Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ruebo,

Aus aktuellem Anlass appellieren wir an Sie, die lebende Krippe auf dem Kempener Weihnachtsmarkt abzuschaffen und dafür Sorge zu tragen, dass die Tiere schnellstmöglich artgerecht untergebracht werden.

Begründung

Davon ausgehend, dass bei der Planung dieser sog. "lebenden Krippe" alle Bestimmungen zur Erhaltung des Tierwohls von behördlicher Seite berücksichtigt wurden, so ist es in Frage zu stellen, ob diese temporären Haltungsbedingungen im Hinblick auf die nicht vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten, den Lärm und die vielen Menschen an diesem Knotenpunkt auf dem Buttermarkt, als artgerecht zu bezeichnen sind.

Nach § 3, Abs. 6 TierSchG ist es in Deutschland verboten, "ein Tier zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltung heranzuziehen, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind".

Tiere können nicht sprechen und sie werden uns entsprechend nicht über ihren Gemütszustand informieren können. Gerade eben deshalb sollte von uns genauer und sensibler hinterfragt werden, ob ein Zurschaustellen aus Tiersicht als "erträglich" beschrieben werden darf.

Ich bin mir sicher, dass der Kempener Weihnachtsmarkt auch ohne lebende Krippe auskommt. Viele andere Städte verzichten schon heute darauf und müssen dadurch nicht mit niedrigeren Besucherzahlen rechnen.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihren Kommentar!

Diese Petition wird versandt an: Volker Ruebo (Bürgermeister Stadt Kempen), Armin Horst (1. Vorsitzender des Werbering Kempen e.V.)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jan Köster aus Kempen
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