Region: Germany
Media

Mitsprache bei Ausgestaltung der öffentlich-rechtlichen Programme

Petition is directed to
Petitionsausschuss des deutschen Bundestages
760 Supporters 760 in Germany
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Filed on 12 Jan 2022
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Programme in Rundfunk und Fernsehen sind grundsätzlich notwendig, richtig und sinnvoll.

Dennoch erscheint es zwingend nötig, dass die Bürger, die ja dies bezahlen, hier ein direktes Mitspracherecht haben, denn alle Bereiche ufern aus und wir haben dies mit unseren in Abständen steigenden Gebühren nur zu finanzieren, mehr nicht.

Ich wünsche mir, dass sogenannte Regionalprogramme zeitlich eingeschränkt werden, dass man über die Anzahl von Programmen generell nachdenkt, dass grundsätzlich Effektivität einen höheren Stellenwert bekommt, ohne dass der verfassungsmäßige Auftrag infrage gestellt wird und vor allem, dass die Verteilung der Gelder grundsätzlich und nicht irgendwo im Kleingedruckten so öffentlich gemacht wird, dass jeder sie jederzeit nachvollziehen kann. Um diese Forderung zu verdeutlichen: Sicher die Hälfte der Bevölkerung hat wenig Interesse daran, die Fußballmillionäre mit ihren Gebühren mit zu finanzieren. Tun sie aber. Profisport ist ein Sektor, der allenfalls am Rande eine Erwähnung verdient, jedoch muss man dafür keine teuren Übertragungsrechte kaufen. Menschen, die gerne und viel sportliche Ereignisse auf Profiniveau live verfolgen wollen, sollten dies auf speziellen Sportkanälen tun oder könnten sich ja auch im öffentlich-rechtlichen Bereich ein Modul freischalten gegen entsprechende Gebühren. Menschen, die kulturorientiert sind ebenso.

Ins unverzichtbare öffentlich-rechtliche Angebot gehören zentrale politische Ereignisse auf internationaler und Landesebene, Wirtschaftsentwicklungen, wichtige (!) gesellschaftliche Ereignisse. Sachliche Information muss absolut zentraler Bestandteil sein, viel weniger Moderation, viel weniger Wiederholungen, viel weniger Talkshows, keine Emotionen durch die Hintertür, indem z.B. Politiker mit Namensabkürzungen oder Kosenamen benannt werden.

Wenn das Thema der Mediatheken und deren Kosten ins Feld geführt werden, kann man doch nur erwidern: Ja, die kosten Geld. Sollen die sie bezahlen, die sie nutzen.

Ich wünsche mir eine Diskussion darüber, wie es möglich ist, dass die öffentlich-rechtlichen Medien verschlankt werden, welches die klar definierten Kernaufgaben sind, welche Segmente z.B. als Module angeboten werden können und ganz klar, welche Teile gestrichen werden können.

Reason

Da jeder Haushalt in Deutschland zur Kasse gebeten wird, sollte auch jeder Haushalt hierzulande Interesse an diesem Thema haben.

Thank you for your support, Helga Daniel from Mücheln
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende,

    schlechte Nachrichten: Der Petitionsausschuss hat über das Anliegen der Petition beraten. Der Petition konnte nicht entsprochen werden. Die Stellungnahme finden Sie im Anhang.

    Beste Grüße
    das openPetition Team


  • openPetition hat die von Ihnen unterstützte Petition offiziell im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Jetzt ist die Politik dran: Über Mitteilungen des Petitionsausschusses werden wir Sie auf dem Laufenden halten und transparent in den Petitionsneuigkeiten veröffentlichen.

    Als Bürgerlobby vertreten wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Petitionen, die auf unserer Plattform starten, sollen einen formalen Beteiligungsprozess anstoßen. Deswegen helfen wir unseren Petenten, dass ihre Anliegen eingereicht und behandelt werden.


    Mit besten Grüßen,
    das Team von openPetition

Eine Beschränkung des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Medien auf unabhängige Nachrichten und Hintergrundberichte sowie -Reportagen wäre der richtige Weg und würde nur einen kleinen Bruchteil der 8 Milliarden kosten, die über die Haushaltsabgabe per GEZ derzeit jährlich allen Bürgern abverlangt wird. Millionenschwere Spartenprogramme wie den 100sten Musikantenstadl oder den XYZ-Krimi auf Kosten der Steuerzahler kann man sich dagegen problemlos sparen.

Neutral und objektiv ist bei den ÖR schon lange nichts mehr, da Posten mit regierungsnahen Personen besetzt werden (z.B. Christine Strobl - Programmdirektorin der ARD und Tochter von Wolfgang Schäuble). Statt immer über die Höhe des Beitrags zu diskutieren, sollte man diesen effektiver einsetzen. Laut Schätzung der Kef werden ca. 40% für das Programm verwendet. Gehälter und Pensionsansprüche (besonders der Intendanten) sollten begrenzt werden.

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