Region: Germany
Health

Mobilfunkfreie Zonen in den Zügen der Deutschen Bahn

Petition is directed to
Vorstand der Deutschen Bahn
2.255 Supporters
23% achieved 10.000 for collection target
  1. Launched 13/06/2020
  2. Time remaining 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wussten Sie, dass einige Menschen wegen WLAN und Smartphones der Mitreisenden Schwierigkeiten damit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen?

Viele elektrosensible Menschen leiden unmittelbar unter Funkstrahlung. Sie bekommen Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Herzbeschwerden, Ohrgeräusche, Erschöpfung, Missempfindungen wie Brennen auf der Haut und anderes mehr. Einige stark Betroffene sind arbeitsunfähig, leben am Existenzminimum und sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.

Hier Erfahrungsberichte aus einer kleinen Umfrage:

Meine Symptome beim Bahnfahren: „Unwohlsein, Benommenheit, Neigung zu Kopfschmerz, Konzentrationsabfall. Seit meine letzte längere Reise (Wien 2016) ein wahrer Horrortrip war (WLAN und jede Menge Mobilfunknutzer im Wagon) bin ich nicht mehr längere Strecken Bahn gefahren.“ (Rainer, 55 J., Architekt)

„Das Abteil ist fast leer und absolut ruhig, ich möchte schlafen, aber statt Ruhe: Kopfschmerzen, die Nackenmuskulatur verspannt sich, obwohl die einzige Mitfahrerin im Abteil verständnisvoll ihr Handy ausgemacht hat. Ich erinnere mich: die Deutsche Bahn hat uns mit WLAN Routern im ICE beglückt. Seitdem, also seit August 2016, setze ich keinen Fuß mehr in einen ICE.“
(Bettina, 42 J., Physikerin)

Meine Symptome beim Bahnfahren: „Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme. Vor allem am Tag danach kommt die große Krise (Depressionen, Heulanfälle, Zuckungen). Ich habe mittlerweile Angst, überhaupt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.“ (Claudia, 46 J., Sekretärin)

„Ich fahre Rad, auch wenn es regnet oder schneit. Manchmal leider stundenlang. Alles, was nicht in der Reichweite von meinem Fahrrad ist, befindet sich für mich wie auf dem Mond. Wenn die Verkehrsmittel zugänglich für Elektrohypersensible wären, könnte ich Freunde besuchen, Urlaub machen, bessere medizinische Versorgung bekommen usw.“ (Shanny, 33 J., Studentin)

Nach Information des Bundesumweltministeriums 2006 [1] waren zum dortigen Zeitpunkt laut verschiedener Repräsentativbefragungen zwischen 1,5 und 10 % der Bevölkerung in Deutschland elektrosensibel. Teilweise sind diese Menschen so stark betroffen, dass sie konsequent Funkstrahlung vermeiden, um einigermaßen symptomfrei leben zu können. Diese würden oft sehr gerne öffentliche Verkehrsmittel benutzen, können es aber mittlerweile nicht mehr.

Neben den Elektrosensiblen gibt es eine Gruppe gesundheitsbewusster Menschen, die zwar keine direkten Symptome haben, aber trotzdem strahlungsarm reisen möchten:

"Kinder sind besonders anfällig für Strahlung. Daher versuchen wir in unserem Alltag die Strahlenbelastung unserer Kinder so gering wie möglich zu halten. Auch beim Reisen möchten wir, dass unsere Kinder in allen Verkehrsmitteln soweit wie möglich vor diesen Gefahren geschützt werden. Die Einrichtung strahlungsarmer Bereiche, gerade in Zügen, wäre unserer Auffassung nach besonders im Interesse aller Kinder dringend geboten" (Christian, 42 J.)

Reason

Hunderte Studien [2] zu Funkstrahlung fanden bedenkliche Wirkungen, darunter DNA-Strang-Brüche [3], oxidativer Zellstress [4], Veränderungen von Herzfrequenz [5] und Gehirnwellen [6]. Deshalb warnen viele Forscher, Ärzte und der Wissenschaftliche Dienst der Europäischen Union [7] vor möglichen Risiken für die Gesundheit.

Es ist unumstritten, dass Mobilfunkstrahlung krebspromovierend ist [8], das heißt, dass bestehende Tumore schneller wachsen. Krebskranke würden deshalb besonders von strahlungsarmen Zonen profitieren.

Genauso, wie früher niemand erwartete, dass sich Nichtraucher in öffentlichen Verkehrsmitteln dem Nikotindunst der Raucher aussetzen, sollte es künftig funkfreie Abteile oder Wagen geben, in denen Fahrgäste, die sich einer ständigen intensiven Hochfrequenzbelastung nicht aussetzen können oder wollen, unbeschwert reisen können.

Deshalb fordern wir in Zügen jeweils 1 – 2 Bereiche, die WLAN-frei sind und in denen man sein Handy ausschalten muss. Beschichtungen auf den Türen und eventuell den Wänden könnten Funkstrahlung von außen abschirmen. Klingt einfach, aber ist die Deutsche Bahn dazu bereit?

„Es wäre sooo schön, wenn ich wieder ganz ohne Nachwirkungen und Schmerzen Zug fahren könnte" (Judith, 37 J., Chemikerin)

Helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, den Vorstand der Deutschen Bahn zu überzeugen!

