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Bild zur Petition mit dem Thema: Leben retten durch Nichtstun - Änderung Organspende vom Zustimmungsrecht zur Widerspruchsregelung Leben retten durch Nichtstun - Änderung Organspende vom Zustimmungsrecht zur Widerspruchsregelung
  • Von: Carmen Hofmann mehr
  • An: Bundesregierung, Bundesrat, Mitglieder des ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 234 Tage verbleibend
  • 116 Unterstützende
    115 in Deutschland
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Leben retten durch Nichtstun - Änderung Organspende vom Zustimmungsrecht zur Widerspruchsregelung

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Alle 8 Stunde stirbt ein kranker Mensch, da es nicht genügend Organspenden in Deutschland gibt. Das sind 3 Menschen am Tag, 1000 Leben und unerfüllte Wünsche im Jahr. Menschen wie Du und ich. Leben mit Freunden, Familien, Kindern, Träumen und Gedanken. Jeden kann es plötzlich treffen.

Die Diagnose lautet dann: warten auf einen Organspender. Für mich ist das ein "sicherer Todesschein auf Zeit". Deine Diagnose steht fest: Dein Schicksal ist besiegelt, da sich viele Menschen nicht bewusst sind, dass ihr gültiger Organspende-Ausweis sogar sieben Leben retten kann!

Jeder Mensch, der sich nicht mit diesem Thema befasst, spricht unbewusst auch den Tod von Menschen aus. Momentan warten alleine in Deutschland 12 000 Menschen auf ein Leben nach dem "ausgesprochenen Tod". Ich und alle, welche diese Idee unterstützt haben, wünschen von Ihnen einen Gesetzesentwurf, dass die Organspende in Deutschland geändert wird: vom momentan gültigen Zustimmungsrecht zu einer Widerspruchsregelung. Dies wird bereits in vielen Ländern gelebt wie z. B. Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien.

Begründung:

Somit ist jeder Verstorbene ein potentieller Organspender.

Hat sich dieser bereits verstorbene Mensch keine Gedanken oder Ideen über die Organspende gemacht, werden die Angehörigen nicht mit dieser schwierigen Frage bedrängt.

Es müssen keine Entscheidungen getroffen werden in der Hoffnung, richtig und im Sinne des Verstorbenen zu handeln. Niemand muss einen Gewissenskonflikt mit sich austragen, dass die Entscheidung dem Verstorbenen entspricht und / oder den Tod eines anderen Menschen bedeutet.

Jeder Mensch hat in seinem Leben die Möglichkeit, sich gegen eine Organspende zu entscheiden. Auch einen ausdrücklichen Wunsch, nur bestimmte Organe zu spenden oder eben nicht zu spenden, steht jedem frei.

Durch Nichtstun Leben retten - willkommen in einer besseren Welt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dielheim, 15.07.2017 (aktiv bis 14.07.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Die Voreinstellung sollte keine Zerstörung (Kompostieren/Verbrennen) funktionstüchtiger Organe sein. Ähnlich wie bei anderen Hinterlassenschaften (etwa Häusern, Autos usw.) sollten Organe, wenn jemand sich selbst nicht äußert, für die Nachwelt genutzt ...

CONTRA: zum Glück braucht es bei allem den ausdrücklichen Wunsch und Willen. Nein zu solcher Bevormundung, Mein Neffe (sie wollten es uns verweigern, aber wir haben uns durchgesetzt, ihn doch noch mal zu sehen) war nach der Entnahme im Gesicht entstellt - eine ...

CONTRA: Jeder der für eine Organspende votiert, sollte sich auch einmal mit der Grauzone zu Hirntod auf den neuesten Stand der Forschung begeben. Dazu folgender Tip: Buchneuerscheinung Wachkoma: “Zwischenwelten – Ein Neurowissenschaftler erforscht die Grauzone ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Wenn Selbstbestimmung keine Option ist (man kann die Person nicht mehr fragen), sollte es eine sinnvolle Voreinstellung geben. Brauchbare Organe nach dem Tod zu kompostieren oder zu verbrennen erscheint mir ähnlich absurd, wie die Häuser von Mensche ...

Bin selber Organspender.

Weil sich viele Menschen keine Gedanken zu dem Thema machen.

Es ist so wichtig ! Jeder sollte sich Gedanken darüber machen.

Ich lebe mit einer Nierentransplantiierten Frau zusammen und sie hat auf ihre Niere 8 Jahre an der Dialyse warten müssen!

>>> Zu den Kommentaren


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  • Daniel S. Marburg vor 3 Tagen
  • Knorr W. Karlsruhe am 13.11.2017
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  • Daria Z. Mutterstadt am 05.11.2017
  • G E. Bischofferode am 29.10.2017
  • Lisa W. Dresden am 16.10.2017
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  • Tanja D. Frankenthal am 11.10.2017
  • >>> Alle Unterschriften

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