Der Deutsche Bundestag möge beschließen…dass es der Bundeswehr mit sofortiger Wirkung verboten ist, mit dem Mittel der einseitigen Lockangebote, die Anwerbung von Nachwuchs, vor allem bei Auftritten im Rahmen der Zukunftsförderung in den abgehenden Klassen an Schulen, in dem Sinne zu betreiben, dass diesea) vorrangig abgestellt sindauf die finanziellen Verdienstmöglichkeiten undb) gezielt mit der Freiheit von der Sozial-, Kranken- und Rentenversicherungspflicht werben.

Begründung

Die Maßnahmen sind einseitig und verzerren die Perspektiven.Den Heranwachsenden wird ein falsches Bild von der Aufgabe der Bundeswehr vermittelt.Gerade junge Männer sehen vor allem den finanziellen Vorteil.Die Werbung ist auch gezielt auf diese niederen Instinkte abgezielt.Das Argument, in der Grundausbildung werde aussortiert, greift nicht.Die Darstellung mussa) umfassend die prekären Situationen der Soldat*innen in den Kriegsgebieten zeigenb) umfassend über die gesundheitlichen Folgen aufklärenc) umfassend über die gefahren für Leib und Seele aufklärend) umfassend über die Folgen eines "nicht-Bestehens" in der Eignungsprüfung aufklärenEs wird daher angeregt, eine Zulassung zur Karriere bei der Bundeswehr von einer ordentlichen, vorangegangenen und erfolgreich absolvierten Ausbildung in einem zivilen Beruf VOR der Bundeswehr verpflichtend einzuführen.

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Pro

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Contra

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