Mitarbeiterführungsseminare für Chefs Pflicht! Stopp Bossing

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Die Petition wurde abgeschlossen

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

„Jeder Achte wurde an seinem derzeitigen Arbeitsplatz schon einmal gemobbt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ifak in Taunusstein bei Wiesbaden“ (Quelle rp-online)
Viele Führungskräfte sind in ihrem Fachgebiet zwar sehr gut, und leiten ihren Betrieb hervorragend, aber oft auf Kosten ihrer Mitarbeiter*innen, weil sie nicht in der Lage sind mit Menschen umzugehen. Sie üben soviel Macht über das Leben ihrer Angestellten, dass diese ihren launigen Chefs und deren absurde Anforderungen, Abwertungen, Demotivierung, mangelnde Wertschätzung, Vorführung, Kontrollsucht, Misstrauen etc. hilflos ausgeliefert sind.
Im Grunde genommen können Chefs viel bestimmen, was auch in das Privatleben greift ihrer Mitarbeiter greift, sei es Urlausplanung, Schichtpläne, Überstunden etc.
Nirgendwo sonst verbringen wir so viel Zeit wie im Job. Weder mit Freunden, selten nur mit der Familie. Kaum etwas hat einen so großen Einfluss auf unsere Stimmung und unsere Gesundheit wie die Arbeit. Wie es uns dort geht, welcher Ton herrscht, welche Umgangsformen, das bestimmen in großen Teilen unsere direkten Vorgesetzten. Im Guten wie im Schlechten. "Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Beschäftigte ihren Chef erleben und wie es ihnen gesundheitlich geht", sagt Heike Bruch, Professorin für Leaderchip am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität in St. Gallen.
Anfangs fühlen sie sich von dem dominanten Verhalten ihres Vorgesetzten vielleicht nur in die Ecke gedrängt oder demotiviert, Verdauungsprobleme, Immunschwäche, ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie psychische Probleme wie Depressionen, Burn-Out und Angstzustände können die Folgen sein.
(Quelle Spiegel Job & Karriere)
Auch wenn Mobbing ein bekanntes Thema ist, gibt es dennoch für viele Beschäftigte keine Möglichkeit dagegen anzugehen, vor allem in einem Kleinbetrieb, wo es womöglich keinen Betriebsrat, keine Personalabteilung, und keine weiteren Geschäftsführer*innen gibt, wo man sich beschweren kann, und der Chef sozusagen die alleinige Macht hat.
Viele kündigen frustriert ihre Jobs, die sie eigentlich gerne gemacht haben, weil sie gesundheitlich nicht mehr können, und keinen Ausweg sehen. Auf Dauer zermürbt das Verhalten des Vorgesetzten Gesundheit und Psyche. Permanenter Druck, erhöhter Stress und das Gefühl des Ausgeschlossen seins sind nachweislich schädlich für unseren Körper.
Die DAK hat in ihrer jährlichen Untersuchung ermittelt, dass 2019 die Zahl der Fehltage von Arbeitnehmern wegen Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen auf 260 Tage pro 100 Versicherte gestiegen ist. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Untersuchung 1997. Seitdem hat sich die Zahl mehr als verdreifacht. (Quelle Spiegel Job & Karriere)
Das kann nicht angehen, dass eine einzelne Person an anderen Menschen so viel Schaden anrichtet und deren Leben zerstören kann!
Vielmehr müssten die Führungskräfte in die Verantwortung gezogen werden. Sie müssen erkennen, dass ihre Mitarbeiter nicht ihre Leibeigene sind, diese mit Respekt behandelt werden müssen. Kritik ist angemessen, aber in einem sachlichen Ton, persönliche Differenzen und Abneigungen sind nicht professionell.
Bereits in bestimmten Studiengängen sollte es ein Modul geben mit dem Thema Mitarbeiterführung, bevor jemand Geschäftsführer, Geschäftsinhaber etc. wird, sollte er eine entsprechende Qualifikation vorweisen. Es sollte auch eine offizielle Beschwerdestelle geben, die solchen Dingen nachgeht. Ggf. Meldungen der Krankenkassen, wenn Arbeitnehmer*innen durch Belastungen am Arbeitsplatz krankgeschrieben werden etc.
Gegen Mobbing anzugehen ist sehr schwierig, es müssen sehr viele Beweise und Gegebenheiten erfüllt werden, oder Betriebsräte, Gewerkschaften etc. raten den Job zu wechseln. Aber wieso immer klein beigeben???
Im Übrigen richten solche Chefs immense Schäden an, bei ständigem Personalwechsel, oder wenn Mitarbeiter*innen mit viel Fachwissen gehen. Gemobbte werden zunehmend auch unsicherer, verlieren die Motivation, und begehen letztendlich auch mehr Fehler.
Mobbing / 4.2 Betriebswirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
Auch die Kosten der Krankenkassen steigen, durch berufsbedingte Krankheiten.
Alle Studierenden deren Bildungsweg später in Richtung Management, Selbstständigkeit etc. gehen könnte, sollten bereits in der Universität ein Modul absolvieren müssen, zum Umgang mit Mitarbeiter*innen, und zu Führungsstilen, vielleicht sogar unter psychologischen Aspekten.
Alle die in Führungspositionen aufsteigen wie Geschäftsführung etc. sollten vorher an einem Mitarbeiterführungsseminar teilnehmen!
Sie sollen den Umgang mit anderen Menschen für sie die Fürsorgepflicht schließlich haben lernen, und bewusst werden, welche Verantwortung sie tragen! Sie können durch schlechten und toxischen Führungsstil viel kaputt machen.

Begründung

Diese Petition ist mir persönlich sehr wichtig, weil in meinem Kleinbetrieb jährlich gute Mitarbeiter*innen grundlos mürbe gemacht wurden, bis sie mit Burnout, Depressionen, Hörsturz etc. aufhören. Gestandene und hochqualifizierte Mitarbeiter*innen waren am Ende reine Nervenbündel und in Tränen aufgelöst, nur weil der Chefin irgendetwas nicht gepasst hat.
Ich wünsche mir, dass alle Menschen ohne Bauchschmerzen zur Arbeit gehen können, ohne Angst, das sie Spaß an ihrer Arbeit, und ein gutes Arbeitsklima haben.
Wer mich bei dieser Position unterstützen möchte, kann mich gerne kontaktieren. Ich bin offen für Vorschläge und Verbesserungen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.03.2021
Sammlung endet: 11.05.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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