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Bild zur Petition mit dem Thema: Leihmutterschaft erlauben / Einbürgerung der Kinder über Leihmutterschaften im Ausland erleichtern Leihmutterschaft erlauben / Einbürgerung der Kinder über Leihmutterschaften im Ausland erleichtern
  • Von: Florian Rudersdorf mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 137 Tage verbleibend
  • 29 Unterstützende
    28 in Deutschland
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Leihmutterschaft erlauben / Einbürgerung der Kinder über Leihmutterschaften im Ausland erleichtern

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Legalisierung der Ei- und Embryonenspende, sowie Leihmutterschaft in Deutschland. Das Einbürgerungsverfahren für Kinder, die durch Leihmutterschaft im Ausland zur Welt kamen/kommen für Singles, hetero- und homosexuelle Paare vereinfachen.

In Deutschland leben Millionen von Paaren, die ungewollt kinderlos sind. Unfruchtbarkeit, egal ob bei Mann oder Frau wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, z.B. Störung des Hormonhaushaltes, organische Ursachen.Teilweise wird der Kinderwunsch auch aus Rücksicht auf die Karriere nach hinten verschoben, nur dann sind die Bedingungen ein Kind zu empfangen nicht mehr ideal.

Anders sieht es bei homosexuellen Paaren aus. Leider ist es ihnen nicht möglich, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen. Zwar gibt es die Möglichkeit, über Co-Elternschaft ein Kind zu zeugen (auch Heteros nutzen diese Möglichkeit). Jedoch ist dies nicht für jeden die Vorstellung von der Gründung einer eigenen Familie.

Dadurch, dass es so viele ungewollt kinderlose Paare/Singles gibt, steigt natürlich der Wunsch nach einer alternativen Möglichkeit, ein Kind zubekommen. Sei es durch Adoption oder einer Eizellspende und Leihmutter im Ausland. Die Wartelisten für eine Adoption sind sehr lang und man wartet teilweise Jahre. Dazu kommt, dass der Altersunterschied zwischen Adoptiveltern und Adoptivkind nicht zu groß sein soll (empfohlen sind 40 Jahre). Je länger man wartet, desto geringer sind die Chancen, dass man ein Kind adoptieren kann. Da bleibt für viele Paare nur der Weg ins Ausland und sich über eine Leihmutter und gegebenenfalls über eine Eizellspenderin den Kinderwunsch zu erfüllen. Dies kann in Ländern wie USA (mehrere Bundesstaaten) und Kanada sehr kostspielig werden, in anderen ärmeren Ländern findet ein regelrechter Handel statt, mit Dumpingpreisen, bei dem die Leihmütter und Spenderinnen ausgebeutet werden. Oft besteht für die späteren Kinder keine Möglichkeit, ihre genaue biologische Herkunft zu erforschen, da in diesen Ländern alles anonym abläuft.

Dies wird leider durch das in Deutschland geltende Embryonenschutzgesetz (ESchG) weiter gefördert und geduldet. Da dieses Gesetz die meisten für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches ins Ausland treibt. Leihmutterschaft ist mehr gefragt als je zuvor, in den Ländern in denen diese erlaubt ist, findet ein regelrechter Babyboom statt, weil es hier Paaren ermöglicht wird, Kinder zu bekommen, die ansonsten ein Leben lang kinderlos bleiben würden. Leider wird es den Paaren ungemein erschwert, ihre Kinder in Deutschland einbürgern zu lassen, bzw. auch als Eltern anerkannt zu werden. Speziell bei homosexuellen Paaren wird es erschwert, dass beide Partner als Eltern anerkannt werden.

Alle Parteien in Deutschland stellen Familie und Kinder als die Zukunft Deutschlands dar, sehr gern werden diese Äußerungen auch für Wahlpropaganda genutzt. Sobald es dann aber anfängt kompliziert zu werden, hüllt man sich in Schweigen und versucht das Unangenehme auszusitzen.

