Die Bürger, Besucher und Touristen der Stadt Limburg atmen täglich gesundheitsschädigende Luft ein.

Limburg muss und soll wachsen! Aber dieses Wachstum muss endlich mit einem Mehr an Lebensqualität und Nachhaltigkeit einhergehen. Eine schwarze Null im städtischen Haushalt ist nicht genug. Die Limburger haben eine Politik verdient, die die verkehrspolitischen Probleme der Stadt aktiv und konstruktiv anpackt.

Frau Ministerin Hinz, Herr Dr. Hahn, sorgen Sie dafür, dass das Urteil, das die Deutsche Umwelthilfe am 30.06.2015 erwirkt hat, jetzt umgesetzt wird! Machen Sie sich stark für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt!

Als erste Schritte fordern wir von Ihnen in einem offenen und transparenten Verfahren:

  1. Ein generelles Durchfahrverbot der Limburger Innenstadt für LKWs durch den Schiedetunnel und über die Schiede!
  2. Eine gefahrlose Erreichbarkeit der Innenstadt für ältere Bürger, Kindergartenkinder & Schüler durch die Schaffung von Zebrastreifen am Kreisel auf der Diezer Straße, sowie längerer Grünphasen an den Ampeln auf der Schiede und Diezer Straße!
  3. Ausbau der sicheren Radfahrwege im gesamten Stadtgebiet, einschließlich der dazugehörigen Stadtteile!
  4. Stopp der aktiven Umleitung des Durchgangsverkehrs durch die Wohngebiete Limburg!
  5. Schutz und Pflege der Grünfächen und Naherholungsgebiete: Schafsberg, Greifenberg, Tal Josaphat und Lahnwiesen!
  6. Die längst überfällige Verabschiedung des Bebauungsplans zum Schutz des Schafsbergs und dessen Baumbestandes!

Diese Petition möchte die Kräfte aller Limburger und derer, die sich gerne in dieser Stadt aufhalten, bündeln um endlich eine Verbesserung der Lebensqualität für alle zu erreichen.

Begründung

Seit dem 1. Januar 2010 gilt für Stickstoffdioxid europaweit ein durchschnittlicher Jahresgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Limburg überschreitet diesen Wert seit 2010 konstant. In den letzten veröffentlichten Werten des Bundesumweltministeriums aus dem Jahr 2013 mit einem Jahresmittelwert von 66 Mikrogramm pro Kubikmeter, das heißt um mehr als die Hälfte!

Statt für saubere Luft sorgt die Politik seit Jahren für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in unserer Stadt. Ein Konzept für eine nachhaltige Lösung, die dem Wachstum Limburgs gerecht wird, ist nicht vorhanden.

Ein Schutz der wenigen städtischen Grünflächen wird nicht rechtsverbindlich auf die Beine gestellt. So ist der bereits vorliegende Entwurf des Bebauungsplans gegen die Bebauung des Schafsbergs und zum Erhalt der Naherholungsgebiete seit Monaten nicht von der Stadtverordnetenversammlung aufgestellt und verabschiedet worden.

Nutzen Sie Ihre Stimme und verändern Sie Ihre Stadt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, liebe Limburg, Ina Roth aus Limburg
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Dialog mit dem Petitionsempfänger beendet ist.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Mitstreiter,

    vielleicht haben Sie der Presse entnommen, dass die Deutsche Umwelthilfe die Zwangsvollstreckung gegen das Land eingeklagt hat. Ob die Klage Erfolg hat, ist ungewiss, aber wir denken, es geht hier um den symbolischen Charakter und die Aufmersamkeit der Medien. Das Ministerium von Frau Hinz hat es bis heute nicht geschafft, auch nur eine Forderung des erlassenen Gerichtsurteils umzusetzen. So warten wir weiter auf den überarbeiteten Luftreinhalteplan. Ohne den medialen Druck, den die Deutsche Umwelthilfe erzeugt, würde es wohl noch langsamer gehen.

    Was nach dem neuen Verkehrswegeplan auch klar ist, ist, daß es die Südumgehung nicht geben wird. Dieser Ansicht sind die Politiker parteiübergreifend. Neue Lösungen müssen her.

    Was tun wir in dieser Zeit?

    Folgende Vorschläge wurden von uns an die Stadtpolitiker herangetragen:

    - Eine zweimonatige Versuchszeit, in der die LKWs, die kein Anliegen in Limburg haben, nicht durch die Stadt fahren dürfen. Eine Anfrage beim hessischen Umweltministerium hat ergeben, dass über 70% des LKW-Verkehrs Reiner Transitverkehr ist.

    - Eine Neugestaltung des Kreisels auf der Diezer Straße mit einem Springbrunnen. Es gibt Studien des Bundesumweltministerium, in denen darauf hingewiesen wird, dass Brunnen nicht nur die Luftqualität, sondern auch das Stadtklima verbessern. Derzeit ist dort ja nur ein Steinhaufen mit Blumenwappen.

