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Bild zur Petition mit dem Thema: Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen. Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen.
  • Von: Enrico Winter mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 157 Tage verbleibend
  • 336 Unterstützende
    325 in Deutschland
    1% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Medizinisches Cannabis: Ablehnung der Kostenübernahme durch Krankenkassen.

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Am 19.1.2017 wurde vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossen und abgestimmt, dass Cannabis als Medizin zugelassen wurde. Das Gesetz trat im März 2017 in Kraft.

Mit diesem Beschluss wurde von der Gesetzgeber Seite für alle Patienten die Möglichkeit geschaffen Cannabis als Medizin von allen Ärzten und Fachärzten verschrieben zu bekommen und dass die damit entstehenden Kosten von den Krankenkassen übernommen werden können.

Der Gesetzgeber hat es ausdrücklich unterlassen einen bestimmten Krankheitsrahmen zu definieren und es vollkommen den behandelnden Ärzten überlassen darüber zu entscheiden.In einer Gruppe in dem sozialen Netzwerk Facebook, mit über 2000 Mitgliedern finden sich vermehrt Absagen der Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für medizinisches Cannabis. Es zeichnet sich deutlich ein "Ablehnungs- Schema" ab. Die Gründe sind nicht mit dem Gesetzesentschluss konform . Oft wird auf "Alternative Medizin" verwiesen, wobei außer Acht gelassen wird, dass Cannabis DIE ALTERNATIVE MEDIZIN ist!

Des Weiteren liest man in den Ablehnungen immer wieder,dass der Patient noch nicht " aus therapiert " wäre , welches vom Gesetzgeber ganz klar und deutlich nicht als Voraussetzung einer Verordnung im Gesetz festgehalten wurde. Ein weiterer Punkt wäre dass es nur sehr schwer ist einen Arzt zu finden der

  1. Ausreichend offen und informiert ist,
  2. Willens ist seinen Patienten med. Cannabis zu verschreiben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen bitten wir den Petitionsausschuss, dafür Sorge zu tragen, dass Ärzte, Kassen und Apotheker offen an das Thema herangeführt werden und dass die betroffenen Stellen genauestens Informiert werden.

Es kann nicht sein, dass jede Kasse anders entscheidet. Hier kommt der Verdacht der Willkür auf. Kranke Menschen haben ein Recht auf Gesundheit , da hat Willkür keinen Platz.

Begründung:

Seit der Gesetzesänderung vom 19.1.2017 " Cannabis als Medizin " wurden sehr viele Anträge zur Kostenübernahme bei den Krankenkassen abgelehnt. Viele Ärzte verweigern Ihren Patienten med. Cannabis zu verschreiben. Ich selbst bin seit 2012 Schmerzpatient u.a. und bin gerade dabei von einem Arzt zum anderen zu laufen. Aus der Facebookgruppe " Cannabis als Medizin "mit über 2000 Mitgliedern weiß ich, dass es sehr viele mitleidende Patienten gibt die alle in der Gleichen oder einer ähnlichen Weise betroffen sind.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Karlsruhe, 28.04.2017 (aktiv bis 27.10.2017)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Mit dem Gesetz wurde nur das Rad zum Rollen gebracht.Aber es rollt noch nicht so richtig. Es gibt bisher keine mir bekannten und akzeptablen Gründe, warum Ärzte und Kassen den klar definierten Gesetzestext immer wieder für sich interpretieren. Wir verlangen ...

PRO: Es wäre besser wenn die Legalisierung von Cannabis im ganzen voranschreiten würde denn hier liegt der Hund begraben!

CONTRA: Diese Spalte wird sehr leer bleiben , denn es gibt keine Contra Argumente !

CONTRA: Man sollte lieber die Ursache bekämpfen anstatt die Symptome. Das wären nur einmalige Kosten, anstatt langfristig den Drogenkonsum zu finanzieren. Also eine Entziehungskur und damit weg von der Sucht. Aber solange der Wille zum Entzug nicht voll ausgeprägt ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Jeder Mensch hat das Recht auf Gesundheit

Weil es für mich die einzige Perspektive ist, weitgehend am sozialem leben teilzuhaben

Das Gesetz muss unbedingt nachgearbeitet werden. Medizinisches Cannabis (in den verschiedenen Darreichungsformen) muss endlich frei zugänglich und die Kosten von der Krankenkasse (ohne langwierige Anträge) übernommen werden.

Meine Tochter ist unmittelbar davon betroffen und ihr ohnehin körperlich - seelischer Zustand leidet unter der ABLEHNUNG ! .SIE BEKOMMT DAS REZEPT ; ABER BEZAHLEN müssen wir selber! Das IST EINE GROSSE FINANZIELLE BELASTUNG,die wir nur minimal auff ...

Es geht ums Prinzip

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