Freiburg zählt innerhalb Baden-Württemberg mit seinen privaten und öffentlichen tierexperimentellen Forschungseinrichtungen bereits jetzt zu den Hochburgen der Tierversuche im Land. Gleichsam belegt Baden-Württemberg mit einem jährlichen „Verbrauch“ von 469.605 Tieren und damit fast 17 % der Gesamtzahl von 2,8 Millionen im Bundesländervergleich Platz Eins der Negativrangliste wenn es um Tierversuche geht. Aktuell ist bekannt geworden, dass das Land in Freiburg an der Uniklinik in der Breisacher Straße ein weiteres Tierversuchslabor mit Haltungskapazität für 10.000 Mäuse in 3.000 Käfigen bauen will. Tierversuche sind aus ethischen, religiösen, medizinischen und methodenkritischen Gründen abzulehnen. Menschen und Tiere sind so unterschiedlich, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen werden können.

Im Gegensatz zum Tierversuch liefern moderne tierversuchsfreie Verfahren verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger.

Freiburg könnte hier die Vorreiterrolle übernehmen, statt alten Mustern hinterherzuhinken .

Begründung

Als ich diese Information in unserer Zeitung gelesen habe, war für mich sofort klar, das etwas geschehen muss.

Daher freue mich über jede Stimme gegen den geplanten Neubau, solange es sich hier um das grundlose Quälen und Töten von fühlenden Wesen geht.

Danke für das unterzeichnen diese Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Diese Petition wurde bereits in folgende Sprachen übersetzt

Neue Sprachversion
  • Im Namen von rund 11.000 Unterzeichnern einer Petition an Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon gegen den geplanten Neubau eines Tierversuchslabors an der Freiburger Uniklinik überreichte Dipl.-Biol. Silke Strittmatter, Pressesprecherin des Vereins Ärzte gegen Tierversuche, gemeinsam mit Ellen Gemeinhardt, Initiatorin der Petition und Unterstützerin der Tierrechts-Initiative Freiburg, am 13. September die gesammelten Unterschriften an Prof. Lutz Hein von der Uniklinik. Der grüne Oberbürgermeister lehnte es ab, sich den Belangen seiner Bürger zu widmen und beantwortete Terminanfragen abschlägig.

    Die Ärzte gegen Tierversuche und die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. fordern von der baden-württembergischen Politik und der Uniklinik, die über 57 Steuermillionen für den Tierversuchsbau, für den noch keine Genehmigung vorliegt, in die moderne tierversuchsfreie Forschung zu investieren, anstatt die klinisch irrelevante und unethische tierexperimentelle Forschung weiter auszubauen.

    In nur 8 Wochen wurden in einer Petition rund 11.000 Unterschriften gegen das Tierversuchslabor IMITATE gesammelt. Verbunden mit dem Appell, sich künftig tierversuchsfreien Verfahren zu widmen und symbolisch für eine fehlgeleitete Wissenschaft, die auf Tierversuche baut, überreichten die Vereine der Uniklinik ein Mini-Mauslabor mit 12 Plastikmäusen.

    Sie betonten die Dringlichkeit, sich vom System Tierversuch abzuwenden, da dieses für den Menschen ein unkalkulierbares Risiko darstellt. So belegen aktuelle Studien dass 92-95 % der in Tierversuchen für sicher und wirksam befundenen Arzneien beim Test an Menschen, also in der klinischen Prüfung, versagen. Die Präparate wirken nicht, anders oder schädigen den Menschen. Von den Medikamenten, die es auf den Markt schaffen, werden später 20-50% zurückgezogen oder mit Warnhinweisen versehen.

    Der Ärzteverein lud zudem die Uniklinik zu seinem Kongress WIST –Wissenschaft statt Tierversuche am 15. Oktober in Köln ein, bei dem mit acht hochkarätigen Wissenschaftlern die Validität von Tierversuchen hinterfragt wird und Forschungsmöglichkeiten ohne Tierversuche aufgezeigt werden.


  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Gemeinderat Freiburg im Breisgau geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.



    Bisher haben 2 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/nein-zum-geplanten-neubau-eines-tierversuchslabors-in-freiburg-im-breisgau


  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Gemeinderat Freiburg im Breisgau eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 2.400 Unterschriften aus Freiburg im Breisgau erreicht hat.



    Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/nein-zum-geplanten-neubau-eines-tierversuchslabors-in-freiburg-im-breisgau



    Was können Sie tun?


    • Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    • Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


Pro

Time for peace Ehrfurcht vor dem Leben! “The idea that some lives matter less is the root of all that is wrong with the world.” ― Paul Farmer No sentient being should be enslaved. No sentient being should be abused. Only when we respect all life will we, once again, be worthy of our own life. Take a firm stand on rejecting violence to sentient beings, to ourselves and to the environment, on which all sentient beings depend.

Contra

Wenn sichere Medikamente ohne Tierversuche moeglich sind wird sich bestimmt jeder der Unterzeichner fuer die Medikamentenversuche der ersten Stufe zur Verfuegung stellen. Not in my backyard im englischsprachigen Umfeld genannt. Loesungen sollen moralisch und gruen sein, aber am Besten ohne dass man selber etwas opfern muss.