Lehrerverbände schlagen gleichermaßen Alarm wie die Elternverbände an allen Schularten sowie hauptsächlich die bayerischen Junglehrerinnen und Junglehrer. Genau diesen droht nicht mehr die Zwangsverschickung innerhalb des Freistaats Bayern, sondern die kaltblütige Verschickung in die Arbeitslosigkeit. Diese wird sich in den nächsten Jahren zu einer wahren Massenarbeitslosigkeit unter gut ausgebildeten Junglehrern entwickeln, da sich in den nächsten Haushalten und der dazugehörigen Haltung der Bayerischen Staatsregierung (demographischer Wandel) sicher nichts ändern wird.

Hierzu einige Stellungnahmen der Lehrerverbände Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnen Verband (BLLV), Bayerischer Realschullehrerverband (BRLV) und Bayerischer Philologenverband (BPV) sowie dem Bayerischen Elternverband (BEV): www.bpv.de/aktuelles-presse/pressearchiv/presse-2014/examen-sehr-gut-anstellung-keine.html www.bllv.de/Junglehrer-ABJ.10.0.html brlv.de/index.php?id=63&txttnews[backPid]=2&txttnews[ttnews]=537&cHash=8cf0eaf90ef4be68ec273dfcdf7206da brlv.de/index.php?id=63&txttnews[backPid]=2&txttnews[ttnews]=536&cHash=8171ec35f181add7efc2d01957c95fd7 www.bllv.de/BLLV-Ressort-Politik.6504.0.html?&cHash=f2603ce62be4a8ff7db5966361121c3e&tx_ttnews[tt_news]=6510 www.bayerischer-elternverband.de/index.php?id=57&tx_news_pi1[news]=173&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail

Wir fordern daher von der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Landtag:

"Es darf daher keinen Stellenstopp für Junglehrerinnen und Junglehrer in Bayern geben. Einstellungsnoten dürfen nicht willkürliche und vor allem utopische Werte (Schnitte von 1,0 - 1,5) erreichen. Qualitativ hochwertig ausgebildete und gute Junglehrer dürfen nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, sondern müssen im bayerischen Schulsystem implementiert und selbigem erhalten bleiben. Ansonsten findet neben einer Massenarbeitslosigkeit unter Junglehrern auch eine Abwanderung gut ausgebildeter bayerischer Junglehrer in andere Bundesländer statt - oder soll das der neue Länder(finanz)ausgleich werden?!

Schlussendlich muss bei dieser Thematik auch endlich einmal an die bayerischen Schülerinnen und Schüler gedacht werden. Kleinere Klassen, mehr Pädagogen, Nachwuchs für bayerische Schulen muss auch das Credo in den nächsten Jahren sein. Selbst in Zeiten, wo sicher auch der demographische Wandel greifen wird, sind das dringend nötige Schritte, um die bayerische Schullandschaft perspektivisch in ihrer Substanz zu erhalten. Dies funktioniert, trotz demographischen Wandels, nur mit weiteren Lehrerstellen an allen bayerischen Schularten. Nur mit gutem Nachwuchs im Lehrerbereich lässt sich die qualitativ hochwertige Arbeit an den bayerischen Schulen, die täglich mit und an den Schülerinnen und Schülern geleistet wird, sichern, das tägliche Miteinander mit Eltern und die gestiegenen Verwaltungstätigkeiten auch in Zukunft bewältigen. Wir fordern wie Lehrer- und Elternverbände einen realistischen Einstellungskorridor und zusätzliche Lehrerstellen, um das auszugleichen, was in den zurückliegenden Jahren wegen des fehlenden Nachwuchses oder fehlender Finanzmittel eingespart wurde."

Begründung

Wir fordern daher von der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Landtag:

"Es darf daher keinen Stellenstopp für Junglehrerinnen und Junglehrer in Bayern geben. Einstellungsnoten dürfen nicht willkürliche und vor allem utopische Werte (Schnitte von 1,0 - 1,5) erreichen. Qualitativ hochwertig ausgebildete und gute Junglehrer dürfen nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, sondern müssen im bayerischen Schulsystem implementiert und selbigem erhalten bleiben. Ansonsten findet neben einer Massenarbeitslosigkeit unter Junglehrern auch eine Abwanderung gut ausgebildeter bayerischer Junglehrer in andere Bundesländer statt - oder soll das der neue Länder(finanz)ausgleich werden?!

Schlussendlich muss bei dieser Thematik auch endlich einmal an die bayerischen Schülerinnen und Schüler gedacht werden. Kleinere Klassen, mehr Pädagogen, Nachwuchs für bayerische Schulen muss auch das Credo in den nächsten Jahren sein. Selbst in Zeiten, wo sicher auch der demographische Wandel greifen wird, sind das dringend nötige Schritte, um die bayerische Schullandschaft perspektivisch in ihrer Substanz zu erhalten. Dies funktioniert, trotz demographischen Wandels, nur mit weiteren Lehrerstellen an allen bayerischen Schularten. Nur mit gutem Nachwuchs im Lehrerbereich lässt sich die qualitativ hochwertige Arbeit an den bayerischen Schulen, die täglich mit und an den Schülerinnen und Schülern geleistet wird, sichern, das tägliche Miteinander mit Eltern und die gestiegenen Verwaltungstätigkeiten auch in Zukunft bewältigen. Wir fordern wie Lehrer- und Elternverbände einen realistischen Einstellungskorridor und zusätzliche Lehrerstellen, um das auszugleichen, was in den zurückliegenden Jahren wegen des fehlenden Nachwuchses oder fehlender Finanzmittel eingespart wurde."

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Neuigkeiten

Pro

Tagtäglich leisten tausende Lehrerinnen und Lehrer ihren Beitrag, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Bildung zu vermitten und sie für ein verantwortungsbewusstes Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Es darf nicht sein, dass genau an der Ausbildung der zukünftigen Generationen gespart wird! Es darf nicht sein, dass Neueinstellungen an utopischen Noten hängen! Die Schulen brauchen Lehrer, die Wissen lebhaft vermitteln können und die Freude an ihrer Arbeit haben - nicht nur Lehrer mit einer 1,0 im Examen! Dafür ist es jedoch nötig, Stellen zu schaffen statt zu streichen!

Contra

Die gezielte Verdummung ist beschlossene Sache. Siehe G8, Bachelor/Studium und neue Rechtschreibregelung. Eine Petition für mehr Lehrerstellen hilft da auch nicht mehr...