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Bild zur Petition mit dem Thema: Licht vertreibt Dunkelheit - Weiße Flagge zeigen für den Frieden! Licht vertreibt Dunkelheit - Weiße Flagge zeigen für den Frieden!
  • Von: Olaf Spillner (Aktionsbündnis 8. Mai Demmin) mehr
  • An: Städte und Gemeindetag, Bundestag, Bundesregierung, ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 289 Tage verbleibend
  • 17 Unterstützende
    17 in Deutschland
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Licht vertreibt Dunkelheit - Weiße Flagge zeigen für den Frieden!

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"Weiße Flagge zeigen für den Frieden!" ist eine Kampagne des Aktionsbündnisses 8. Mai Demmin:

Wir rufen vor dem Hintergrund fortschreitender Aufrüstung unsere Parlamente, die Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, am 8. Mai - dem Ende des letzten Weltkriegs in Europa - an ihren Rathäusern oder davor im öffentlichem Raum, die weiße Flagge zu hissen. Gemeinsam setzen wir damit ein Zeichen für den Frieden.

Die Kampagne braucht die Unterstützung aktiver Bürger und Bürgerinnen, die ihre Städte und Gemeinden dazu aufrufen, sich zu beteiligen.

Hintergrund:

"Licht vertreibt Schatten". Unter diesem Motto plant die Hansestadt Demmin in diesem Jahr ein kleines Friedensfest am 8. Mai. Immer am 8. Mai (seit 2009) marschieren schwarze Fahnen durch ihre Stadt. www.youtube.com/watch?v=qCa6JhHUa8Y Dieser Tag ist für Neonazis kein Tag der Befreiung. Am Tag der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht trauern sie in Erinnerung an den 30. April, dem Todestag ihres Führers. Der hatte sich ohne erreichbaren Endsieg, gefolgt von vielen anderen Deutschen ohne Ausweg, das Leben genommen. An diesem 30 April 1945 marschierte die Rote Armee kampflos in Demmin ein. Die nationalsozialistischen Würdenträger, Polizei und Wehrmacht hatten die Stadt verlassen und die Brücken gesprengt, so dass die Rote Armee für mehrere Tage in Demmin fest saß. Unter der Bevölkerung gab es jedoch Fanatiker, die aus Häusern auf die Rote Armee schossen. Studienrat Moldenhauer, ein Nazi-Mitläufer, erschoss seine Frau und seine drei Kinder, bevor er eine Panzerfaust auf die Russen abfeuerte und sich erhängte... In der dadurch entstandenen unübersichtlichen Lage kam es zu großflächigen Bränden, die weite Teile der Stadt zerstörten. Wer die Urheber dieser Brände waren, ist nicht geklärt. In einer kollektiven Hysterie, kam es in den Tagen nach dem 30 April zu tragischen Selbsttötungen von mehreren hundert Menschen, vor allem Frauen mit ihren Kindern. Die von Krieg, Nazipropaganda, Endzeitstimmung und tatsächlich erlittenen Übergriffen durch Sowjetsoldaten traumatisierte Bevölkerung sah vielfach keinen anderen Ausweg.

Das nur 40 km von Demmin liegende Greifswald hat dagegen zeitgleich ohne Zerstörungen den Einmarsch der Roten Armee überstanden, obwohl die Stadt eine große Garnison der Wehrmacht beherbergte. Professoren der Universität hatten den Stadtkommandanten Rudolf Petershagen zur friedlichen Übergabe der Stadt bewegen können. Dieser ließ Sprengladungen in Brücken entschärfen und dazugehörige Panzerfaustschützen entwaffnen.

"Der Klügere gibt nach" war damals statt des propagierten "Kampfes bis zur letzten Patrone“ die bessere Lösung für einen lebenswerten Neuanfang. Greifswald ist heute eine prosperierende Universitätsstadt - Demmin leidet unter fortschreitenden Einwohnerverlusten.

Aber die nach dem Weltkrieg festgeschriebene vollständige Entmilitarisierung Deutschlands bestand keine zehn Jahre. Und inzwischen schon vor einem Vierteljahrhundert begannen deutsche Soldaten mit „friedenserhaltenden“ und „friedenssichernden“ Maßnahmen in fremden Ländern wieder weltweit in den Krieg zu ziehen und dort zu töten und auch zu sterben. Heute unter dem Motto: "Wir. Dienen. Deutschland."

Weltweit sind soviel Flüchtlinge unterwegs wie nie zuvor.

Wir brauchen eine zukunftsfähige Entwicklung für uns alle.

"Die Waffen nieder", das forderte Bertha von Suttner genau 100 Jahre vor der Friedlichen Revolution in Deutschland. Sie wurde die erste Friedensnobelpreisträgerin der Welt.

Also rufen wir in Erinnerung an die deutsche Verantwortung für zwei Weltkriege dazu auf, am 8. Mai weiße Fahnen im Frühlingswind flattern zu lassen.

Alle Jahre wieder. Nicht nur im Wahljahr 2017.

Ein Mobilitätsschub für Demokratie kann nur von unten kommen.

Liebe Volksvertreter, lasst Euch nicht von Richtlinien beirren, wartet auf keine ministeriellen Erlasse zum Hissen der weißen Flaggen. Den Greifswalder Stadtkommandanten Rudolf Petershagen erwartete ein Erschießungskommando der SS. Er hat sich nicht beirren lassen. Er hat sich für einen lebenswerten Neuanfang entschieden.

Nicht das Gespenst des Kommunismus ist heute der Feind, sondern das Gespenst des Friedens... für die Rüstungsprofiteure.

Begründung:

Bedingungslos kapituliert hat damals die Wehrmacht, nicht der deutsche Staat. Heute plant dieser Staat eine Modernisierung seiner Bundeswehr... Der Frieden ist wieder akut bedroht durch den Willen zum Sieg.

Zivilcourage für den Frieden www.youtube.com/watch?v=N0DvYBHz5LQ braucht Unterstützung.

Indem die Zivilgesellschaft mit weißen Fahnen an die bedingungslose Kapitulation des deutschen Militarismus erinnert, kann sie der Welt zeigen, dass Revanchismus in Deutschland nicht akzeptabel sein soll.

Schaffen Sie mit der Unterzeichnung dieser Petition die Voraussetzungen dafür, diese Botschaft an die Welt unkompliziert umzusetzen.

Wir freuen uns auf ein kooperatives Zusammenspiel.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Alt Tellin, 12.04.2017 (aktiv bis 11.04.2018)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Sie haben wohl geistig komplett kapituliert Sie Tagträumer?! Wie dem auch ist ,Ihre Petition ist überflüssiger als ein Krepsgeschwür.


Warum Menschen unterschreiben

Weil die Waffenproduzenten und Kriegstreiber_innen überall sind...

Der Fielen ist das höchste Gut! Den Nazis keinen Raum geben.

>>> Zu den Kommentaren


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  • Daria H. Z. Mutterstadt vor 8 Tagen
  • Nancy F. Berlin am 08.05.2017
  • Paula H. Bugewitz am 25.04.2017
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  • Carmen P. Sigmarszell am 19.04.2017
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  • >>> Alle Unterschriften

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