Wir fordern eine Umorientierung im täglichen Speiseplan der Mensa am Emmichplatz zu maximal einem fleischhaltigen Gericht pro Tag. Das Fleisch soll ausnahmslos aus artgerechter Tierhaltung stammen.

Wir beschweren uns über die nicht zeitgemäße und unethische Ausrichtung der Mensa, in der von vier angebotenen Gerichten fast immer zwei, meistens jedoch sogar drei, Fleisch enthalten. Wir empfinden diese Ausrichtung als unethisch und möchten in einer Bildungseinrichtung, zudem auch noch einer künstlerischen, Vorbild sein und die angemessenen Maßstäbe setzen. Aus Gründen der Gesundheit, des Umweltschutzes (Böden, Grundwasser, Meere Luft etc...), zum Tierwohl, und zum Menschenwohl auf der ganzen Welt. Zudem bekommen Studenten oft schon um 14 Uhr kein fleischloses Gericht mehr. Das ist besonders für vegetarische Studenten sehr nachteilig aber auch alle anderen Studenten sind gezwungen fleischhaltige Gerichte zu essen. Die Beilagen des Fleichgerichts zu essen ist weder befriedigend noch ausgewogen.

Wir fordern also pro Tag von den vier angebotenen Gerichten dauerhaft drei vegetarische und maximal ein fleischhaltiges Gericht anzubieten. Dieses Fleisch soll aus artgerechter Haltung stammen. Preisliche Konsequenzen nehmen wir gerne in Kauf, da uns bewusst ist, dass Fleisch aus ethischen und "produktionsbedingten" Gründen ein sehr wertvolles Nahrungsmittel ist.

Bitte stellen Sie den Speiseplan um und beziehen Sie das Fleisch sobald wie Möglich aus artgerechter Haltung.

Jeder Unterzeichner bestätigt mit seiner Unterschrift Student oder Angestellter der HMTM Hannover zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Begründung

Ein paar Links um sich über die Auswirkungen des übermäßigen Fleischkonsums heutzutage zu informieren.

Der Fleischkonsum wie er heutzutage existiert und in der Menschheitsgeschichte global noch nie in diesem Ausmaß existiert hat, ist gesundheitlich schädlich für den einzelnen Menschen und in großem Maße mitverantwortlich für die Zerstörung der Umwelt und den Klimawandel. Verantwortlich für die Rohdung riesiger Flächen an Regenwald und anderen Wäldern und Grünflächen, die Verschmutzung des Grundwassers, die Verschmutzung der Meere, die Überfischung und Zerstörung des Ökosystems Meer, den größten Teil von Treibhausgasen, die Zerstörung von Böden, die Vertreibung und Verarmung von Menschen auf der ganzen Welt, insbesondere in wirtschlaftlich schwachen und korrupten Ländern, und verantworlich für das Leid von Millionen von Lebwesen in Massentierhaltung und Massenschlachtung.

WissenWerte: Fleisch und Nachhaltigkeit www.youtube.com/watch?v=ZI4lxEFtUGM

ZUSAMMENGEFASST: Fakten. vebu.de/tiere-umwelt/umweltbelastung-durch-fleischkonsum/

The Guardian: Mass starvation is humanity’s fate if we keep flogging the land to death: www.theguardian.com/commentisfree/2017/dec/11/mass-starvation-humanity-flogging-land-death-earth-food

DOCUMENTARY on Netflix www.foodchoicesmovie.com/

FLEISCHATLAS. Heinrich Böll Stiftung, Le monde diplomatique, Bund e.V. www.foeeurope.org/sites/default/files/publications/140108_bund_landwirtschaft_fleischatlas_2014.pdf

www.boell.de/sites/default/files/fleischatlas_regional_2016_aufl_3.pdf?dimension1=oen

Richard David Precht über die Folgen von unserem Fleischkonsum: www.youtube.com/watch?v=5TzrsnW9GBA

UMWELTBUNDESAMT: www.umweltbundesamt.de/themen/warum-fleisch-zu-billig-ist

EARTHLINGS: So ist Massentierhaltung: www.youtube.com/watch?v=kRA3X-pTRtU

Viedeos: www.peta.de/videosfleisch

DOCUMENTARY www.youtube.com/watch?v=mQObiKwYJec

A plastic Ocean: www.youtube.com/watch?v=6zrn4-FfbXw

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Janna Berger aus Hannover
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Pro

die Mehrheit bestimmen will: da kommt Freude auf. Wenn "Veganer" meinen bestimmen zu können, welche Art von Fleischgerichten Normalverbraucher verzehren dürfen. Ich schlage vor, für die paar Veganer könnten einfach ein paar vegane Maggie-Suppenautomaten aufgestellt werden ... und bei den Normalgerichten die vegane Marotte vernachlässigt werden kann.

Contra

Veganer raus. Vegtarier sind gestattet.