Liberalisierung des Bestattungsgesetzes Brandenburg

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Landtag Brandenburg

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Petition richtet sich an: Landtag Brandenburg

Wir fordern den Landtag Brandenburg auf, das Brandenburger Bestattungsgesetz (BbgBestG) grundlegend zu reformieren, um den veralteten Friedhofszwang für Kremationsasche aufzuheben.
Konkret fordern wir:
1. Häusliche Aufbewahrung: Das Recht für Hinterbliebene, die Urne mit der Asche Verstorbener in der privaten Wohnung aufzubewahren.
2. Alternative Gedenkformen: Die Erlaubnis, Teile der Asche für Erinnerungsschmuck (z. B. Asche-Amulette oder Diamanten) zu verwenden.
3. Naturnahe Bestattung auf Privatgrund: Die Möglichkeit, die Asche (z. B. vermischt mit Substrat) zum Pflanzen eines Gedenkbaums im eigenen Garten zu nutzen.
4. Entbürokratisierung: Den Wegfall unnötiger Hürden und Gebühren, die eine individuelle Abschiedskultur derzeit verhindern.

Begründung

Die aktuelle Rechtslage in Brandenburg stammt aus einer Zeit, in der die Friedhofsbestattung die einzig denkbare Form des Abschieds war. Doch unsere Gesellschaft hat sich gewandelt. Die starre Bindung an einen Friedhof entspricht nicht mehr der Lebensrealität und den Wünschen vieler Bürgerinnen und Bürger.

Warum diese Reform überfällig ist:

  • Respekt vor dem letzten Willen: Viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr in den Kreislauf der Natur (z. B. als Lebensbaum) oder die bleibende Nähe zu ihren Liebsten. Dieser Wunsch sollte respektiert werden.
  • Individuelle Trauerbewältigung: Trauer ist ein hochgradig privater Prozess. Der Staat sollte nicht vorschreiben, an welchem Ort dieser Prozess stattzufinden hat. Die Nähe zur Urne in den eigenen vier Wänden kann für den Heilungsprozess entscheidend sein.
  • Finanzielle Freiheit: Die hohen Kosten für Grabstätten, Friedhofsgebühren und jahrzehntelange Grabpflege stellen für viele Familien eine enorme Belastung dar. Liberale Alternativen entlasten die Bürger finanziell.
  • Vorbild andere Länder: In fast allen unseren europäischen Nachbarstaaten (z. B. Niederlande, Schweiz, Tschechien) ist der Umgang mit der Asche bereits liberalisiert, ohne dass die Würde der Toten darunter leidet. Brandenburg sollte hier eine Vorreiterrolle in Deutschland einnehmen.

Wir rufen die Abgeordneten des Brandenburger Landtags dazu auf, Eigenverantwortung über staatliche Bevormundung zu stellen und ein zeitgemäßes Bestattungsrecht zu schaffen, das die Freiheit des Einzelnen auch über den Tod hinaus achtet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja Dietrich, Potsdam
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.03.2026
Sammlung endet: 07.09.2026
Region: Brandenburg
Kategorie: Familie

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Warum Menschen unterschreiben

Veralteter Brauch zu überteuerten Preisen und eine zusätzliche Last, für alle Hinterbliebenen.

Ich fordere ein Selbstbestimmungsrecht der Bestattung. Hier muss es endlich eine Neuregelung geben.

Jeder soll selbst bestimmen können, was nach dem Tad mit einem passiert, sofern hygienische Grundvoraussetzungen erfüllt sind

ja und das sofort.

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