• Von: Katrin Ehmann-Schultze mehr
  • An: Stadtvorstand und Stadtrat der Stadt Trier
  • Region: Stadt Trier
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 71 Tage verbleibend
  • 961 Unterstützer
    48% erreicht von
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Mut zur Lücke – Freiraum statt Bebauung am Ortseingang Trier-Mariahof

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Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtvorstands, des Stadtrats und der Stadtverwaltung,

zeigen Sie ihren Mut zur Lücke - im doppelten Sinn

1. Überdenken Sie eine unter anderen Voraussetzungen getroffene Entscheidung – das zeigt wirklich verantwortliches Umgehen mit den Bürgern und ihren Belangen.

2. Gestehen Sie dem Hofgut Mariahof dem ihm gebührenden Freiraum zu und erhalten Sie hier eine seit Jahrzehnten gewollte Lücke.

Das sind unsere Forderungen:

- Aufschiebung des Beschlusses zur Bebauung der Fläche östlich des Hofguts Mariahof, da der Druck der hohen Flüchtlingszahlen, der zum Beschluss führte, mittlerweile entfällt

- Weiterentwicklung eines attraktiven Ortseingangs Mariahof unter Berücksichtigung des prägenden und denkmalgeschützten Hofguts und dessen Landschaftsbezugs

- Überplanung der Fläche durch eine geordnete städtebauliche Entwicklung, die eine ordnungsgemäße Bürgerbeteiligung beinhaltet.

- Berücksichtigung aller aus dem FNP 2030 resultierenden Planvorgaben, um nicht jetzt Fakten zu schaffen, die dann weiteren Entwicklungen im Wege stehen

- frühzeitige Bürgerbeteiligung bei städtebaulich relevanten Themen

Begründung:

Es ist fünf vor 12! Wo bleibt die städteplanerische Weitsicht?

Am einzigen Ortseingang der „Gartenstadt Mariahof“ liegt das über 200 Jahre alte denkmalgeschützte, dem Stadtteil namensgebende Hofgut Mariahof, Dieses Kulturdenkmal prägt diesen exponierten Bereich nachhaltig.

Die Stadt Trier hat aufgrund der starken Flüchtlingszuwanderungen Ende 2015 unter enormen Unterbringungsproblemen und großem externen Druck beschlossen, auf der Fläche östlich des Hofguts drei 2-3-geschossige Wohnblocks im sozialen Wohnungsbau zu errichten. In Trier mangelt.es durch jahrelange Versäumnisse an bezahlbarem Wohnraum. Bei dieser Entscheidung spielten städtebauliche Gesichtspunkte eine nur untergeordnete bis gar keine Rolle.

Zwischen dem Hofgut und den Häusern der Wolkerstraße wurde bewusst eine unbebaute Fläche freigehalten, sie eröffnet den Blick in die Brubacher Flur und das angrenzende FFH-Gebiet „Mattheiser Wald“. Früher als Kirmesplatz genutzt, dient sie heute hauptsächlich als Parkplatz für die zahlreichen Besucher, die diesen als Ausgangspunkt zum „Mattheiser Wald“ nutzen. In diesem Sinne sollte sie gemäß Stadtteilrahmenplan, Landschaftsplan und Vorentwurf zum Flächennutzungsplan (FNP) 2025 weiterentwickelt werden.

Der FNP 2030 soll im Herbst dieses Jahres beschlossen werden. Nach derzeitigem Stand (Juli 2016) wird das ca. 30 ha große Neubaugebiet „Brubacher Hof“ von der Stadtverwaltung favorisiert. Die Verkehrserschließung für ca. 3000 Einwohner muss ebenfalls über diese nur 65 m breite Fläche entlang des Hofguts führen muss.

Selbst ohne diese Erschließungsstraße würde das Ortsbild und der Ortseingang durch die geplante Bebauung keine Aufwertung erfahren. Aufgrund der Umsetzung durch Modulbauweise, Funktionalausschreibung mit Generalunternehmer, sowie keiner individuellen, auf das denkmalgeschützte Hofgut abgestimmten Planung, ist eine Einfügung in die Umgebung nicht zu erwarten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bebauung-hofgut-mariahof.com

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtvorstands, des Stadtrats und der Stadtverwaltung,

Wem gehört die Stadt?

im Sinne dieser Frage appellieren wir an Sie: Nehmen Sie die Bürger in Ihren Entscheidungsprozessen mit, lassen Sie sie konstruktiv daran teilhaben, profitieren Sie von deren vielfältigen Kompetenzen und Kenntnissen und stellen Sie sie nicht kurzfristig vor vollendete Tatsachen. Nur so können positive Lösungen zur Weiterentwicklung unseres Wohn- und Lebensumfeldes einvernehmlich umgesetzt werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Trier, 12.08.2016 (aktiv bis 11.02.2017)


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Als Mariahofer sollten wir das bewahren was für uns alle wichtig ist. Natur und Freiraum ist ein lebensnotwendiges muss. Natur muss erhalten statt verbaut werden. Ich steh zur Lücke!

Ich unterschreibe für den Schutz der Landschaft am Ortseingang und für die Wahrung des bisherigen Stadtbildes.

Es gibt genug Freiständen im Immobilenbestand in Trier!

Die Natur und Freiraum muss erhalten bleiben, weitere solche Maßnahmen sind nicht notwendig...man soll in den Straßen hier in Mariahof investieren, das ist mehr als nötig und überfällig!!

Es soll mehr grün und Freiraum bleiben, deswegen unser Mariahof ist so schön. Jeden Tag kommen Leute von der andere Stadtteile zu uns spazieren und die Natur geniessen.

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