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Bild zur Petition mit dem Thema: Lasst den Münchner Blutspendedienst in kommunaler Hand! Lasst den Münchner Blutspendedienst in kommunaler Hand!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Oberbürgermeister Dieter Reiter München, ...
  • Region: München mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 9.011 Unterstützende
    4.551 in München
    Sammlung abgeschlossen

Lasst den Münchner Blutspendedienst in kommunaler Hand!

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Lasst den Blutspendedienst in kommunaler Hand! Nach 70 Jahren : Blutspendedienst vor dem Aus! Wir appellieren an die Münchner Stadträte: „Lassen Sie den Blutspendedienst in kommunaler Hand!“ Blut darf nicht zur Ware auf dem „freien Markt“ werden. Mit Blut darf kein Geschäft betrieben werden! Blut ist zu wichtig und zu kostbar! Es darf nicht zur eigenen Gewinnmaximierung gehandelt werden Die Risiken der Verfügbarkeit des gesamten Spektrums der Blutprodukte tragen die Patienten und Patientinnen in den Kliniken. Beschäftigte müssen die Versäumnisse und das Missmanagement vergangener Jahre büßen!!!! Die Arbeitsplätze und Tarifverträge müssen erhalten bleiben.

Begründung:

Der Blutspendedienst München des Städtischen Klinikums steht vor dem Aus. Das Unternehmen wurde in einer Notzeit gegründet und versorgt seitdem München mit wertvollem Blut. SOLCH EINE NOTSITUATION kann ganz schnell wiederkehren, wie z.B. einem großen Unglück, einer Katastrophe oder einem Terroranschlag. Dabei erinnern wir an das Attentat der Olympischen Spiele am 05. September 1972 und das Wiesen-Attentat am 26. September 1980. Die Blutkonserven, die in der Zentrale (Dachauer Straße 90) und bei den Aktionen in den verschiedensten Landkreisen gespendet werden, werden an zahlreiche Arztpraxen und Kliniken, darunter auch das Städtische Klinikum, verkauft. Jetzt soll nach mehr als 70 Jahren der Blutspendedienst München verkauft werden???!!! Die Kernaussage und das Versprechen des ehemaligen Oberbürger-meisters Christian Ude an die Kolleginnen und Kollegen, Ende Februar 2014 in der ge-meinsamen Betriebsversammlung mit dem Medizet, war: „Nach dem Private Investor Test ist die StKM sanierungsfä-hig. Der Blutspendedienst München soll weiterhin der StKM angehören und wird somit nicht verkauft! “ Wohingegen die rot-schwarzen Koalition im Münchener Stadtrat den Betriebsteil in der Dachauer Straße veräußern möchte. Fakt ist, dass der Blutspendedienst München ein wichtiger Bestandteil für die Blutversorgung in München und Oberbayern ist. Diese Aufgaben kann im Sinne der Versorgungssicherheit nicht einfach von heute auf morgen beendet oder durch ein anderes Unternehmen kompensiert werden. Vor allem jahrelange Misswirtschaft, sowie ökonomische Fehlentscheidungen, ma-chen eine über 70 Jahre alte soziale Einrichtung der Stadt München zum Bauern-opfer. Eventuelle Privatisierungsambitionen der Stadt München, um sich nun der Verantwortung zu entledigen, widersprechen dem sozialen Auftrag des Transfusi-onsgesetzes (TFG), das die Grundlage aller Blutspendedienste darstellt. Blut ist kostbar! Die Qualität der Blutprodukte darf nicht der Prämisse der Preismaximierung zum Opfer fallen! Was geschieht mit den derzeit Beschäftigten? Der Betriebsteil beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Arbeitsplätze von hochqualifi-zierten Mitarbeitern stehen auf dem Spiel, die als „Kostenfaktor“ in diesem Klinik-Dilemma gesehen werden. Dass ohne qualifiziertes Personal keine Dienstleistun-gen erbracht werden können, wird in der Debatte um Kostenersparung und Effizi-enz ausgeblendet. Lassen Sie den BSD in Kommunaler Hand!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 24.03.2015 (aktiv bis 23.07.2015)


Neuigkeiten

Liebe UnterstützerIn der Petition, am kommenden Mittwoch wird der Stadtrat die Petition behandeln. Sie kann von den Besucherrängen beobachtet bzw. im Internet/Livestream des Rathauses(www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Der-Muenchner-Stadtrat/Der-Muenchner-Stadtrat-live) ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Gesundheitsfürsorge sollte in kommunaler Hand bleiben. Gewinne im Gesundheitswesen sehe ich als Arzt und Beitragzahler zur Krankenversicherung ohnehin kritisch.

PRO: Bitte unterstützt diese Petition, denn ich kenne alle Leute dieser Firma persönlich und finde es sehr schade, wenn diese von jetzt auf hopp auf der Strasse stehen. Es ist wirklich sehr wichtig!!! Gruß Johanna Bertram

CONTRA: Bevor die "?etenten" sich nicht mal langsam einen kompletten Überblick über global neoliberale Privatisierungswut verschaffen und deren KENNTNIS nicht umfassend bis in letzte Konsequenz zum Ausdruck bringen, kann man sie allenfalls mitleidig als Trittbrettfahrer ...

CONTRA: nunja, schon vor Jahrzehnten wurde BLUT von seinen Einziehern --wie auch immer sie heißen mögen- laut Berichten meistbietend nach Südafrika verscherbelt. Der global privatisierende Neoliberalismus will da sicher noch seine OberstBankerHand drauflegen, ...

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