Alle 8 Stunde stirbt ein kranker Mensch, da es nicht genügend Organspenden in Deutschland gibt. Das sind 3 Menschen am Tag, 1000 Leben und unerfüllte Wünsche im Jahr. Menschen wie Du und ich. Leben mit Freunden, Familien, Kindern, Träumen und Gedanken. Jeden kann es plötzlich treffen.

Die Diagnose lautet dann: warten auf einen Organspender. Für mich ist das ein "sicherer Todesschein auf Zeit". Deine Diagnose steht fest: Dein Schicksal ist besiegelt, da sich viele Menschen nicht bewusst sind, dass ihr gültiger Organspende-Ausweis sogar sieben Leben retten kann!

Jeder Mensch, der sich nicht mit diesem Thema befasst, spricht unbewusst auch den Tod von Menschen aus. Momentan warten alleine in Deutschland 12 000 Menschen auf ein Leben nach dem "ausgesprochenen Tod".

Ich und alle, welche diese Idee unterstützt haben, wünschen von Ihnen einen Gesetzesentwurf, dass die Organspende in Deutschland geändert wird: vom momentan gültigen Zustimmungsrecht zu einer Widerspruchsregelung. Dies wird bereits in vielen Ländern gelebt wie z. B. Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien.

Begründung

Somit ist jeder Verstorbene ein potentieller Organspender.

Hat sich dieser bereits verstorbene Mensch keine Gedanken oder Ideen über die Organspende gemacht, werden die Angehörigen nicht mit dieser schwierigen Frage bedrängt.

Es müssen keine Entscheidungen getroffen werden in der Hoffnung, richtig und im Sinne des Verstorbenen zu handeln. Niemand muss einen Gewissenskonflikt mit sich austragen, dass die Entscheidung dem Verstorbenen entspricht und / oder den Tod eines anderen Menschen bedeutet.

Jeder Mensch hat in seinem Leben die Möglichkeit, sich gegen eine Organspende zu entscheiden. Auch einen ausdrücklichen Wunsch, nur bestimmte Organe zu spenden oder eben nicht zu spenden, steht jedem frei.

Durch Nichtstun Leben retten - willkommen in einer besseren Welt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carmen Hofmann aus Dielheim
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Pro

Ich bin nach einem akuten Organversagen transplantiert. Obwohl ich schon zuvor dafür war, hatte ich keinen Organspendeausweis, weil ich glaubte noch viel Zeit dafür zu haben. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es sehr vielen Menschen so geht. Wer Organspende für sich ablehnt, hat allemal das Recht dazu und kann widersprechen. Alle anderen können mit ihrem eigenen Ende möglicherweise Leben retten.

Contra

Organspende ist ein Thema, das sehr persönliche Bereiche und Ansichten betrifft. Die Widerspruchsregelung würde Menschen masssiv unter Druck setzen, eine Entscheidung zu fällen. Es gibt nun aber Menschen, die finden dass sie persönlich noch nicht so weit sind eine Entscheidung zu treffen und Menschen die finden, dass die Wissenschaft noch nicht so weit ist. Und was ist mit Menschen, die seelisch oder geistig beeinträchtigt sind?