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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Tagtäglich leisten tausende Lehrerinnen und Lehrer ihren Beitrag, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Bildung zu vermitten und sie für ein verantwortungsbewusstes Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Es darf nicht sein, dass genau an der Ausbildung der zukünftigen Generationen gespart wird! Es darf nicht sein, dass Neueinstellungen an utopischen Noten hängen! Die Schulen brauchen Lehrer, die Wissen lebhaft vermitteln können und die Freude an ihrer Arbeit haben - nicht nur Lehrer mit einer 1,0 im Examen! Dafür ist es jedoch nötig, Stellen zu schaffen statt zu streichen!
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    Ausreichend Lehrer - nicht unbegrenzt
Um es klar zu sagen - Mir geht es nicht darum, unbegrenzt Lehramtsstudenten zu einem sicheren Job zu verhelfen. Es geht darum, dass aktuell die Klassengrößen wieder zunehmen (zumindest in der Schule unseres Sohnes). Darüber hinaus finden sich in jeder Klasse mittlerweile mehrere Kinder, die verschiedenste Lernschwierigkeiten attestiert haben. Gefühlt ist es auch gewollt, dass immer mehr Kinder in "normale" Schulen integriert werden sollen. Das unterstütze ich! Dann muss man aber auch das schulische Umfeld dafür fit machen. Ein Faktor dafür ist, dass ausreichend Lehrer vorhanden sind.
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    Nicht unbegrenzte Anzahl von Lehrern, jedoch Einstellungen nach wirklichem Bedarf und nicht nach einer Statistik
Mir geht es nicht darum das alle Junglehrer unterkommen, jedoch wenn man Kinder in einer Schule hat, fällt einem auf das etwas grundlegend schief läuft. Das fängt schon in der Grundschule an wo Stunden ausfallen weil keine Lehrer im ganzen Schulverband zur verfügung steht oder Lehrer mehrmals am Tag die Schule wechseln müssen.Das in der Grundschule kein Klassenlehrer zur verfügung steht der zumindest die hälfte der Wochenstunden bei den Kindern hat, so das ein Schulfach von 2 oder sogar 3 Lehrern unterrichtet wird, die Kinder können sich gar nicht auf ein Thema einstellen können.
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    kleine Klassengröße
In Klassen mit einer Größe > 25 Schüler leiden vor allem die schwächeren Schüler. Schulerfolg ist nicht nur von kognitiven Leistungsfähigkeiten eines Schülers abhängig, sondern primär auch von Lern- und Leistungsmotivation, Emotionen wie Prüfungsangst oder vom eigenen Selbstkonzept. Um diese wichtigen Aspekte zu fördern, ist es wichtig, dass Lehrer jeden Schüler individuell fördern. Deshalb ist es wichtig, dass gerade jetzt, wenn doch die Klassen "kleiner" werden aufgrund sinkender Schülerzahlen, diese Chance genutzt wird!!! Deshalb dürfen keine Stellen gestrichen werden. Kinder = Zukunft!
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Bayern bildet Lehrer aus, die aus Kostengründen nicht eingestellt werden, sondern nach Berllin abgeschoben werden. Damit man sie in Berlin bezahlen kann, schiebt Bayern 4 Milliarden Euro Länderfinanzausgleich hinterher. Was muss man studiert haben, um das zu verstehen.
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    Geht es hier um Jobgarantien? Ich denke es geht um Notwendigkeiten.
Ich denke es ist klar, dass 1.) Klassengrößen >30 Schüler jeden Versuch eines sinnvollen Unterrichts mit individueller Förderung unmöglich machen und 2.) ein routinemäßiger Stundenausfall >3% mit keinem Lehrplan vereinbar sein kann. Eine Stellenkürzung muss zwangsläufig beide Punkte verschlechtern. Ich sehe den Sinn dieser Petition weder in der Unterstützung "plötzlich" arbeitsloser Junglehrer (kann ich nicht beurteilen) noch in der Reanimation des G8, sondern als notwendige Maßnahme zur Deckung des Unterrichtsbedarfs unseres Nachwuchses, in welchem Schulsystem auch immer.
Quelle: Lehrbuch Mathematik, Unterstufe: Wenn X Schüler in Klassengrößen von 30 Schülern in 8 verschiedenen Fächern unterrichtet werden sollen und jeder Lehrer 24 Unterrichtsstunden/Woche hält,, sind hierfür y=(X/30)*(8/(24/4)) Lehrer nötig, wenn keiner krank oder schwanger wird
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Zudem muss die Anzahl der Stunden, die Referendare in Ausbildung eigenverantwortlich halten, wieder reduziert werden. Die hohe Stundenzahl stammt noch aus Zeiten des Lehrermangels und verschlechtert die Qualität ihrer Ausbildung sowie des Unterrichts durch häufigen Lehrerwechsel. Durch eine Reduktion der Referendarsstundenzahl werden Stellen für feste Lehrer frei.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die gezielte Verdummung ist beschlossene Sache. Siehe G8, Bachelor/Studium und neue Rechtschreibregelung. Eine Petition für mehr Lehrerstellen hilft da auch nicht mehr...
