörde.
Daher wurde der Vorgang an uns weitergeleitet.
Da die Lärmproblematik durch Arbeiten am Oberbau bzw. den Schienen in Form einer Gleiserneuerung aufgetreten ist, haben die Kollegen vom Sachbereich 2, die bei uns für die Überwachung des Oberbaus zuständig sind, eine entsprechende Überprüfung durchgeführt sowie eine Stellungnahme bei der Betreiberin des Schienenwegs, der DB InfraGO AG angefordert:„Bei den Bauarbeiten wurde der bestehende Schotter gereinigt. Dadurch wurde auch der Bewuchs im Gleis, der bisher dämpfend und damit auch etwas lärmreduzierend gewirkt hat, entfernt. Der Bewuchs führte zu einem vermehrten Feinkornanteil in der Bettung, was die Entwässerung des Gleises massiv verschlechtert hat und daher zwingend zu beheben war. Sowohl der gereinigte, als auch der neu hinzugefügte Schotter sind nun so grobkörnig, so dass ein Pflanzenwachstum im Gleis möglichst nicht stattfindet und eine optimale Entwässerung gewährleistet ist. Aus zeitlichen und witterungsbedingten Gründen war es zuerst leider nicht mehr möglich auf der Schiene im Umbaubereich in der Hauptsperrpause einen sogenannten „Neulagenschliff“ aufzubringen. Dabei werden die obersten Millimeter der Fahrfläche der Schiene abgeschliffen, um eine möglichst glatte Fahrfläche zu schaffen. Die Arbeiten wurden zum 31.05.2026 durchgeführt und sollten den Lärmpegel reduziert haben.
Generell verläuft die Strecke in einem sehr engen Bogen in dem Bereich. Der Radius wurde im Zuge der Baumaßnahme jedoch nicht geändert. Der Wechsel von Stahl- auf ZSX-Schwellen hat die Luftschallabsorption vergrößert und die Lagestabilität erhöht. Der Umbaubereich stellt den Bereich mit den geringsten Radien da, weswegen die Fahrgeräusche (u.a. „Kurvenquietschen“) hier am stärksten sind, an der Steilstrecke zwischen Bayerisch Gmain und Bischofswiesen.“
Aktueller Stand:
Nachdem auch der Neulagenschliff wohl keinen ausreichenden Erfolg bei der Emissionsreduktion erzielt hat, plant die DB InfraGO AG nun, die Schienen zu schmieren. Bislang konnte jedoch noch kein Auftrag an eine entsprechende Firma erteilt werden. Die Schmierung ist jedoch vorgesehen, es existiert allerdings noch kein Termin für die Ausführung. Der DB InfraGO AG ist weiterhin nicht bekannt, dass im Rahmen des Umbaus bauliche Auffälligkeiten entstanden sind. Es werden dort nochmals die Abnahmen überprüft. Dies nimmt noch etwas Zeit in Anspruch.
Wir werden Sie über die weiteren Schritte bzw. die Ergebnisse unaufgefordert informieren.
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1. Update
on 25 Jul 2026Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie über den aktuellen Stand der Petition informieren.
Ich stand bereits im Austausch mit dem Landratsamt Berchtesgadener Land. Auf meine Nachfrage, welche Behörde für das Anliegen zuständig ist und ob seitens des Landratsamtes Unterstützung möglich ist, erhielt ich folgende Rückmeldung: "Wie gesagt, ist (allein) zuständige Aufsichtsbehörde für öffentliche Bahnstrecken das Eisenbahnbundesamt. Wir haben auch nicht die Möglichkeiten dahingehend tätig zu werden."
Das Landratsamt hat mein Anliegen anschließend an den Bereich Bauen der Deutschen Bahn AG weitergeleitet. Da dieser Bereich jedoch nicht zuständig ist, wurde die Anfrage an die Region Süd der DB InfraGO Fahrweg in München weitergeleitet. Auf eine Rückmeldung von dort warte ich derzeit noch.
Um den Prozess zu unterstützen und den Handlungsdruck auf die zuständigen Stellen zu erhöhen, würde ich mich freuen, wenn auch Sie Ihre Beschwerde direkt an die folgenden Ansprechpartner richten würden:
Je mehr Betroffene ihre Anliegen bei den zuständigen Behörden und der Deutschen Bahn vorbringen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Problematik geprüft und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung und Ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüßen
Isabella Jordan
Habe 2. Wohnsitz in Grossgmain