ME/CFS, Long Covid, Post Vac - 650.000 Erkrankte brauchen mind. 1 Milliarde Forschungsgelder!

Petition richtet sich an:
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Forschungsministerin Bär (CSU), Bundesregierung & Deutscher Bundestag
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

52.064 Unterschriften

95 %
55.000 für Sammelziel

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95 %
55.000 für Sammelziel
  1. Gestartet August 2025
  2. Sammlung noch 10 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Forschungsministerin Bär (CSU), Bundesregierung & Deutscher Bundestag

Update: Ein großer Teilerfolg für die ME/CFS Forschung wurde schon erreicht! Denn Ende 2025 wurde die Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen vom Bundesforschungsministerium ausgerufen. Von 2026-2036 sollen 500 Millionen € in die Erforschung dieser Erkrankungen und Therapiemaßnahmen fließen. Die Petition bleibt weiterhin offen, denn wir Betroffenen und Angehörigen brauchen dringend Unterstützung und Sichtbarkeit. Jede Stimme ist wichtig!

Bis zu 650.000 Menschen in Deutschland leiden an ME/CFS, dazu kommen die Fälle mit Post Vac und Post Corona – viele sind schwerstkrank, ohne jede Therapie. Kinder und Jugendliche sind nicht beschulbar.
Wir fordern mindestens 1 Milliarde Euro für zeitnahe Forschung, damit endlich Hoffnung entsteht!

Begründung

In Deutschland leben bis zu 650.000 Menschen mit ME/CFS – einer schweren, oft lebenszerstörenden Erkrankung. Viele Betroffene sind bettlägerig, ohne wirksame Therapie und ohne Hoffnung. Unter Gesundheitsminister Karl Lauterbach gab es das Versprechen, dass endlich Forschung und Hilfe starten würden. Doch die neue Regierung sieht offenbar keine ausreichende Notwendigkeit – und stellt nur 15 Millionen Euro für die Forschung bereit.

Die volkswirtschaftlichen Kosten von ME/CFS und Long Covid liegen bei über 60 Milliarden Euro jährlich. Zum Vergleich: Die Computerspielbranche wird mit 125 Millionen Euro pro Jahr gefördert, die Raumfahrt mit Milliarden. Dass für eine so gravierende Erkrankung nur 15 Millionen bereitstehen, ist ein gesundheitspolitischer Skandal. Die Ausfälle durch Post Corona und Post Vac sind enorm. Kinder und Jugendliche sind isoliert, können nicht zur Schule gehen, Ausbildung oder Studium sind gefährdet oder müssen abgebrochen werden. Die Erkrankung wird immer noch psychologisiert, obwohl sie seit 1969 in der Interanationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) als neurologische Erkrankung geführt ist.

Wir fordern die Bundesforschungsministerin Bär, Bundesgesundheitsministerin Warken, die Bundesregierung und den Bundestag auf: Erhöhen Sie die Forschungsmittel auf mindestens 1 Milliarde Euro! Nur so können Grundlagenforschung, klinische Studien und neue Therapien entstehen – und Betroffenen endlich eine Perspektive gegeben werden.

+++ Petition wird unterstützt von: Dr. Eckart von Hirschhausen (Arzt & Wissenschaftsjournalist), Margarete Stokowski (Autorin)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Susanne Krieghoff, Berlin

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.08.2025
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

Es gibt aktuell 0 Medikamente, die Krankheitslast ist enorm und der wirtschaftliche Schaden liegt bei jährlich 63 Mrd. Eine Pandemie verschwindet nicht indem man sie ignoriert, und diesmal wird das Ignorieren backfiren.Deutschland muss angemessen reagieren um schlimmeres zu verhindern!

https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2025/11/nationale-dekade-postinfekti%C3%B6se-erkrankungen.html Es werden doch bereits 500 Millionen zur Verfügung gestellt!!

Warum Menschen unterschreiben

Weil viele Menschen von dieser schweren Krankheit betroffen sind und gesellschaftlich diskrimminiert werden.

Selbst schwer Erkrankte in Familie und Freundeskreis.

Ich bin selbst Betroffene.

Weil bei 650000 Betroffenen bereits die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass man einen Fall im direkten Verwandtschaftsgrad- oder Freundeskreis hat. Und so ist es auch!
Weil die Betroffenen oft auf 100% Unterstützung angewiesen sind und sich selbst faktisch nicht mehr helfen können.
Weil die Erkrankung grausam und unmenschlich ist und man vom medizinischen System in Deutschland schlichtweg geistig wegdefiniert wird - Thema somatoforme Funktionsstörung ist ja einfach heilbar… geh zum Psychologen!.
Und weil die Politik neben der Ukraine Unterstützung nun endlich auch mal den Bedürftigen in den eigenen Reihen helfen soll und muss! Andernfalls wird die Verdrossenheit auf rationale politische Verhältnismäßigkeit weiter leiden.
Sind das genug Gründe? Ich hätte noch ein ganzes Buch voll. Was sich unser pharmazeutisch medizinischer Lobbyismus inkl. der zugehörigen Politik und der BWL getriggerte Verwaltungsgeist der Krankenhäuser — Stichwort medizinische Leitlinien - aktuell an den oft schwerst betroffenen ME/CFS Patienten leisten, spottet jeglicher Beschreibung und gehört gefühlt strafrechtlich verfolgt und gerichtet. Diese Erkrankung ist seit den 60er Jahren von der WHO anerkannt und bestätigt und Deutschland verhält sich medizinisch prähistorisch oder einfach nur arrogant, ignorant und borniert. Das muss sich ändern. Man schämt sich inzwischen für die eigene Politik!

Diese Erkrankung hat mir die Chance genommen, eine Familie zu gründen, einen Beruf ausüben zu können und Träume zu verwirklichen. Ich lebe nur noch, um zu existieren, für mehr bleibt keine Kraft. Und ich bin noch nicht mal Schwerstbetroffene. Diese Gelder sind unsere einzige Hoffnung auf Heilung, auf die wir selbst mit mehr Geldern noch Jahre warten werden müssen.

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