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Bild zur Petition mit dem Thema: Naturschutz und Ökologie - Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für einen besseren Gehölzschutz Naturschutz und Ökologie - Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für einen besseren Gehölzschutz
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 321 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen.

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Naturschutz und Ökologie - Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für einen besseren Gehölzschutz

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Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für einen besseren Gehölzschutz: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, im Bundesnaturschutzgesetz im § 39 Absatz (5) in Nr. 2 die Worte "in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September" zu streichen.

Begründung:

Es wird mehr gefällt, als nachgepflanzt wird. Der bisherige Schutz der Brutstätten von März bis September wird allmählich wirkungslos, weil die Gehölze mit den Nistplätzen außerhalb der Brutzeit ersatzlos beseitigt werden und den Tieren die Ausweichbrutplätze ausgehen. Restbrutplätze in einzelnen Parkanlagen reichen nicht mehr zur Aufrechterhaltung der Artenvielfalt. Diese ist aber notwendig für das funktionierende Ökosystem, dessen Teil wir Menschen sind. Der stetige Verlust der Feldhecken führt vor allem im Osten Deutschlands zu regelmäßigen Dürren mit Ernteausfällen. Mit den Hecken und Gehölzstreifen fehlt der Windschutz und es kommt zu stärkeren trockenen Aufwinden im Sommerhalbjahr über die immer größeren heißen und trockenen Felder. Das gleiche trifft für die wachsenden Siedlungen mit kleinen Grundstücken am Rand der Ballungsgebiete zu, die mit einem stetigen Verlust des Baumbestandes einher gehen. Mit der Streichung bekommt der § 39 dann diesen Wortlaut: "(5) Es ist verboten...2. Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen,"Die Angst vieler, dass sie keinen Baum mehr weg bekommen, kann ich entkräften. Wie bei allen Verboten des § 39 gibt es die Möglichkeit der Befreiung von den Verboten, was auch bisher für notwendige Fällungen und Heckenbeseitigungen während der Brutzeit praktiziert wird. Mit der Streichung der zeitlichen Begrenzung des Schutzes werden Gehölze den anderen Lebensräumen geschützter Arten gleich gestellt. Der dramatischen Zunahme der Beseitigung von Brutplätzen in Gehölzen muss ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden.

26.02.2017 (aktiv bis 18.04.2017)


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