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Bild zur Petition mit dem Thema: Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen. Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen.
  • Von: Enrico Winter mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 71 Tage verbleibend
  • 488 Unterstützende
    470 in Deutschland
    1% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen.

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Am 19.1.2017 wurde vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossen und abgestimmt, dass Cannabis als Medizin zugelassen wurde. Das Gesetz trat im März 2017 in Kraft.

Mit diesem Beschluss wurde von der Gesetzgeber Seite für alle Patienten die Möglichkeit geschaffen Cannabis als Medizin von allen Ärzten und Fachärzten verschrieben zu bekommen und dass die damit entstehenden Kosten von den Krankenkassen übernommen werden können.

Der Gesetzgeber hat es ausdrücklich unterlassen einen bestimmten Krankheitsrahmen zu definieren und es vollkommen den behandelnden Ärzten überlassen darüber zu entscheiden.In einer Gruppe in dem sozialen Netzwerk Facebook, mit über 2000 Mitgliedern finden sich vermehrt Absagen der Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für medizinisches Cannabis. Es zeichnet sich deutlich ein "Ablehnungs- Schema" ab. Die Gründe sind nicht mit dem Gesetzesentschluss konform . Oft wird auf "Alternative Medizin" verwiesen, wobei außer Acht gelassen wird, dass Cannabis DIE ALTERNATIVE MEDIZIN ist!

Des Weiteren liest man in den Ablehnungen immer wieder,dass der Patient noch nicht " aus therapiert " wäre , welches vom Gesetzgeber ganz klar und deutlich nicht als Voraussetzung einer Verordnung im Gesetz festgehalten wurde. Ein weiterer Punkt wäre dass es nur sehr schwer ist einen Arzt zu finden der

  1. Ausreichend offen und informiert ist,
  2. Willens ist seinen Patienten med. Cannabis zu verschreiben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen bitten wir den Petitionsausschuss, dafür Sorge zu tragen, dass Ärzte, Kassen und Apotheker offen an das Thema herangeführt werden und dass die betroffenen Stellen genauestens Informiert werden.

Es kann nicht sein, dass jede Kasse anders entscheidet. Hier kommt der Verdacht der Willkür auf. Kranke Menschen haben ein Recht auf Gesundheit , da hat Willkür keinen Platz.

Begründung:

Seit der Gesetzesänderung vom 19.1.2017 " Cannabis als Medizin " wurden sehr viele Anträge zur Kostenübernahme bei den Krankenkassen abgelehnt. Viele Ärzte verweigern Ihren Patienten med. Cannabis zu verschreiben. Ich selbst bin seit 2012 Schmerzpatient u.a. und bin gerade dabei von einem Arzt zum anderen zu laufen. Aus der Facebookgruppe " Cannabis als Medizin "mit über 2000 Mitgliedern weiß ich, dass es sehr viele mitleidende Patienten gibt die alle in der Gleichen oder einer ähnlichen Weise betroffen sind.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Karlsruhe, 28.04.2017 (aktiv bis 27.10.2017)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Mit dem Gesetz wurde nur das Rad zum Rollen gebracht.Aber es rollt noch nicht so richtig. Es gibt bisher keine mir bekannten und akzeptablen Gründe, warum Ärzte und Kassen den klar definierten Gesetzestext immer wieder für sich interpretieren. Wir verlangen ...

PRO: Es wäre besser wenn die Legalisierung von Cannabis im ganzen voranschreiten würde denn hier liegt der Hund begraben!

CONTRA: Diese Spalte wird sehr leer bleiben , denn es gibt keine Contra Argumente !

CONTRA: An den Petitionsausschuss des Bundestags gerichtete Eingaben von Open petition werden dort u.a. wegen mangelnder Transparenz beim Zustandekommen der Unterschriften nicht akzeptiert. Die Petitionsseite des Petitionsausschusses beim Bundestag erfordert ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Wenn es zu diesem Thema von Seiten des Gesetzgebers endlich eine positive Entscheidung gegeben hat, darf die Hilfe durch Cannabis für PatientInnen nicht an anderen Hürden (wie z.B. die Krankenkassen) nicht scheitern!

Mein Antrag wurde auch abgelehnt. Ich bekommen schon morphine und opiate aber soll noch mehr Medikamente nehmen

Meine Krankenkasse (BKK MobilOil) lehnte die Kostenübernahme für mein Bedrocan ab, da "nicht nachvollzogen werden kann, dass hier keine zugelassenen, erfolgversprechenden Alternativen im konkreten Einzelfall mehr zur Verfügung stehen sollen.&quo ...

Weil ich eine Ablehnung bekommen habe

Selbst schwer erkrankt. COPD 3 nach Gold mit Emphysem, schwere Osteoporose usw

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  • Elon K. Gifhorn vor 4 Tagen
  • Hans K. Vettelschoß vor 5 Tagen
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