Leistungsdruck senken und Schule demokratischer und lebensnäher gestalten

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Der Präsident des Landtags NRW

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Petition addressed to: Der Präsident des Landtags NRW

Forderungen für eine bessere Schule

1. Leistungsdruck reduzieren

Leistungsdruck gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Noten, Klausuren, Tests, Hausaufgaben und hohe Erwartungen führen häufig zu Stress, Prüfungsangst und psychischen Belastungen. Mögliche Folgen sind Angstzustände, Depressionen, Burnout, Schlafprobleme, Motivationsverlust und Schulabbrüche. Zudem entsteht oft ein starker Wettbewerb zwischen Schülerinnen und Schülern.
Wir fordern:

  • Verringerung von Stressfaktoren im Schulalltag
  • weniger Arbeiten, Tests und Leistungsüberprüfungen
  • Reduzierung der Hausaufgabenbelastung
  • bessere Verteilung von Klausuren und Prüfungen
  • stärkere Berücksichtigung individueller Lernfortschritte
  • weniger Fokus auf reine Leistungsbewertung
  • kürzere und ausgewogenere Schultage
  • Ausbau von Beratungsangeboten für psychische Gesundheit
  • stärkere pädagogische und soziale Schulung von Lehrkräften
  • Förderung eines unterstützenden Lernklimas

Das Land soll mehr Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bereitstellen, Beratungsangebote finanzieren, Leistungsnachweise überprüfen, Fortbildungen ausbauen und wissenschaftliche Erkenntnisse stärker berücksichtigen.

2. Das Notensystem überdenken

Viele Schülerinnen und Schüler empfinden das aktuelle Notensystem als problematisch. Noten verursachen Leistungsdruck und sind aufgrund unterschiedlicher Bewertungsmaßstäbe nicht immer vollständig vergleichbar.
Wir fordern:

  • Überprüfung des Benotungssystems
  • Prüfung alternativer Bewertungsformen
  • stärkere Berücksichtigung individueller Lernfortschritte
  • Diskussion späterer Noteneinführung nach Vorbildern wie Finnland

3. Mitbestimmung stärken

Viele Entscheidungen werden überwiegend von Lehrkräften oder Schulleitungen getroffen.
Wir fordern:

  • Schülerparlamente mit echten Mitwirkungsrechten
  • Abstimmungen bei wichtigen Schulentscheidungen
  • Beteiligung an Schulregeln
  • stärkere Einbindung in Schulentwicklungsprozesse

4. Unterricht demokratischer gestalten

Wir fordern:

  • mehr Diskussionen im Unterricht
  • mehr Gruppenarbeit
  • stärkere Beteiligung an Unterrichtsthemen
  • regelmäßiges Feedback
  • mehr Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen

5. Lehrpläne modernisieren

Wichtige Alltagskompetenzen kommen im Unterricht oft zu kurz.
Dazu gehören:

  • Steuern
  • Finanzen
  • Haushalt
  • Medienkompetenz
  • Bewerbungstraining

Inhalte sollen regelmäßig überprüft und an aktuelle gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden.

6. Mehr Wahlmöglichkeiten schaffen

Mehr Wahlpflichtfächer sollen:

  • individuelle Stärken fördern
  • Interessen besser berücksichtigen
  • Motivation steigern
  • Schule abwechslungsreicher gestalten

Die allgemeine Grundbildung bleibt erhalten.

7. Chancengleichheit verbessern

Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben dieselben Voraussetzungen.
Wir fordern:

  • kostenlose Lernmaterialien
  • zusätzliche Förderangebote
  • gezielte Unterstützung benachteiligter Schülerinnen und Schüler
  • Anti-Mobbing-Programme
  • Anti-Diskriminierungs-Programme

8. Schulzeiten schülergerechter gestalten

Viele Jugendliche stehen bereits gegen 6 Uhr auf. Da Jugendliche biologisch bedingt später einschlafen, kann ein früher Unterrichtsbeginn zu Schlafmangel führen.

Wir fordern die Prüfung späterer Unterrichtsanfangszeiten, beispielsweise ab 8:30 Uhr oder 9:00 Uhr. Studien zeigen positive Auswirkungen auf Aufmerksamkeit und Gesundheit.

9. Freizeit und Erholung schützen

Nach Schule, Fahrzeiten und Lernen bleibt oft wenig Zeit für Freunde, Familie, Sportvereine, Hobbys und Erholung. Schule sollte ausreichend Raum für Freizeit und persönliche Entwicklung lassen.

10. Hausaufgabenbelastung reduzieren

Wir fordern:

  • bessere Abstimmung zwischen Lehrkräften
  • Vermeidung von Belastungsgrenzen
  • stärkere Nutzung von Lernzeiten in der Schule
  • Reduzierung unnötiger Hausaufgaben

11. Gesunde und bezahlbare Schulverpflegung fördern

In Schulmensen fehlen häufig einheitliche Qualitätsstandards. Außerdem können sich nicht alle Schülerinnen und Schüler regelmäßige Mahlzeiten leisten.
Wir fordern:

  • verbindliche Qualitätsstandards
  • Fördergelder für bezahlbare Mahlzeiten
  • flexible Bezahlsysteme
  • angemessenen Mindestanteil an Bio-Lebensmitteln
  • vegane Ausweichoptionen für verschiedene Ernährungsformen und religiöse Bedürfnisse
  • weniger stark zuckerhaltige Produkte sowie mehr gesunde Snacks und Getränke

Reason

Wir fordern Reformen im deutschen Schulsystem, die die Bedürfnisse und Lebensumstände von Schülerinnen und Schülern stärker berücksichtigen. Viele Jugendliche erleben Schule heute als einen Ort, der von Leistungsdruck, Stress und Zeitmangel geprägt ist. Gleichzeitig fühlen sich viele Schülerinnen und Schüler bei Entscheidungen, die ihren Schulalltag betreffen, nicht ausreichend beteiligt. Außerdem bestehen weiterhin Probleme bei Chancengleichheit, Demokratiebildung und der Vermittlung alltagsrelevanter Kompetenzen.

Erstellt von:

Abisan Thaneswaran
Yigithan Güner
Judith Fiolka
Joel Heiks
Johannes Wolff

Kurs: Sozialwissenschaften 
Jahrgangsstufe: EF
Schule: Josef- Albers-Gymnasium
Ort: Bottrop
Datum: 30.05.2026

Thank you so much for your support, Judith Fiolka, Bottrop
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 05/31/2026
Collection ends: 11/30/2026
Region: North Rhine-Westphalia
Topic: Education

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Why people sign

Weil ich will, dass es Kindern jnx Jugendlichen gut geht. Vor allem jn einem reichen Land ist es sehr unverständlich, dass es keine festen Sozialarbeiter:innen an Schulen gibt. Kräfte sind damit überfordert, es entspricht nicht ihrer Ausbildung und hat keinen Platz in ihrer zeitlichen Belastung.

Preußisches Strukturen passen nicht ins 21. Jh. - für mehr Mündigkeit und echter Selbstverantwortung, wo wenn nicht in Bildungsinstitutionen

ja und das sofort.

Weil es jeden Schüler betrifft und für die Förderung der Jugend wichtig ist

Ich hab Schulzeit selbst als ein Rennen in Erinnerung.
Obwohl das die Zeit im Leben sein sollte, wo man lernt um lernen zu wollen und nicht, um eine 1 aufm Zeugnis zu sehen.

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