Quellen:

[1] Information des Bundesumweltministeriums über die Anzahl Elektrosensibler 2006 (S. 9) www.bmu.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/schriftenreihe_rs685.pdf

[2] Studien zu elektromagnetischer Strahlung www.emf-portal.org/de/article/overview www.emfdata.org/de Zusammenfassung von etwa 100 Studien über WLAN (Wilke 2018) www.emfdata.org/de/dokumentationen/detail&id=223

[3] Die ATHEM 2 Studie (2016) fand unter anderem heraus, dass bei empfindlichen Zellen durch UMTS-Strahlung z. T. Schäden an Zellen und an der DNA entstehen. www.auva.at/cdscontent/load?contentid=10008.632122&version=1471593261

[4] Der Review Yakymenko et al (2016) fasst 100 Studien zusammen, von denen 93 Studien zeigten, dass Mobilfunkwellen mit Leistungen unterhalb der Grenzwerte in der Lage sind, oxidative Schädigungen oder oxidativen Zellstress hervorzurufen. www.emfdata.org/de/studien/detail?id=162

[5] Grigoriev Y (Analyse russischer Forschung aus den Jahren 1973 – 2002) zeigt Wirkungen von Funkwellen auf die Herzfrequenz auf. bemri.org/publications/biological-effects-of-non-ionizing-radiation/78-grigoriev-bioeffects07/file.html

[6] Die Studie Yang et al (2017) untersuchte Wirkungen von LTE-Strahlung (2,61 GHz) auf Gehirnwellen und fand heraus, dass während und auch kurz nach der Exposition Veränderungen im EEG sichtbar waren. www.emf-portal.org/de/article/29377

[7] Stellungnahme des Wissenschaftlichen Dienstes der Europäischen Union zu Risiken von 5G und zu Mobilfunkstrahlung allgemein www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1530

[8] Mobilfunkstrahlung ist krebspomovierend (Lerchl 2015) bms-baubiologie.de/wp-content/uploads/2015/08/Lerchl-Studie.pdf www.emf-portal.org/de/article/26622

Thank you for your support, Elke Schneider from Immenstadt
Question to the initiator

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News

  • Liebe MitstreiterInnen,

    mir wurde gerade einen interessanter Artikel zugeschickt über Fensterscheiben in Zügen, die oft durch eine isolierende Metallbeschichtung Mobilfunkstrahlung schlecht durchlassen. Um den Empfang zu verbessern, werden teilweise Repeater eingesetzt, die das Funksignal von außen auffangen und nach innen leiten.

    Es gibt jedoch eine Alternative zu den Repeatern: Mit spezieller Behandlung können selbst beschichtete Scheiben durchlässig für Mobilfunkfrequenzen gemacht werden. Die DB experimentiert derzeit mit dem Einsatz solcher Scheiben.

    Was ist nun besser: Reduzierung des „Faradayscher-Käfig“-Effekts durch diese Scheiben oder die zusätzliche Strahlung von außen?

    Viele Elektrohypersensible hätten wohl mit beiden Alternativen... further

  • Liebe UnterstützerInnen,

    schon 1900 Unterschriften innerhalb von 2 Wochen - Vielen Dank Ihnen allen! Besonders schön finde ich, dass viele den Mut fanden, ihre eigene Betroffenheit darzulegen, um unserem Wunsch nach mobilfunkfreien Zonen Nachdruck zu verleihen.

    Nun wäre eine hohe "Reproduktionszahl" wünschenswert. Helfen Sie mit, unser gemeinsames Anliegen weiterzuverbreiten? Je mehr Unterschriften, desto eher haben wir die Chance, dass die DB unserem Anliegen Gehör schenkt.

    Herzliche Grüße

    Elke Schneider

  • Liebe MitstreiterInnen!

    Jan und Joel, Studenten der Dualen Hochschule Stuttgart (DHBW), programmieren eine Plattform "LiLeVi" für Wohnungs- und Arbeitsvermittlung für Menschen mit speziellen Bedürfnissen wie E-Smog-arm oder schadstofffrei.

    Diese beiden Studenten stellen morgen, ab ca. 17 Uhr in Heidelberg im weltweiten Online-Event "Falling Walls Lab" ihr Projekt vor. Sie werden als Beispiel eine fiktive Person verwenden, die Jonas heißt und an Elektrohypersensibilität leidet.

    Das Pubikum stimmt - auch online - ab, welches der vorgestellten innovativen Projekte in die Endrunde nach Berlin darf. Vor allem in Berlin sind dann Pressevertreter aus mehreren Ländern zugegen. Die Projekte haben dort eine Riesenchance, einen breiten Bekanntheitsgrad... further

Kann seit Jahren nicht Bahn/Bus fahren. Menschen sterben an den Folgen der Dauerverstrahlung, das muss aufhören! Ich kann weder arbeiten, noch Autos fahren, die jünger als 15 Jahre sind, kann nicht auf Konzerte, nicht zu Veranstaltungen mit anderen Menschen und werde gerade wieder von heute auf morgen obdachlos, wenn nebenan Nachmieter mit strahlenden Geräten einziehen. Oder oben. Schluss damit! Bus und Bahn ohne Strahlung ist erst der Anfang!

Und Prof.Dr.Hecht? Auch Leie? Mikrowelle Forschung seit 100 Jahre auch Pseudo? Informieren Sie sich!

Why people sign

  • Anita Sieburg Fischbachau

    2 days ago

    ich bin elektrosensibel und kann keine längeren Strecken mehr im Zug fahren

  • 2 days ago

    weil es wichtig ist

  • Not public Adelzhausen

    2 days ago

    Bin selbst elektrosensibel und kann daher keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr nutzen. Bin auf das Auto angewiesen, lebe auf dem Land, Reisen sind nicht mehr möglich. Bräuchte dringend mobilfunkfreie Bereiche in öffentlichen Verkehrsmitteln.

  • Not public Frankfurt am Main

    3 days ago

    ich möchte nicht überall frequenzen ausgesetzt werden das schränkt meinen lebensraum ein, da ich sensibel darauf reagiere...

  • 3 days ago

    ich möchte mit meinen Kindern auch in Zukunft in Ruhe Bahn fahren.

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