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Petition is addressed to: Jugendamt Mosbach, Landkreis Neckar-Odenwald, Baden-Württemberg
Ein kleiner Junge mit einem seltenen Gendefekt lebt derzeit gegen seinen Willen in einem Heim in Baden-Württemberg.
Er weigert sich jedes Mal nach einem Besuch wieder zurück in das Heim zu gehen. Er ruft nach seinem Opa und seiner Uroma, wenn er dorthin zurückgebracht wird. Er wehrt sich – körperlich und emotional. Denn er möchte auf keinen Fall zurück in das Heim. Der Großvater lebt in Mosbach und hat den Jungen über viele Jahre hinweg liebevoll bei sich aufgenommen. Als die Mutter überfordert war, gab sie den Jungen in ein Heim, gegen den Willen des Großvater, der immer für Halt, Pflege und Nähe sorgte.
Doch nun kämpft er mit rechtlichen Hürden.
Obwohl der Junge eine stabile emotionale Bindung zu ihm hat und der Großvater bereit und fähig ist, für ihn zu sorgen, darf der Junge ihn nur alle zwei Monate für ein Wochenende besuchen.
Dabei ist klar:
📌 Der Junge fühlt sich im Heim unwohl.
📌 Er kommuniziert klar, wo er hingehört.
📌 Es gibt familiäre Bereitschaft, ihn aufzunehmen.
Diese Petition richtet sich an das zuständige Jugendamt Mosbach, die örtliche Verwaltung und die Öffentlichkeit. Sie fordert:
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Konkrete Forderungen:
- Ernsthafte Prüfung der Rückführung des Jungen in die Obhut seines Großvaters
- Vorrang der familiären Lösung gegenüber institutioneller Heimunterbringung
- Anerkennung des Kindeswillens auch bei Kindern mit Behinderung
Reason
Kein Kind – egal ob mit oder ohne Behinderung – sollte gezwungen sein, in einer Umgebung zu leben, die es ablehnt.
Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen besonders viel Liebe, Vertrautheit und Sicherheit.
Dieser Junge hat das – bei seinem Opa und seiner Uroma. Was fehlt, ist die Zustimmung der Behörden.
Wir fordern: Kindeswohl über Bürokratie!
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, damit dieser Junge endlich wieder dort leben darf, wo er sich zu Hause fühlt.