In der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) des Deutschen Caritasverbandes wird derzeit über mehr Geld für Caritas-Beschäftigte verhandelt. Zur Caritas gehören Krankenhäuser, Sozialstationen, Altenheime, Kinderheime, Jugendhilfeeinrichtungen, Behindertenheime, Beratungsstellen, und, und, und ...

Die Mitarbeiterseite hält das Tarifniveau im öffentlichen Dienst für angemessen und fordert:

  • Erhöhung der Löhne um 100 Euro plus 3,5 Prozent
  • 30 Tage Urlaub für alle
  • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro

Das gilt es, durchzusetzen !!!

Begründung

Kranken- und Altenpflegerinnen, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, kurzum: Menschen, die "am Menschen" arbeiten tragen eine besonders hohe Verantwortung.

Personalnot, ungünstige Arbeitszeiten und krank machende Arbeitsbedingungen führen zu immer größer werdenden Belastungen für Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen. Eine vergleichsweise miese Bezahlung macht die Jobs zusätzlich unattraktiv.

Die Arbeitgeber dagegen fordern für bestimmte Regionen, Branchen und Mitarbeitergruppen einen Verzicht auf Tarifverbesserungen. Und Vorsicht! Das Tarifrecht bei der Caritas hat seine Tücken: Selbst nach einer Erhöhung der Lohntabellen auf der Bundesebene kommt bei den Beschäftigten erst dann etwas an, wenn auch in den Regionalkommissionen entsprechende Beschlüsse gefasst werden.

Daher gilt es, diese Aktion auf möglichst breite Füße zu stellen. Und weil bei der Caritas nicht gestreikt werden darf, muss der Druck von außen kommen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer!
    Erstmalig wurden Verhandlungen im Dritten Weg der Caritas von einer "Petition" begleitet. Bei 15.747 Unterschriften kann man wohl von einem Erfolg sprechen in einem Bereich, in dem Arbeitskampf nicht gestattet und Beschäftigte nur schwer zu mobilisieren sind.
    Die Zahl hat jedenfalls auf Dienstgeberseite großen Eindruck gemacht!
    Auf der Bundesebene und in vier Regionen wurden Tarifergebnisse erzielt.
    In zwei weiteren Regionen (Ost und Nord) laufen die Verhandlungen noch. Die Kampagne wird dort in anderer Form fortgesetzt (Demonstrationen, Unterschriftenaktionen, ...). Unter anderem auch durch diese Petition motiviert, wagen es Mitarbeitende aus dem Sozialbereich endlich für ihre Sache Flagge zu zeigen.
    Ihnen allen ganz herzlichen Dank!

Pro

Wenn man sich einige Kommentare hier anschaut und Worte wie "Gierschlunde", "gute Bezahlung und wenig arbeit" " seit doch froh" höre wird mir echt klar warum der deutsche Staat und Fr. M nichts dafür tut dass die Krankenkassen trotz vollen Kassen Geld in Heilmittelsätze und Pflegesätze fließen lässt. Dem deutschen ist halt dann doch wieder sein Audi oder BMW wichtiger als seine Gesundheit! Wollt ihr gute Pflege und gute Therapie oder wollt ihr in den Pflegeheimen dahin vegetieren! Diese Berufe müssen deutlich besser entlohnt werden! Eure Autos pflegen euch später nicht!

Contra

Das Anliegen ist richtig - Pflege muss besser honoriert werden. Die Adressaten der Petition (Dienstgeber) sind falsch. Der Punkt ist, dass die Kostenträger (und manchmal auch die Bewohner und ihre Familien) nicht bereit sind, die anspruchsvolle Arbeit angemessen zu bezahlen. Ein krasses Beispiel kommt aus Berlin: knallhart-gegen-pflege.de/ Daher: Der Druck muss sich nicht gegen die Dienstgeber, sondern die Kostenträger richten.