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    Demographischer Wandel
Der Einstellungsstopp ist u.a. dem Demographischen Wandel geschuldet. Die Altersgruppe der 0 bis 20 Jährigen wird im Vergleich zu 2008 bis zum Jahr 2020 um 13 Prozent schrumpfen und bis zum Jahr 2060 sogar um bis zu 35 Prozent. Warum sollte also langfristig gesehen über Bedarf eingestellt werden? Vermutlich ist auch die Lebenslange Job Garantie contraproduktiv? Um zukünftig solche Debatten einzudämmen sollte ein NC, sowie ein Eignungstest (auf psychische Belastungsfähigkeit) durchgeführt werden, der zum Lehramtstudium befähigt.
Quelle: Destatis Studie "Bevölkerung Deutschlands bis 2060" vom 18.11.2009
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    Sind Lehrer besonders Privilegierte?
Weshalb sollte ein Lehramts-Studium zu einer automatischen + lebenslangen(!) Jobgarantie incl. Rente im oberen Bereich qualifizieren? Von vergleichbaren Akademikern in allen anderen Berufen wird Deutschland/europaweite Mobilität erwartet, ohne Jobgarantie über Jahrzehnte.
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    Bedarfsprognose
Ich werde nicht unterzeichnen, da man mir vor Studienbeginn im Jahr 2006 gesagt hat, dass das Zeitfenster, um noch eine Planstelle an Gymnasien in einer geisteswissenschaftlichen Fächerkombination bekommen zu können, denkbar eng ist: Ab 2012 verschlechtern sich die Chancen, danach sind die Aussichten sehr schlecht. Heute ist 2014 - acht Jahre danach. Die überwältigende Mehrzahl derer, die jetzt "plötzlich" vor der Arbeitslosigkeit steht, hätte das rechnerisch wissen müssen. Ein Blick in die prognostizierten Schülerzahlen spricht zudem für sich.
Quelle: www.km.bayern.de/ministerium/statistiken-und-forschung.html//www.km.bayern.de/ministerium/statistiken-und-forschung.html" rel="nofollow">www.km.bayern.de/ministerium/statistiken-und-forschung.html
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    marodes system unterstützen, oder warten bis es von selbst zusammenbricht?
10 Jahre Protest, Elternunterstützung (=bezahlte Nachhilfe) und jährliche Nachbesserungen im bayerischen G8 haben keinen Durchbruch bewirkt. Die jährlichen "Korrekturen" mit finalem "9-jährigen G8" sind einTreppenwitz. Kein Industriebetrieb verlängert das Siechtum permanent erfolgloser Projekte über mehrere Jahre, bei Erfolglosigkeit wird mit ausgewechselter Mannschaft NEU konzipiert. Wieso sollte durch Petition ein weiter Versuch der Nachbesserung für marodes Schulsystem mit deutschlandweit 16fachem Wasserkopf dieses Siechtum verlängern?
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Ich werde nicht unterschreiben, denn man sich bei der letzten Landtagswahl sehenden Auges und mit überwältigender Mehrheit für die Politik von Herrn Seehofer ausgesprochen. Bei der nächsten Wahl kann der bayerische Wähler den Fehler ja korrigieren.
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    Ausschließlich bayerische Lehrer für bayerische Schulen?
Nahezu jedes Studium qualifiziert Menschen, deutschland/europa- und weltweit Jobs zu finden. Studenten werden neuerdings sogar dazu ermuntert(!), ihre Ausbildungsabschnitte auf verschiedene Orte zu verteilen, weil Diversität als kompetenzsteigernd erkannt wurde. Nur das Lehramtsstudium ist eine festzementierte Insellösung aus historischer Kleinstaaterei, noch dazu limitiert auf einzelne Bundesländer. Welchen Sinn macht es, einem in sich kranken Schulsystem (Die Lehrerbildung ist da nur ein kleiner Teil davon) durch Petition zu einer Verlängerung des falschen Wegs zu verhelfen?
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    Sturm im Wasserglas
Die Qualifikation bayerischer Lehrer besteht in erster Linie darin, in Bayern studiert zu haben! Noten sind nachrangig. Dies möchte ich nicht per Petition unterstützen. Großfirmen wie Siemens, VW oder Bayer, erfolgreiche Wissenschaftsunternehmen wie Fraunhofer, (ehem) Staatsbetriebe wie Post und Bahn, aber auch kleine und mittelständische Firmen mit innovativen Produkten kämen nicht auf die Idee, die Qualität ihrer Ergebnisse durch lokale Selektion ihrer Mitarbeiter sicherzustellen oder gar zu erhöhen. Das ganze System "Schule" ist krank.
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Woher rührt eigentlich diese Arroganz, dass Lehramtsstudenten feste Stellen bekommen sollten? Jeder andere Akademiker darf sich nach seinem Studienabschluss - Juristen ausgenommen - auf dem freien Arbeitsmarkt behaupten. Lehramtsstudenten und mögen sie noch so ein schlechtes erstes Staatsexamen abgeliedert haben, kommen ins Referendariat. Die ganze Diskussion hier ist Jammern auf hohem Niveau, mehr nicht. Wer mal über 100 Bewerbungen geschrieben hat, der kann über diesen Firlefanz nur müde lächeln;-)
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