Frau Marion Yagmur der Gründerin des Vereins Papageienarche sollen 23 Papageien beschlagnahmt werden. Die Begründung dafür ist das bei diesen Tieren die Herkunft nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. Papageien fallen unter das Artenschutzgesetz und müssen einen Ring tragen über den man die Herkunft nachweisen kann. Da Frau Yagmur aber ausschließlich Papageien hat die verkrüppelt, gequält , herzkrank oder vereinsamt sind kann man davon ausgehen das die Vorbesitzer sich nicht drum gekümmert haben einen Nachweis zu führen. Papageien werden bis zu 80 Jahre alt und es fast unmöglich die Herkunft eines über 40 Jahre alten Papageies nachzuweisen der über den Tierschutz bei Marion Yagmur gelandet ist und den man vor 40 Jahren für ein paar Mark an jeder Straßenecke kaufen konnte. Fau Yagmur wird vorgeworfen mit diesen Tieren Geld verdienen zu wollen. Ich habe diese armen Kreaturen gesehen und kann mit absoluter Überzeugung und auch ohne Fachwissen sagen: Mit diesen Papageien kann man gar kein Geld verdienen, die kosten nur Geld. Was hat das Landratsamt mit diesen Papageien vor wenn sie beschlagnahmt werden? Das weiß keiner so genau Ich für meinen Teil denke mir das sie dann wieder genauso vor sich hin vegitieren wie zu der Zeit bevor sie zu Marion kamen und sie sich mit aller Kraft und Liebe um diese Tiere kümmerte. Oder vielleicht werden die Papageien auch gleich eingeschläfert. Diese Vögel kosten sehr viel Geld und Marion steckt jedem Monat aus privater Tasche eine menge Geld rein. Ich selbst war bei Marion und konnte mich davon überzeugen das es den Vögeln gut geht, das sie jedes einzelne Tier liebt und jedes dieser Tiere ihr vertraut. Die Papageien müssen bei Marion bleiben dürfen. Es kann nicht sein das ein Paragraph über das Schicksal dieser Papageien entscheidet. Bitte unterschreibt diese Pedition damit ich sie an den Landrat in Herford weiterleiten kann

Begründung

Sehr geehrter Herr Manz,

Ich möchte Sie darum bitten Frau Marion Yagmur die Papageien ohne genauen Herkunftsnachweis nicht wegzunehmen. Natürlich gibt es das Artenschutzgesetzt aber wo bitte werden die Papageien geschützt die bis zu 80 Jahren in einem Käfig sitzen und vereinsamen dafür aber einen Ring tragen ? Ist das etwa Artenschutz? Es gibt ja auch den Paragraph 42 des Bundes und Naturschutzgesetz der ist ja für Ausnahmen da. Frau Yagmur kümmert sich aufopfernd und mit Sachverstand um diese armen Kreaturen die bis zu dem Zeitpunkt als sie bei Frau Yagmur unterschlupf gefunden haben nichts Gutes erlebt haben. Gönnen Sie diesen Tieren bitte einen ruhigen und artgerechten Lebensabend und reißen sie diese Papageien nicht aus ihrem Paradies.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Petra Stephan aus Grävenwiesbach
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Petition: Marion Yagmur, Gründerin des Vereins Papageienarche, sollen 23 Papageien beschlagnahmt werden


    Sehr geehrte Frau Stephan,

    vielen Dank für Ihr Engagement für den Tierschutz. In unserer Behörde stoßen Sie damit auf offene Ohren und Augen, denn auch wir sind dem Tierschutz verpflichtet. Deshalb möchte ich Ihnen gerne erklären, dass wir uns, ebenso wie Sie und Frau Yagmur vom Verein Papageienarche, für das Wohl der Papageien, die bei Frau Yagmur untergebracht und gepflegt werden, einsetzen. Als zuständige Behörde kontrollieren und beobachten wir Tierheime und Tierauffangstationen wie die von Frau Yagmur, um sicherzustellen, dass die Tiere dort artgerecht untergebracht sind. Das ist unsere Pflicht. Gibt es Zweifel oder Unstimmigkeiten, müssen wir handeln, machen aber auch das im Sinne der Tiere. Das heißt, wir suchen, oft auch gemeinsam mit den betroffenen Stationen und Tierschutzorganisationen, nach der besten Lösung für die Tiere.

