• Von: Lena Dawidowski mehr
  • An: Bundestag
  • Region: Bundesweit - Deutschland
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 6 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

langfristige, zweckgerichtete Praktika in der Grundsicherung für Arbeitsuchende erlauben

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Im zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II; Arbeitslosengeld II bzw. "Hartz IV") gibt es bisher kaum eine Möglichkeit ein zielgerichtetes Praktikum mit einer Dauer von über 6 Wochen durchzuführen. Und wenn diese Möglichkeit eingeräumt wird, dann muss im Regelfall ein Entgelt gezahlt werden, was aber sehr viele Arbeitgeber nicht machen. Hierdurch werden vielen Menschen durch das Jobcenter Möglichkeiten verschlossen, wie zum Beispiel das Erlangen einer vollen Fachhochschulreife, die zum Studieren nötig ist (Hintergrund: in vielen Bundesländern gibt es Bildungsangebote, in denen man nur den theoretischen Teil der Fachhochschulreife erlangen kann).

Begründung:

Viele schreien immer lauter, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht und in ein paar Jahren ein Fachkräftemangel herrscht - aber teils wird dies auch noch begünstig. So wird aktiv verhindert, dass junge Menschen nach den schulischen Teil der Fachhochschulreife es schaffen die volle zu erreichen und somit die Tür für ein Studium zu öffnen und sich so langfristig gesehen unabhängig vom finanziellen Hilfen machen und sogar später gute Steuern zahlen. Klassenkameraden dieser Leute, die keine öffentlichen Gelder zum Lebensunterhalt bekommen, weil deren Eltern es besser haben und mehr verdienen, können hingegen ohne Probleme diese (in NRW) 24 Wochen Praktikum ohne Probleme machen und daher auch studieren...etwas überspitzt dargestellt: Wer arm ist, wird auch nicht besonders hoch aufsteigen - wer genug hat, kann aufsteigen - wo ist da die Gerechtigkeit??


Die Mitarbeiter der Jobcenter müssen hingegen dies umsetzen, auch wenn sie es persönlich anders sehen. Dies führt immer wieder zu Konflikten in den Gesprächen, die bei irgendeinem auch mal eskalieren können - und die Mitarbeiter können nicht einmal etwas dafür.

Bildung sollte kein Privileg sein für Menschen, die es etwas besser haben, Bildung sollte eine Chance für jedermann sein und darf deswegen niemanden verwährt werden - auch "HARTZ IV"-Leistungsbeziehern nicht, die im Regelfall nicht freiwillig das Geld vom Staat nehmen, sondern weil sie es brauchen und ohne nicht überleben könnten. Besonders die Jugendlichen können nichts dafür, denn sie sind wegen ihren Eltern zumeist im Bezug der öffentlichen Gelder und nicht, weil sie es wollen. Und dann verbaut man ihnen noch die Zukunft weil das Gesetz Schüler zu wenig beachtet.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Grefrath, 15.08.2013 (aktiv bis 14.02.2014)


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