Der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg möge beschliessen, dass die Schüler und Schülerinnen der Innenstadtgymnasien ab sofort keinen Unterricht im PCB-belasteten "Alten Fachklassentrakt (Betonbau) bekommen und somit keinen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt werden.

Begründung

Polychlorierte Biphenyle gehören nicht in Schulräume in denen man unter Umständen Jahre zubringt. Im übrigen ist der wachsende Organismus noch viel empfindlicher als der Erwachsene.

Seit 1997 ( etlichen Jahren) besteht in den Räumen des Betonbaus ein erhöhter PCB-Gehalt. Die bereits erfolgte Diskussion um gesundheitsbedenkliche Werte wurden und werden hier bewusst nicht weiter verfolgt. Die Gelegenheit zur Argumentation über Obergrenzen gab es in der Elternbeiratssitzung des Friedrich-Schiller- und Mörike-Gymnasiums und am Info-Abend mit Vertretern der Stadt Ludwigsburg in diesem Jahr bereits ausreichend. Eine statistische Wahrscheinlichkeit, zu erkranken oder nicht, gibt nicht das Interesse der Kinder und Jugendlichen wider, die teils schon seit mehreren Jahren in dem kontaminierten Räumen unterrichtet werden. Ihr Interesse liegt darin, mindestens in einem gesundheitlich unbedenklichen Umfeld ihre schulische Laufbahn absolvieren zu können. Die Unbedenklichkeit ist insbesondere für Kinder nicht garantiert, denn deren besondere Sensibilität gegenüber Schadstoffen ist überhaupt nicht untersucht. Gefährlich ist insbesondere die Einlagerung der extrem gesundheitsschädigenden Chemikalie in das menschliche Gewebe („Die akute Toxizität von PCB ist gering, wohingegen eine chronische Giftigkeit schon bei geringen Mengen festzustellen ist“, wikipedia.org). Es ist überhaupt nicht absehbar, zu welchen Spätfolgen die Aufnahme des PCB führt. Die Gefährdung der Schülerinnen und Schüler wird durch Bürgermeister Seigfried ebenfalls erkannt, da er nach den Diskussionen auf dem Info-Abend den Abriss des Gebäudes für das Ende des Schuljahres 2018/19, Sommer 2019 versprochen hat (ankündigte).

PCB wieder aus dem Körper herauszuleiten ist sehr schwierig, deswegen sollte man Expositionsprophylaxe betreiben wo auch immer möglich!

Ergänzung zur Beschreibung: Wir fordern den Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg auf, Alternativräume zu finden, die für alle Schüler und Lehrer im Innenstadtbereich die bestmögliche Lösung bieten. Es muss verhindert werden, dass die Schließung des Betonbaus zu inakzeptablen Situationen in anderen Schulen führt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elterninitiative aus Ludwigsburg
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Neuigkeiten

Pro

Der Stadt ist der Zustand (die PCB Belastung zum einen, andererseits aber auch das absolut marode, desolate und beschämende Erscheinungsbild) des Betonbaus seit langen, langen Jahren bekannt. In altbewährter Ignoranz- und Arroganz-Manier wird zugewartet: von Abriss geredet, werden Gutachten erstellt, huch - dann gehen sie wieder verloren, egal, ein neues wird erstellt, bißchen Zahlen jongliert und poliert und an Info-Abenden wird nett gelächelt. In der Hoffnung, dass die Aussitzen-Taktik mal wieder fruchten möge.

Contra

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