Begründung:

Daher fordere Ich, dass bei Familien die Ihr Kind über eine Leihmutterschaft etc. im Ausland bekommen haben und noch bekommen werden, diese auch als solche anerkannt und in der Geburtsurkunde eingetragen werden.

Bei homosexuellen Paaren sollen ebenfalls beide Partner als Eltern anerkannt werden und diese in der Geburtsurkunde als zwei Väter, bzw. zwei Mütter eingetragen werden. Das Einbürgerungsverfahren für die Kinder von einer Leihmutter und Eizellenspenderin aus dem Ausland muss dementsprechend angepasst werden.

Des Weiteren muss das nicht mehr zeitgemäße und veraltete Embryonenschutzgesetz (ESchG) abgeschafft werden und der damit verbundenen Einschränkung des Fortschrittes für die Reproduktionsmedizin in Deutschland. An dessen Stelle soll ein Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) nach Vorbild anderer Länder eingeführt werden. Jedoch die folgende Themen für Deutschland ausnahmslos zugelassen werden.

  1. Eine Herbeiführung einer Schwangerschaft ohne Geschlechtsverkehr durch verschiedene Methoden z.B. Insemination, In-vitro-Fertilisation, intrazytoplasmatische Spermieninjektion, Embryotransfer, etc.

  2. Eizellenspende und Embryonenspende

  3. Leihmutterschaft

  4. Untersuchung des Erbgutes auf Krankheiten von Keimzellen und Embryonen (Präimplantationsdiagnostik)

  5. das Kryokonservieren von Keimzellen, Eizellen und Embryonen für ein späteres transferieren an eine Leihmutter etc.

Verwendete Informationen u. a. aus folgenden Quellen:

Artikel: Zeit vom 18.10.2017 „Regelt das endlich“ - www.zeit.de/2017/43/embryonenschutzgesetz-kuenstliche-befruchtung-reproduktionsmedizin-reform/komplettansicht

Artikel: Cicero vom 26.08.2014 „Weg mit dem Tabu!“ - www.cicero.de/aussenpolitik/leihmutterschaft-weg-mit-dem-tabu/58094

Artikel: Zeit vom 17.08.2014 „Das Geschäft mit der Guten Hoffnung“ - www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/leihmutter-kinder-schangerschaft

Artikel: T-Online vom 02.01.2013 „Wo liegt die Altersgrenze für eine Adoption“ - www.t-online.de/leben/familie/schwangerschaft/id_55909832/adoption-wo-liegt-die-altersgrenze-fuer-eine-adoption-.html

Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz - ESchG) - www.gesetze-im-internet.de/eschg/BJNR027460990.html

Wir wünschen uns ein Kind, Das Recht auf eine Familie - www.queer-baby.info/

Artikel: Eltern „Mögliche Ursachen für die kinderlosigkeit“ - www.eltern.de/kinderwunsch/fruchtbarkeit/unfruchtbarkeit.html

Artikel: Berliner Zeitung vom 21.03.2016 „Homosexuelle Eltern Mutter lesbisch, Vater schwul“ - www.berliner-zeitung.de/berlin/homosexuelle-eltern-mutter-lesbisch--vater-schwul-23748490

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rheinböllen, 08.12.2017 (aktiv bis 07.06.2018)


Debatte zur Petition

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CONTRA: Habt Ihr mal an die Frauen gedacht, die eine Leihmutterschaft austragen? Und an die Kinder? Wenn überhaupt keine Beziehung zwischen denjenigen, die ein Kinderwunsch haben und der austragenden Frau besteht, dann sollte eine Leihmutterschaft definitiv verboten ...


Warum Menschen unterschreiben

Für uns homosexuelle Männer ist Leihmutterschaft eine der sehr wenigen Optionen die Väter eigener Kinder zu sein. Wenn die Frauen von der Ausbeutung geschützt sind ist es wohl eine ethische Option. Unsere Zeit rennt uns weg. Für mich konkret ist es d ...

Weil ich als schwuler Mann gerne eigene Kinder hätte.

Wir sind 2 Männer verheiratet u möchten auch gerne eine Familie gründen

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