    Neben den reinen Tierschutzaspekten ist unsere Behörde jedoch auch zuständig für die Überprüfung des illegalen Handels mit Papageien, soweit sie unter das Washingtoner Artenschutzübereinkommen fallen. Nach wie vor werden illegal Tiere unter widrigsten Umständen aus ihren Herkunftsländern über Umwege nach Deutschland importiert bzw. illegal Tiere gehandelt. Um diese Handelswege nachzuvollziehen und ggf. entsprechende Strafverfahren einleiten zu können, ist es zwingend erforderlich, dass die zuständige Behörde umgehend informiert wird, sobald Tiere ungeklärter Herkunft irgendwo „auftauchen“. Nur wenn diese Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, wird die Behörde in die Lage versetzt, eine entsprechende Überprüfung vorzunehmen.

    Im Falle der Papageienarche ist das bisher leider nicht immer reibungslos verlaufen. Trotz mehrmaliger Hinweise, unsere Behörde regelmäßig vor Annahme streng geschützter Arten, bei denen die legale Herkunft nicht nachgewiesen werden kann, zu informieren, wurden vom Verein Papageienarche artgeschützte Papageien weiter in großer Anzahl aufgenommen.

    Diese Tiere dürften ohne Herkunftsnachweis gar nicht in Deutschland sein und dem Verdacht illegalen Handels durch Dritte müssen wir als Behörde nachgehen. Bis zur Klärung der Herkunft muss das betroffene Tier durch unsere Behörde als Aufsichtsorgan geschützt sein, und es muss sichergestellt werden, dass das entsprechende Tier nicht weitervermittelt wird. Deshalb gibt es die Maßnahme der Beschlagnahme.

    Grundsätzlich wird bei derartig beschlagnahmten und in der Folge eingezogenen Tieren eine qualifizierte, dauerhafte Unterbringung bei einer ausgewählten, zuverlässigen Unterbringungseinrichtung angestrebt. Bevor die eingezogenen Tiere den entsprechenden Einrichtungen überlassen werden dürfen, ist jedoch zu prüfen, ob diese hinsichtlich der Einhaltung der artenschutzrechtlichen Vorschriften zuverlässig sind.

    Inwieweit die Papageienarche zukünftig eine „Zuverlässigkeit“ in diesem Sinne überzeugend gegenüber unserer Behörde belegen kann, hängt ganz wesentlich von dem weiteren Mitwirken und der nötigen Kooperation von Frau Yagmur ab und natürlich auch vom Einhalten der artenschutzrechtlichen Vorschriften.

    Die Tiere sollen bis zur Klärung dieser Frage zunächst an ihrem Standort verbleiben, um zusätzlichen Stress für die Tiere zu vermeiden.

    Ich bitte um Verständnis, wenn ich Ihnen im Hinblick auf ein laufendes gerichtliches Verfahren zu Detailfragen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte geben kann.


    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Manz
    (Landrat)

  • Die Pedition wurde am 17.09.2012 per Email bei Herr Manz eingereicht.

Pro

Es ist doch soo dumm!! immer das gleiche mit den Behörden! Die sollen was FÜR die Tiere machen und NICHT gegen die Tiere!!

Contra

Das sieht man es wieder auf der einen Seite wird Druck auf Behörden und Ämter ausgeübt die Tierschutz/Artenschutzgesetze zu verschärfen und kaum wird nach den den Gesetzen gehandelt schon wird eine Petition in Gang gebracht um die Handlung zu verhindern.Wenn man so eine Arche gründet sollte man auch genug Sachwissen haben und nicht hinterher schreien.Pagageien und andere Exoten stehen nun mal unter Artenschutz und wenn man keine Papiere hat sollte man sie bei den zu ständigen Behörden anmelden.