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Bild zur Petition mit dem Thema: Langfristige Existenzsicherung von Potse und Drugstore! Langfristige Existenzsicherung von Potse und Drugstore!
  • Von: Drugstore im SSB e.V.
  • An: Intown Property Management GmbH
  • Region: Berlin mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 547 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Langfristige Existenzsicherung von Potse und Drugstore!

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Wir fordern den Erhalt der Jugend- und Kulturzentren Potse und Drugstore in der Potsdamer Straße 180. Seit 45 Jahren leisten diese beiden Einrichtungen unentgeltliche, ehrenamtliche Jugendarbeit von stadtweiter Bedeutung. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin, welcher seit des Verkaufs der Räumlichkeiten die Miete zahlt, will eine weitere signifikante Mieterhöhung des Eigentümers innerhalb von zwei Jahren nicht tragen. Zum Ende des Jahres stehen beide Projekte somit vor dem Aus. Wir fordern hiermit den Eigentümer des Gebäudes, die Intown Property Management GmbH, auf, dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin in den Verhandlungen ein gütliches Angebot für einen langfristigen Mietvertrag zu machen, sodass die Existenz von Potse und Drugstore gesichert werden kann.

Begründung:

Die beiden selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren Potse und Drugstore sind die letzten ihrer Art. Im Jahre 1972 fand sich eine Gruppe junger Menschen zusammen, um neue sozialpädagogische Wege zu beschreiten und fand, in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Schöneberg, die Räumlichkeiten im 2. OG der Potsdamer Straße 180, 10783 Berlin. Jede Person in den Kollektiven arbeitet ehrenamtlich, das Projekt wird in Selbstverwaltung geführt und Entscheidungen werden nach dem Prinzip des Konsens getroffen. Seit der Gründung von Potse und Drugstore stellen diese Projekte auf über 900 Quadratmetern ein immer kostenloses Kultur- und Freizeitangebot bereit, welches von Konzerten über Workshops (Foto, Siebdruck, Tontechnik, Malen&Basteln) bis zu politischen Informations- und Diskussionsveranstaltungen und dem Bereitstellen von Proberäumen für Musiker*innen reicht. Dieses Angebot richtet sich vor allem an soziale Randgruppen und umfasst subkulturelle Strömungen wie Punk, Metal, Gothic und viele mehr. Der Verlust dieser Freiräume würde die jugendpolitische Bildungsarbeit in Berlin signifikant schwächen und den sozialen Frieden im Schöneberger Nordkiez erheblich beeinträchtigen. Die ehrenamtliche Arbeit von mehreren Generationen Berliner Jugendlicher würde auf einen Schlag aus dem Stadtbild verschwinden. Unterschreiben Sie jetzt für den Erhalt von Potse und Drugstore!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 10.06.2017 (aktiv bis 09.08.2017)


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