    - Ein Ausbau der Radwege auf den Hauptverkehrsstraßen Schiede und Diezer Straße. Man wird erst ein Umdenken bei der Bevölkerung erreichen, wenn man auch die Voraussetzungen schafft, dass man sicher und direkt zu seinem Ziel gelangt. Gerade, wenn man Rad zur Arbei benutzen soll. Schließlich ist Zeit hier ein entscheidender Faktor.

    - Wir haben am Masterplan Mobilität teilgenommen. Die Unterlagen und unsere Eindrücke können Sie auf unserer Homepage verfolgen.

    Konkrete Ergebnisse können wir leider nicht vermelden. Wir suchen weiterhin nach Entscheidungsträgern in der Stadtpolitiker, die sich für unsere Ideen einsetzen.

    Wenn Sie unsere Ziele weiterhin unterstützen, dann schreiben Sie uns doch eine Mail an hallo@liebelimburg.de . Wir werden die Mail an den Bürgermeister weiterleiten. Nur durch Sie wird unser Anliegen dringlich.

    Viele Grüße
    Ihre Mitstreiter von liebe Limburg

  • Liebe Mitstreiter,

    unser Treffen fand mit Vertretern von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grüne und FDP im Fraktionszimmer der SPD statt.

    Alle Parteien haben sich in der Sache mit uns auseinandergesetzt und waren sich einig darin, dass Frau Hinz als Umweltministerin jetzt am Zuge ist. Die Stadtverordnetenversammlung hat Frau Hinz 10 Punkte für die Überarbeitung des Luftreinhalteplans zugestellt, u.a. die Umsetzung der Südumgehung (die nun auf Grund des von Herrn Dobrindt beschlossenen Verkehrswegeplans sehr unwahrscheinlich geworden ist) und ein LKW Durchfahrverbot.

    Nach aktuellem Informationsstand wird dieser Plan nach der Sommerpause in Limburg eintreffen. Bis dahin können wir nur abwarten und hoffen, dass das Verbot auch wirklich so kommt. Es fand ein Spitzentreffen der beiden Länder Hessen und RLP statt. Danach wurden die Strassenbehörden der beiden Länder eingeschaltet, um eine Umleitungsstrecke zu erarbeiten. Hier bleibt es also spannend.

    Bezüglich der anderen Punkte zum Verkehr wurde auf das Projekt "Masterplan Mobilität" verwiesen, das am 01.06.2016 mit einer Art Workshop startet. Hier werden dann neben den politischen Parteien und einem externen Moderatorenteam auch Bürger aus Limburg beteiligt sein. Es wird um den Verkehr durch die Wohngebiete, Ampeln, fehlende Zebrastreifen, Fahrradwege u.v.m. gehen. Auch liebe Limburg wurde von Bürgermeister Dr. Marius Hahn eingeladen und wird an den beiden angesetzten Terminen teilnehmen, um Einfluss im Sinne unserer Forderungen nehmen zu können.

    Letztlich war das Gespräch atmosphärisch völlig anders, wie Presse und Onlineportale es oft schreiben. Auch wenn uns als Bürger ein schnelleres Handeln hinsichtlich der katastrophalen Luftwerte und des unzumutbaren Verkehrs auf der Seele brennt, und uns hier und da das Nachbarland RLP zu sehr im Mittelpunkt steht, möchten wir doch darauf hinweisen, dass jetzt offenbar alle Parteien erkannt haben, dass unsere Gesundheit auf dem Spiel steht und etwas geschehen muss.

    Dieser Eindruck wird bestärkt durch die jüngsten, kleine Erfolge für den Schafsberg und die neuen Umweltthemen (wie z.B. Verbesserung der Wasserqualität hinsichtlich des Kalkgehalts, Anschaffung von Mooswänden für bessere Luftqualität), die auf der Agenda zur nächsten Stdtverordnetenversammlung stehen.

    Nach unseren Erfahrungen möchten wir Sie ermutigen, Kontakt mit unseren Politikern aufzunehmen. Fragen Sie, informieren Sie sich, bringen Sie Ihre Themen ein. Auch die ehrenamtlich arbeitenden Parteienvertreter können besser für Sie arbeiten, wenn sie die Themen kennen, die Sie bewegen.

    Viele Grüße
    Ina Roth
    liebe Limburg

Pro

Ich spreche dafür, dass Limburgs "Grüne Lunge" erhalten bleibt und sogar erweiter wird. Um das zu erreichen brauchen bloß, z. B. auf dem Schafsberggelände, am ehem. Minigolfplatz,Bäumchen neu angepflanz werden. Auf jeden Fall bin ich dafür, dass am St. Vincenz - Krankenhaus der Hubschrauberlandeplatz bleibt, weil das Retten nur eines Menschenlebens wichtiger ist, als das "Betreuen" von x-Bäumen. Bäume sind ersetzbar, Menschenleben nicht.. Das sagt Euch allen Uschi Hummer.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.